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Freebies erfolgreich managen – so bekommt ihr euer Geld!

Jeden Mittwoch stelle ich euch den „Freebie der Woche“ vor.
Dabei geht es um Produkte, die ihr im Laden oder Internet kauft und gegen Nachweis des Kaufbelegs bekommt ihr das Geld auf euer Konto erstattet.

Der „Spar-Effekt“ tritt also erst ein, wenn ihr die administrative Aufgabe des „Kassenbon hochladen oder versendens“ erfüllt habt.

Wer viele dieser Angebote nutzt, läuft Gefahr den Überblick zu verlieren.

Man vergisst etwas, ein Upload geht schief und auch beim Geldgeber kann mal ein Fehler passieren. Wohl dem, der dann perfekt organisiert und ohne großen Aufwand den Überblick wahrt.

Ich nutze dazu das kostenlose Programm Evernote. In Evernote erstellt ihr Notizen, auf die per App oder Browser zugegriffen werden kann. Ich habe mir eine Notiz angelegt die „Gratis Aktionen“ heisst. Sie ist unterteilt in 3 Bereiche: Offene, Eingelöst & Erhalten.

 2016-08-08 11_54_57-Gratis Aktionen _ Evernote Web

Schritt 1: Ich trage die Aktionen nach Gültigkeitsdatum mit den wichtigsten Eckdaten ein. Per Smartphone habe ich auch unterwegs Zugriff auf die Aktionen und kann sie bei jedem Einkauf berücksichtigen

Schritt 2: Wenn ich ein Produkt gekauft habe, hake ich es noch im Supermarkt ab.

2016-08-08 11_55_47-Gratis Aktionen _ Evernote Web

 

Schritt 3: Ich lade den Kassenbon hoch / erfülle die Bedingungen zur Erstattung und verschiebe die Zeile in den Bereich „eingelöst“.

Schritt 4: Wenn die Erstattung erfolgt ist, verschiebe ich nochmals in den Bereich erstattet.

Natürlich könnt ihr diese Aufgabe auch auf einem Blatt Papier oder in einer Text / Tabellenverarbeitung erfüllen. Evernote ist für mich die eleganteste Lösung. Damit manage ich auch meine Einkaufszettel!

Wie sind eure Erfahrungen bei der Erstattung von Cashback-Produkten? Hat euch eine Firma schonmal enttäuscht? Ist euch selbst ein Fehler passiert?

 

Travel Hacks die wirklich nützlich sind

In den Sommermonaten prasseln von allen Seiten liebgemeinte Ratschläge zum Thema Reisen auf uns ein. Wir sollen unsere Kleidung rollen und vorzugsweise Miniaturartikel aus der Drogerie kaufen, um nur zwei dieser Sinnlosigkeiten zu nennen.
Ich reise viel. Bis zu 20 Reisen (dienstlich und privat) im Jahr sind bei mir keine Seltenheit. Wenn ich neben Organisieren und Sparen etwas gut und schnell kann, dann ist das Kofferpacken. Die Essenz daraus – meine „Game Changer“ – reiche ich heute an euch weiter.

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1. Packliste
Richtiges Packen will gelernt sein und effizientes Packenkönnen braucht Erfahrung. Die lässt sich am besten mit einer selbsterstellen Packliste sammeln.
Der eigentliche Mehrwert der Packliste entsteht erst nach der Reise. Nämlich dann, wenn Du notierst, welche Dinge nicht gebraucht wurden oder auch welche gefehlt haben.
Gewappnet mit dieser Erfahrung wirst Du im Packen mit jedem Mal besser. Und schneller.
Mein Mann, der Anfangs mein Listen-Gehabe nur müde belächelt hat, trägt mittlerweile sein Zeug für 3 Wochen Aktivurlaub innerhalb von 30min zusammen.

2. Kleidung
Rolle. Sie. Nicht. Die wenigsten Kleidungsstücken lassen sich knitterfrei rollen. Meine anfängliche Begeisterung verflog nach dem ersten Auspacken schnell. Die versprochene Platzersparnis konnte ich auch nicht fesstellen. Stattdessen: Pack einfach weniger ein. Viele Reisende packen nach der Sicherheitsdevise lieber ein Stück mehr ein. Unterwegs ist weniger mehr. Mut zur Lücke und lieber (mindestens!) ein Teil weniger einpacken. Man kann Kleidung lüften, in vielen Ländern günstig waschen lassen oder sich im Urlaub auch einfach mal ein neues Stück gönnen. Und das ohne Sorge um das Koffergewicht.

3. Drogerieartikel
Reisegrößen aus der Drogerie sind auf den ml-Preis bezogen ein teures Unterfangen! Besser: Die angebrochene Flasche von zuhause, die dann im Urlaub leer wird.. Viele Produkte können auch gleich komplett daheim bleiben. Duschgel ist i.d.R. in jeder Unterkunft vorhanden und kann gegebenenfalls vor Ort käuflich erworben werden. Wer auf die eigenen Produkte nicht verzichten kann und Reisegrößen vorzieht, sollte mal im nächsten Muji Shop vorbeischauen. Die dort angebotenen Behälter sind nicht billig, aber deutlich hochwertiger als das Drogeriependant. Zudem gibt es auch Miniatur Sprüh- und Pumpspender.

4. Schuhe
Schuhe sind fiese Platzräuber im Gepäck. Darum gilt bei uns folgende Guideline:
Der sperrigste Schuh wird am Leib (Fuß) getragen.
Schuhe im Koffer werden sinnvoll gefüllt (statt der üblichen Socke fühlt sich auch die zerbrechliche Sonnebrille oder das (in einen Beutel verpackte) Parfum im Schuh sehr wohl.
Benachbarte Gegenstände werden vor Schmutz geschützt, indem eine Duschhaube über den Schuh gezogen wird. Ich meine damit diese Gratisduschhauben, wie ihr sie in Hotelzimmern findet. Sammeln lohnt sich hier also.

5. Special Gimmicks
Mein Koffergewicht hat sich mit Anschaffung eines eBook-Readers sprunghaft nach unten verändert. Ich liebe meine Kindle* heiß und innig (und wie lange habe ich vorher geschimpft, dass das „Büchergefühl“ damit verloren geht. Blödsinn. Best Invest ever).
Überkreuzpacken ist nicht neu, aber immer noch sinnvoll. Also nicht jeder in sein Köfferchen, sondern schön gemischt packen, damit ein verlorenes/verspätetes Gepäckstück den Urlaub nicht vermasselt. Aus demselben Grund gehört die Badegarnitur und ein Ersatzschlüpfer ins Handgepäck.

Was sind eure unverzichtbaren Tipps und Tricks, wenn es auf Reisen geht?

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Foto: Pixabay