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Statistischer Monatsrückblick | Juni 2017

Der statistische Monatsrückblick ist Eure liebste Kategorie auf dem Blog, darum teile ich natürlich auch den Juni wieder retroperspektiv mit Euch! Auch wenn ich viel auf Reisen war (Saarlouis, Trier und Umgebung, Brüssel) kommen doch einige Entdeckungen, Aufgebrauchtes, Gegessenes und Gelesenes wieder zusammen:

 

 

 

Gekauft: Neues IPhone in the House! Seit ein paar Tagen bin ich glückliche Mommy eines IPhone 7. Ich habe recht lange recherchiert, bis ich das passende Angebot gefunden habe. Da bin ich bei teuren Sachen immer extrem picky.
Warum ich meine Telefone immer selbst kaufe und mir nicht über Handyvertrag „schenken“ lasse, lest ihr hier.
Dann habe ich mir noch ein Lenkradkorb fürs Fahrrad zugelegt. Lange Zeit bin ich kein Fahrrad gefahren, Kindheitstrauma oder so. Aber mittlerweile gefällt mir die Kombination aus Sport und praktischen Nutzen sehr. Zur Post in den Nachbarort geht es fast nur noch mit Drahtesel, kleine Notfalleinkäufe oder ein Bummel zur Eisdiele werden ebenfalls per Rad erledigt. Allerdings brauchte ich mehr Transportkapazität. Bei dem Reisenthel Bikebasket* gefallen mir Qualität, Design und die Kooperation mit Klickfix sehr. Ein tolles Produkt!

Gekocht: Ich habe eine Weile überlegt, welches Gericht ich stellvertretend für den Monat Juni zeige, denn es waren viele leckere Gerichte dabei. Meine Entscheidung fiel für die die Lizza! Lizza ist das LowCarb Pendant zur Pizza und der Teig besteht hauptsächlich aus Lein- und Chiasamen (klick für Teigrezept). Belegt haben wir sie (in etwa) nach diesem Rezept: klick
Auch sehr lecker waren:
Süßkartoffel Wegdes von TheGourmetRD
Quinoa mit grünem Spargel und Garnelen von Kochkarussell
Gerösteter Blumenkoh mit Zaatar von Dishingupthedirt
Türkische Backkartofel (ich habe es sehr frei umgesetzt und nur als Inspo genutzt, aber die Zusammenstellung der Zutaten ist genial!) von eat this
der Veggie Burger mit Zucchini Relish von Küchengötter

Weitere Bilder wie gewohnt auf meinem Instagram 

Gelesen: Diesen Monat waren wieder 2 „Papierbücher“ dabei. Wo ich günstig Bücher kaufe/bekomme, habe ich euch vor kurzem beschreiben: Spartipps für Leseratten
Zerbrechlich stand schon lage auf meiner Wishlist und wie es der Zufall so wollte, lag es kürzlich im öffentlichen Bücherschrank meiner Gemeinde.
Schicksalsschlagbehaftete Bücher kann ich nicht immer lesen und oftmals auch nicht am Stück. In Zerbrechlich* steht ein Kind mit Glasknochenkrankheit im Mittelpunkt des Geschehens. Jodi Picoult hat sehr einfühlsam Familie und Netzwerk um das erkrankte Kind herum konstruiert. Einfühlsam beleuchtet sind all die menschlichen Schwächen, mit denen wir insbesonders in Grenzsituationen so schnonungslos konfrontiert sind und die unsere Ethik und Integrität durchaus in Frage stellen können.
Joakim Zander hat mit dem Polit-Thriller Der Schwimmer* einen spanndenes Debut abgliefert. Der Roman zeigt auf fesselnde Weise, wie die Fäden des Nahostkonflikts auch von Europa aus aus gezogen werden. Mich hat dieses Buch insbesonders wegen dem „Lobbyisten Haifischbecken Brüssel“ interessiert, denn dort halte ich mich dienstlich ja auch dann und wann auf. Nun, seit dieser Lektüre stellt sich mir die Frage nicht mehr, warum Brüssel im Fokus für IS Aktivismus steht.Ich selbst habe übrigens Brüssel diesen Monat dankseittgott einige Stunden vor dem Anschlag im Bahnhof verlassen. Es ist wirklich beklemmend, dort ist permanent bewaffnetes Militär präsent. Aber nochmal zurück zum Buch: Es gibt eine Fortsetzung … Scheinbar bin ich ein Opfer von Buchserien…
Bezüglich der sonstig anfangene Serien mache ich auch Fortschritte! House of Night* habe ich Band 10 erledigt und Band 11 gestartet, aber es gibt auch noch Band 12. Den habe ich aber nicht, und ich fürchte, ich muss ihn noch kaufen. House of Night bedient die klassische Erwartung an Teenie-Vampir-Bellestristik. Finde ich auch als erwachsener Mensch ganz wunderbar, um einfach abzuschalten.
Nunja. vielleicht lese ich mich auch erstmal weiter durch meine vorhandenen Bücher. Theoretisch habe ich genug Lesematerial für 3 Leben und es gäbe gar keinen Grund Nachschub zu kaufen… Aber die Leseratten unter euch verstehen, warum man manchmal doch kaufen muss….


Drogerie:
Diesen Monat habe ich wieder einiges geleert!
Das Frangipani Duschgel von Rossmann kommt leider nicht an Original von Nivea ran. Der Duft hat mir aber trotzdem gut gefallen.
Von Balea habe ich endlich eine Sonnenschutz „leave-in“ Haarsprühkur aufgebraucht.  Die war bestimmt seit 1,5 Jahren zusammen mit mir in der Reisekosmetiktasche unterwegs. Mein Mann hat sie auch gerne genutzt, weil sie Sonnenschutz enthält und er somit seine Kopfhaut schützen konnte die zwischen den Haaren hervorblitzt.
Was wäre eine Monatsstatistik ohne Trockenshampoo! Die Duftrichtung „wild“ war mir aber zu schwer. Eher was für den Abend.
Das Jeden Tag Shampoo von Balea klang vom Duft her vielversprechend. Leider war es nicht sehr intensiv und ich fand es auch austrocknend. Halb so dramatisch, da ich es nur einmal die Woche genutzt habe. Mein Mann nutzte es fast täglich und hatte nichts zu bemängeln.
Dann habe ich das Rosehip Öl von The Ordinary aufgebraucht. Erinnert sich jemand an den Hype um Pai Hautöl*? Schweineteuer. Ich habe stattdessen bei The Ordinary zugriffen. Für den Bruchteil des Preises eine noch viel natürlichere, pure Formulierung! Abends angewendet ist die Haut morgens wirklich toll durchfeuchtet und gepflegt. Kleiner Haken an der Sache: Rosehip (Hagebutte zu deutsch) riecht leider leicht muffig. Ich würde es aber wieder kaufen. Wenn ich nicht so einen großen Vorrat an Pflegeprodukten hätte.
Und dann liegt da noch das Med Gesichtswasser von Balea rum: Das nutze ich als Basis für mein selbstgemachtes Gesichtsspray.

For Man: Diesen Monat mal neu mit dabei – die Empfehlungen für den Herren. Mein Mann hat Brisk Bartöl* und ein Duschgel von Balea Men aufgebraucht. Das Duschgel erinnert mich an „Cool Water“, hat mir sehr gut gefallen und ich habe es auch selbst mit benutzt. Leider war es eine Limited Edition, aber falls es mal wieder im Regal auftaucht (Herbst/Winter), dann schnuppert mal probe.
Mein Mann liebt seinen Bart, hegt und pflegt ihn. Bartpflege ist gefühlt momentan der Wachstumssektor in der Drogerie. Mit dem Brisk Bartöl war er sehr zufrieden (ich auch, ich muss ihn ja beschnuppern und kuscheln). Es ist mineralölfrei, sehr einfach formuliert und frei von Reiz- und Duftstoffen. Ich würde ihm das wieder kaufen, aber ER lässt sich beim Barbier jedesmal neuen Kram aufschwatzen. Wir können bald einen Laden aufmachen 😉

Lebensmittel: Ihr wisst ja, ich esse sehr gerne vegan und LIDL hat nun 2 vegane Pizzen im Angebot. Das ist wirklich perfekt, wenn es mal schnell gehen muss. Auch wenn ich „konventionelle“ Pizza ebenfalls liebe, ist das hier eine tolle Alternative, die aufgrund der Leichtigkeit auch nicht zum üblichen Pizza-Fresskoma führt. Kauftipp!
Ebenfalls empfehlen kann ich die gerösteten Sojabohnen. Eine klasse Eiweißalternative zu Erdnüssen & Co! Gibt es im Asia-Shop, bei Amazon* habe ich sie auch schon gesehen.
Falafel selbst machen ist leider nicht meine Liga und so greife ich hier zum Fertigprodukt. Dazu dann noch ein feines Hummus (den mache ich aber selbst!) und der DVD Abend ist gerettet.
Und rechts oben im Bilde? Ich bin ein Einhorn-Opfer. Aber sowas von. Mach irgendwo ein Einhorn drauf und ich kaufe es einfach. Das hat sich schon soweit rumgesprochen, dass ich zum Geburtstag Einhorn-Klopapier geschenkt bekam.
Die Einhornbrause (Himbeer) von Edeka konnte mich leider nicht überzeugen. Ich mag keinen Süßstoff, das hat bei mir immer einen seltsamen Nachgeschmack. Habe im Einhorn-Wahn leider die Zutatenliste übersehen.

Haushalt: Hier auch ein paar Empties für Euch.
Das Frosch Geschirrpülmittel mochte ich sehr gerne und die Flasche ist sooo niedlich. Leider lässt sie sich schlecht leeren, darum würde ich es nicht nochmal kaufen. 
Sprühreiniger kaufe ich normalerweise nicht. Warum ich den Denk Mit Badreiniger gekauft habe, weiß ich auch nicht. Vermutlich die Movitationskraft eines neuen Putzmittels im Schrank 😂. Allerdings war das Produkt kein Fehlkauf. Ich mochte den Duft total gerne. So eine Art Wäsche-Clean-Duft und gar nicht das, was man bei einem Badreiniger erwartet. Ich habe ihn überall benutzt und erwäge tatsächlich den Nachkauf.
Der Lederbalsam von Jeamko ist superergiebig. Dieser hier hielt bestimmt 3 oder 4 Jahre. Und ich reinige Lederschuhe, die ich unter der Woche getragen habe jeden Freitag damit. Und auch meine Handtaschen habe ich damit gepflegt. Tolles Zeug! Habe jetzt noch ein paar andere Produkte zum Ausprobieren, aber soweit würde ich sagen, dass das ein Nachkaufprodukt ist!

Blog: Ich habe noch eine Kategorie eingeführt, den Querkopf. Meine Meinung weicht gerne vom Mainstream ab und ich lasse mich selten von „Massen-Empörung“ mitreissen. Lieber gehe ich Dingen auf den Grund und stelle auch mal unbequeme Fragen in den Raum.
Für alle Freunde des Freebies habe ich zum Schluss wieder die Zusammenstellung der aktuell gültigen 100% Cashbacks. Folgende Aktionen sind noch offen für eure Teilnahme:
Herta Vegetarisch
, Head & Shoulders, Tempo Plus, & Tempo feuchtes Toilettenpapier

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Statistischer Monatsrückblick | Mai 2017

Der Mai raste nur so dahin, Geburtstagsfeier, Hochzeitstag, Konfirmationen, Dienstreisen… Ich weiß kaum wo mir der Kopf steht. Im statistischen Rückblick fasse ich für Euch Favoriten, neue Entdeckungen, aufgebrauchtes, gegessenes, gelesenes zusammen

Gekauft: Kleiner Amazon-Haul gefällig? Die Sachen habe ich erst vor ein paar Tagen bekommen und darum nur ein paar First Impressions:
Für unseren Wanderurlaub habe ich uns ein ultraleichtes Microfaserhandtuch* gekauft. Ich habe bisher davon abstand gehalten, weil ich dachte, dass die so „widerhakig“ sind. Aber weit gefehlt. Es fühlt sich echt schön weich an.
Braucht man einen Fusselrasierer*? Ansich entsprechen so Elektrogadgets nicht meiner eher minimalistisch geprägten Natur. Andererseits lassen sich Kleidungsstücke so länger tragen, was ja auch positiv zu bewerten ist. Erster Testlauf am Fusselpulli erfolgreich bestanden!
Ashwawas? Auf Ashwagandha* bin ich durch das Rezept für die Pink Moon Milk gekommen und habe mich ein wenig eingelesen. Indische Schlafbeeren und der Name ist Programm. Langzeittest mit meinem Mann -notorischer Schlechtschläfer- ist gestartet.
Und veganes geschmacksneutrales Proteinpulver*. Wer hier noch kostengünstige Alternativen kennt – bitte gebt mir bescheid!

Gekocht: Ganz großes Kino ist unser Blendtec, der auch eine Suppen/Soßenfunktion hat. Durch die hohe Drehzahl wird nicht nur aus jeder Zutat das Maximum an Aroma rausgeholt, der Kram wird auch gleichzeitg heiss. Ich habe nur aus Tomaten, etwas Mascarpone, frischem Basilikum, Salz und einer Knoblauchzehe die beste Tomatensoße meines Lebens gemacht. Es gab sie zur Linsenpasta von Rossmann (Empfehlung!). Weiteres aus diesem Monat mit Rezeptquellen zum Nachkochen: Salat mit Scampi und gratinierten Ziegenkäse, Rhababer Streusselkuchen, Good Life Snack mit gerösteten Kichererbsen und Crackern, Spargel im Filoteig, Cloudeggs.
Alle weiteren Gerichte wie gewohnt im Foodstagram (siehe rechts in der Menüleiste)

Gelesen: Lesen ist diesen Monat echt kurz gekommen. Also aus Perspektive eines Viellesers wie mir zumindst.
Ich hatte ja schon im März geschrieben, dass ich nicht mehr mehrere anfangene Serien im Lesevorrat haben möchte und habe mich nach Harry Potter wieder der House of Night* Serie zugewendet. Band 8 und 9 haben sich wie gewohnt schnell und spannend gelesen. House of Night bedient die klassische Erwartung an Teenie-Vampir-Bellestristik. Finde ich auch als erwachsener Mensch ganz wunderbar, um einfach abzuschalten.


Drogerie:
Diesen Monat war etwas durchwachsen und ich habe leider doch einige Flops dabei.
Die Bier-Handcreme habe ich aus einer Handmanufaktur in Tschechien mitgebracht.  Mein Mann war sehr angetan (nicht wegen des Biers, sondern tatsächlich wegen der Pflegewirkung). Der Shop verschickt auch ins Ausland und es gibt ihn mehrmals in Prag. Auf jeden Fall einen Besuch wert!
Handy Gurugu von Lush habe ich hingegen genutzt. Ich freu mich, dass ich sie nun rechtzeitig vor dem Sommereinbruch geleert habe, denn die Pflegewirkung ist sehr intensiv. Ich habe sie abends immer für Hände und Füße genutzt. Würde ich wiederkaufen!
Das Osis Glamination Öl* ist eine echte Konkurrenz zu meinem Revlon Equave Holy Grail. Es riecht traumhaft, macht die Haare nach dem Waschen perfekt kämmbar, beschwert nicht und ist unglaublich ergiebig, was dann auch den Preis relativiert. Würde ich auch wiederkaufen!
Das Batiste Stylist Texturising Spray* war ein Fehlkauf. Ich habe es für Haarspray gehalten. Habe es dann trotzdem aufgebraucht. Für „Texturierung“ reicht mir aber auch normales Trockenshampoo, da habe ich ein kleines von aufgebraucht – ist immer in meinem Kulturbeutel!
Enttäuscht hat mich die Haarmaske mit Vanille und Mandeöl von Balea. Leider hat sie bei meinen Haaren gar nichts gebracht, auch der Duft hielt nicht an. Wirkungsvolle Pflege ist mir wichtig, da ich meine Haare nicht so oft wasche (sind sehr lang).
Entsorgen musste ich leider den BB Concealer von RDL Young. Er ist wunderbar hell, ließ sich aber gar nicht in meine Haut einarbeiten und „creaste“ nach dem Abpudern ganz grausig. Blöderweise erst im Büro gemerkt. Ich habe ihm noch ein paar Chancen mit anderer Pflege drunter gegeben, aber wir wurden keine Freunde.  Ich habe keinen Link zum Produkt gefunden, wahrscheinlich gibt es das auch gar nicht mehr.
Nicka K Airbrush Blending Sponge* – bitte nicht kaufen. Der Schwamm wurde gar nicht weich und ich hatte das Gefühl ich würde mir damit die Foundation ins Gesicht prügeln. Ich empfehle bei Bedarf das Make Up Ei von Ebelin/DM!


Lebensmittel:

Gefro Suppe ist ein Allzeitliebling. Wenn ich dort bestelle, dann muss die Suppe (und die Biovariante) immer mit. Die Gefroprodukte sind vegetarisch, viele auch vegan und bei verschiedenen Unverträglichkeiten gibt es zahlreiche Produkte zur Auswahl. Wer ein kostenloses Testpaket von Gefro haben möchtet, schickt mir einfach seine Anschrift (nur Deutschland).
Agavendicksaft ist Vorratsartike bei uns. Mein Mann nutzt ihn zum Süßen von Tee oder Kaffee. Agavendicksaft hat einen niedrigen glykämischen Index.
Das Hanfprotein von Veganz* konnte mich nicht so ganz überzeugen. Ich habe es gekauft, weil es das einzige vegane neutrale Protein im DM war. Allerdings ist mir der Eiweißanteil  mit 50% zu niedrig und der Preis zu hoch.
Ich bin kein Süßschnabel, aber die weiße Nougatschokalade von Rossmann habe ich gesuchtet. Unglaublich lecker cremig und ein wenig crispy. Vegan ist sie auch noch, to whom it might concern.

Blog: Lieblingsthema diesen Monat: Vorratshaltung! 2 Artikel kamen diesen Monat online (hier und hier). Die Serie ist noch nicht zuende. 🙂
Solange vergesst nicht die noch gültigen Gratis-Aktionen / 100% Cashbacks zu auszunutzen.
Sparen ist Mindset und fängt mit Kleinstbeträgen an.
Zentis Konfitüre, Physiogel Creme, Herta Vegetarisch, Le Rustique Käse, & Tempo feuchtes Toilettenpapier

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Erwachsenenakne & Falten | Meine Hautgeschichte

Meine Geschichte
Als ich aus gesundheitlichen Gründen die Verhütungspille absetzen musste, habe ich den auftretenden Unreinheiten meiner Haut zunächst nicht soviel Sorge entgegengebracht.
Schließlich wusste ich, dass das Verhalten der Talgdrüsen hormonell gesteuert ist und ich nahm an, dass eine Veränderung im Hormonshaushalt sich nach ein paar Wochen regulieren würde.

Weit gefehlt.

Es wurde immer schlimmer. Unterlagerungen, Verstopfte Poren, entzündete Pickel. Ein guter Hauttag war der, an dem die Anzahl der deutlich sichtbaren Unreinheiten im Gesicht einstellig war.
Ohne deckendes Make-Up aus dem Haus gehen – unvorstellbar.

Mein Tiefpunkt war, als ich auf der Rechnung vom Gynäkologen in der Diagnose erstmals das Wort „Akne“ las. Zwei Jahre nach Absetzen der „Pille“ fühlte ich mich nun als offiziell beurkundetes Pickelmonster.
Fatal: Gleichzeitig stellten sich bei mir mit Mitte 30 erste deutliche Zeichen der Hautalterung ein. Ein Hautzustand, der mich verzweifeln lies.

Ich könnte nun Romane verfassen, über das was ich alles ausprobiert habe und wie wenig oder wieviel, wie lange oder wie kurz es geholfen hat. Medizinische Produkte, Ernährungsumstellungen, Apothekenprodukte, Naturkosmetik, … die Liste ist lang.

Nach einer langen Reise habe ich heute reine Haut. Ich kann sie pflegen, ich kann mich um Anti-Aging kümmern. Meine Haut ist nach wie vor eher fettig als trocken, aber vereinzelte Unreinheiten sind zur Seltenheit geworden. Ich teile nun mit euch meine 3 Tipps und die Produkte, die mir geholfen haben. Das gute daran: Sie fressen kein Loch in euren Geldbeutel und ihr müsst eure Lebensgewohnheiten nicht auf links ziehen. Manchmal ist weniger einfach mehr

1. Keine Seife
Reine Haut hat natürlich auch etwas mit Reinigung zu tun. Wir schminken uns, gleichzeitig ist die Haut ein Ausscheidungsorgan und diesen ganzen Schmodder wollen wir runterwaschen. Ansonsten drohen verstopfte Poren und in Konsequenz Pickel.
Leider bringen die meisten Reinigungsprodukte die Haut total aus dem Takt. Der Säureschutzmantel wird gestört, Irritationen, Talgüberproduktion und Pickel sind die Konsequnz. Mein größter Feind nennt sich Sodium Laureth Sulfate (SLS). Er tritt noch unter einigen anderen Namen auf – der Einfachheit halber sei gesagt: Finger weg, wenn es schäumt.
Ich reinige mein Gesicht mit dem Reinigungsöl von Balea. Egal ob ich Make-Up zu entfernen habe oder nicht.
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2. Kein Alkohol, keine Duftstoffe
Der  nächste Anspruch an Produkte lautet: Keine Reizstoffe. Im speziellen heisst das: Keine Duftstoffe und kein Alkohol. Und damit sind die meisten Produkte aus der Naturkosmetiksparte schachmatt gesetzt.
Mit Alkohol ist in der Regel Alkohol denat in der Zutatenliste gemeint. Dieser ist dringend zu unterscheiden von Fettalkoholen (Cetyl / Behenyl / Lanolin / Stearyl Alkohol), die sich völlig harmlos und sogar feuchtigkeitsspendend verhalten.
Des weiteren meide ich reizende Duftstoffe. Dazu gehören leider auch nahezu alle ätherischen Öle (Stichwort Naturkosmetik). Die häufigsten Vertreter findet ihr unter dem Namen Geraniol, Limonene & Citronellol. Eine umfassende Übersicht findet ihr bei Incipedia. Nicht allergieauslösende Duftstoffe werden unter dem Inhaltsstoff „Parfum“ zusammengefasst. Sofern sich dieses weit hinten in der Zutatenliste befindet, bereitet es meiner Haut keine Probleme – für den Anfang empfehle ich aber den kompletten Verzicht. Meine reizfreie Feuchtigkeitspflege stammt von Sebamed (Sebamed Pflege Gel*).

sebamed

Das Gel habe ich bisher nur bei Müller gesehen, alternativ bei Amazon, aber dort ist es ca. 3 Euro teurer

Chemisch Peelen
Nachdem ich nun vor allerlei Reizen gewarnt habe, komme ich nun mit chemischen Peelings um die Ecke? Ich gebe zu, das „Wording“ verunsichert. Dahinter verbirgt sich jedoch die für mich schonenste und effektivste Peelingmethode. Während ein herkömmliches Körnerpeeling die Haut mechanisch reizt, entfernt das chemische Peeling abgestorbene Zellen und Verschmutzungen, ohne die „lebende Haut“ durch Rubbeln zu irritieren. Die Poren werden schonend freigepustet. Mein heiliger Gral ist in der Hinsicht das BHA Peeling von Paula’s Choice (Clear Peeling Liquid 2% BHA)

Leider nur Online verfügbar und mit knapp 30€ trotzdem jeden Cent wert.

Drei Steps
Mit diesen 3 Schritten und meinen Produktempfehlungen habe ich den Grundstein für eine gesunde Haut gelegt. Ich habe nach und nach Produkte ergänzt und mir eine Morgen- und Abendroutine zusammengestellt, die ich je nach Jahreszeit etwas variere. Wenn euch dieser Artikel gefällt, folgen gerne weitere dazu!

Kosten
Wie ihr seht, sind die genannten Produkte nicht besonders kostenintensiv. Das einzige etwas teurere Produkt stammt von Paula’s Choice. Das liegt daran, dass ich bisher kein günstigeres BHA Produkt anderweitig gefunden habe.

Hinweis
Auf der Seite von Paula’s Choice habe ich viel über reizarme Pflege gelernt. Es war sozusagen meine „Einstiegsdroge“ in die Thematik. Dennoch: Die Seite ist nicht die einzige Wahrheit zum Thema Hautpflege und in vielen Fällen gibt es brauchbare Alternativen im Niedrigpreissektor. Die konzentrierten Wirkstoffcocktails können eure Haut überrumpeln. Ich habe immer wieder Erfahrungsberichte gelesen, dass eine Komplettumstellung auf „Paula“ erst recht zum Hautchaos geführt hat. Eskalationen beim Einkauf dort sind also nicht notwendig. Lasst eurer Haut ein wenig Zeit und stellt Pflegeprodukte mit Gemach um.

Weitereführendes
Auf folgenden Seiten habe ich zum Thema Hautpflege schon viel gelernt: Incipedia, Beautypedia (via Paula’s Choice, Agata bei Magi-Mania, Skincare Inspiration

Fazit
Ich hätte nie gedacht, dass ich mal ein Foto von meinem ungeschminkten „ich“ im Internet zeige… aber  – here it is! Da ich es auch in keiner Weise bearbeiten wollte, musste ich mich etwas complicated vor dem größten Fenster des Hauses positionieren, um bestmöglich vom kaumvorhandenen Novemebertageslicht zu profitieren. 😉
cr

 

 

* Affiliate Link
Fotos: Eigene

Meine 2 Lieblingsprodukte von Balea

Balea ist generell eine tolle Marke. Ich nutze vieles davon und probiere auch immer wieder gerne Neuheiten aus. Heute stellte ich euch 2 Produkte vor, die ich immer wieder nachkaufe. Echte heilige Gräle (Grals? Gralen?).

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Balea Beauty Effect Hyaluron Booster | 10 ml | 3,95 €
Wer sich mit Anti-Aging beschäftigt, dem ist auch schon Hyaluron über den Weg gelaufen. Hyaluron liegt in zwei verschiedenen Formen vor:
– die großen Moleküle sind das aufplusternde Zaubermittelchen, welches Fältchen umgehend glattbügelt – leider nicht nachhaltig.
– die kleinen Moleküle hingegen haben einen nachhaltigen Effekt.
Das Balea Produkt wirbt mit dem Einsatz beider Arten!
Und da das Hyaluron schon an dritter Stelle der Inci (Inhaltsstoffe) gelistet ist, dürfen wir von einer hohen Konzentration ausgehen – und das bei dem kleinen Preis!
Ich nutze den Hyaluron Booster für das gesamte Gesicht. Ein Pumpstoß aus dem hygienischen Pumpspender reicht dafür völlig. Um die Feuchtigkeit einzuschließen, trage ich anschließend eine okklusive (fetthaltige) Pflege auf.
Das ganze Procedere ist ein Teil meiner Abendroutine. Morgens nutze ich den Booster nicht (auch wenn er sicher dafür gedacht ist), weil sich bei mir dann die Foundation oder Tagespflege abrollt.
Wenn ich es nach einer Anwendungspause (was nur passiert, wenn ich nicht rechtzeitig nachkaufe) erneut benutze, erlebe ich immer wieder einen tollen „Wow-Effekt“.

Balea Reinigungsöl | 100 ml | 2,45 €
Egal ob geschminkt oder nicht – abends habe ich den Wunsch mit tiefengereinigt und sauber die Reise ins Land der Träume anzutreten. Mit dem Balea Reinigungsöl habe ich das perfekte Produkt gefunden. Es nimmt problemlos jedes Make-Up ab und hinterlässt ein angenehmes (nicht fettiges!) Hautgefühl.
Balsam- und Ölreinigung stehen aktuell hoch im Kurs und bevor Balea das erste günstige Drogerieprodukt auf den Markt geworfen hat, war ich auch schon mit Bodyshop und L’Oreal infiziert.
Das Balea Produkt steht den teureren Alternativen meines Erachtens in nichts nach und ist darum das perfekte Schnäppchen für das kleine Budget.
Ich gestehe – bevor ich mich mit kosmetischen Inhaltsstoffen auseinandergesetzt habe – habe ich immer „irgendwas“ genutzt. Um auch die letzten Make-Up Spuren zu entfernen landete ich in der Regel bei harschen Seifen und Tensiden.
Quietschsauber, aber unrein und irritiert war das Resultat.
Bis ich die Zusammenhänge begriff sollte noch viel Zeit vergehen.

Was sind eure Lieblinge von Balea? Ich freue mich immer über tolle Produktempfehlungen!

Alles Liebe
Eure Chrissie