Best Organized Life | Effizient Einkaufen – der perfekte Einkaufszettel

Einkaufen kann ein ganz schöner Zeitfresser sein.
Klar – manchmal macht es Spaß, durch den Supermarkt zu stöbern und dabei neue und interessante Produket zu finden. Aber oftmals (bei mir zumindest) zählt an Wochentagen jede Minute.

Daher macht es Sinn den Einkauf effizient zu organisieren.

1. Lege deine Stammgeschäfte fest
Je besser Du Dich in deinem Supermarkt auskennst, umso weniger suchst Du. Das spart richtig viel Zeit.

2. Berücksichtige dabei die Aspekte Kosten & Vielfalt
Auf deutsch: Du brauchst einen Discounter und einen großen Supermarkt in unmittelbarer Nähe zueinander. Bei mir stehen E-Center und ALDI direkt nebeneinander.

3. Aufbau des Einkaufszettels
Deinen Einkaufszettel erstellst Du in Kategorien. Und zwar so, wie der Supermarkt aufgebaut ist und in der Laufrichtung, wie Du ihn durchschreitest. Da Du mit dem Einkauf i.d.R. sehr schnell fertig sein wirst, brauchst Du nicht erst zum Schluss in die (Tief-)Kühlabteilung.
Wenn Du zwei Märkte aufsuchst (wie ich ALDI & E-Center), dann lege zwei Zettel an. Du wirst sehen, die Systematik lohnt sich!

4. Digitalisiere den Einkaufszettel
Meinen Einkaufszettel erstelle ich auf dem Computer und hake dann auf dem Handy während des Einkaufs ab. Das klappt mit synchronisierten Cloud-Lösungen, ich empfehle hier gerne Evernote (kostenlos!).
Aber auch wenn Du lieber mit einem Papier losziehst, bietet sich die Vorbereitung am Computer an. Hier legst Du das Rohgerüst (Stichwort Kategorien, Laufrichtung) nur einmal an und kannst es dann immer für jeden Einkauf neu befüllen.
Wenn Du z.B. Evernote nutzt kannst Du (oder auch Dein Partner) weitere Positionen von jedem Interzugang aus ergänzen. So geht kein Einfall verloren.

5. Das Richtige einkaufen
Deinen Einkaufszettel erstellst Du anhand Deines Essensplans. Falls Du Dir während des Erstellens nicht sicher bist, ob Du das ein oder andere Produkt noch im Vorrat liegen hast, dann schreib es trotzdem erstmal auf und versieh es mit einem Fragezeichen.
Nachdem Du den Zettel vollständig hast, prüfst Du nochmal gegen Deine Vorräte.

6. Lebensmittelmüll vermeiden
Strukturiert und für einen Menüplan einkaufen, damit hast Du schon einen Großteil zur Lebensmittelmüllvermeidung beigetragen. Mir persönlich tut das Wegwerfen von Lebensmittel immer echt leid. Abgesehen von der Ressourcenverschwendung, fühlt es sich an als würde man Geld in den Müll werfen.
Als kleiner Trick „on top“ – notiere Dir welchen Zeitraum Dein Einkaufszettel abdeckt. Dagegen prüfst Du die Haltbarkeit der Produkte, die Du in den Einkaufswagen lädst.
Für Fortgeschrittene: Gerichte mit „empfindlichen Lebensmitteln“ befinden sich in zeitlicher Nähe zum Einkaufstag. Konservengerichte eher weiter weg vom Einkaufstag.

Ich finde übrigens einen Bummel über einen Wochenmarkt oder das Stöbern in einem Delikatessengeschäft durchaus attraktiv. Aber das sind für mich keine Orte, an denen der reguläre Wocheneinkauf erledigt wird.

Fotos | Pixabay, eigene Screenshots

Spar-Freitag | für Leseratten

Ich bin eine Leseratte. Und wer auch ein Vielleser ist, der weiß, dass das ein durchaus kostenintensives Hobby sein kann.
Darum gibt es heute ein paar Tipps, wie und wo man Bücher günstigund sogar gratis erwerben kann.

Öffentliche Bücherschränke
Hier gibt es Bücher kostenlos. Jeder darf sich hier bedienen und das Konzept lebt von dem Willen zu geben und zu Nehmen. Schade ist immer, wenn jemand das öffentliche Bücherregal nutzt, um seine verstaubte Simmel-Sammlung abzuladen. Eine Übersicht, wo Dein nächstes öffentliches Bücherregal steht gibt es via Wikipedia.

Gratis eBooks bei Amazon
Für Kindle-Nutzer Amazon hat eine große Menge Gratis eBooks im Angebot. Wer kein Kindle hat, kann aber trotzdem profitieren, denn die Kindle App lässt sich auch auf anderen Geräten installieren. Es gibt Gratis-Angebote für Klassiker* und dann ist hier ein Speziallink, mit dem ihr auch die anderen kostenlosen eBooks bei Amazon* findet =)

2nd Hand
Meine absolute Lieblingsplatform für gebrauchte Bücher ist Booklooker. Hier verkaufe ich auch selbst aktiv (klick hier, falls Dich meine Angebote interessieren). Ganz besonders klasse finde ich die Suchfunktion. Du kannst Gesuche erstellen und mit einem Zielpreis speichern. Sowie das gesuchte Buch zu diesem oder einem niedrigeren Preis zum Verkauf steht, bekommst Du eine Mail und kannst sofort zugreifen. Das ist spitze, wenn man sich damit arrangieren kann, Neuerscheinungen nicht sofort lesen zu müssen.
Bei Booklooker gefällt mir auch der Umgang miteinander. Bei eBay habe ich oft den Eindruck, dass Käufer eine sehr professionelle Abwicklung erwarten, die mit virtueller Flohmarktatmosphäre nichts mehr zu tun.
Der Vollständigkeit halber weitere Gebrauchtbuch-Plattformen: Medimops, eBay, Amazon*

Mängelexemplare
Bei Claudia von Beautybutterflies habe ich kürzlich über Arvelle gelesen. Arvelle ist ein Marktplatz für Mängelexemplare. Bei vielen Mängelexemplaren können wir ausser dem typischen Stempel oft gar keinen „Mangel“ erkennen. Die Bücherindustrie vermarketet auf diesem Wege u.a. auch Produktionsüberschüsse. Es gibt aber auch mal Exemplare mit einem Knick oder einer eingedrückten Stelle. Ein weitere Marktplatz ist Bücher-Thöne, dort findest Du neben Mängelexemplare auch Gebrauchtbücher.

Hast Du noch weitere Tipps, um sich günstig Lesematerial zu beschaffen?

*Affiliate Link
Foto: pixabay.com

 

Mobilfunk & Smartphones

Es ist wieder Spar-Freitag und dieses Mal geht es darum, wie ihr eure monatlichen Mobilfunkkosten auf ein Minimum reduzieren könnt.

Keine Verträge mit subventionierten Handys:
Das Wort „subventioniert“ verrät es schon. Es gibt nirgends ein Handy geschenkt oder vergünstigt. Ihr zahlt es am Ende immer mit und gebt mit Sicherheit mehr aus, als wenn ihr es separat gekauft hättet. Es ist nichts anderes als ein Kredit mit monatlicher Ratenzahlung, die in eurem Mobilvertrag versteckt ist.

Es muss nicht immer neu sein:
Da wir ja keine Verträge mit subventionierten Smartphones haben, müssen wir natürlich unsere Geräte selbst kaufen. Dabei wählen wir gerne „junge Gebrauchte“.
In dem Zusammenhang achten wir darauf, dass wir nur Geräte erwerben, die noch innerhalb der Gewährleistung sind und natürlich sollte die Rechnung vorhanden sein. Jeder von uns kauft sich alle zwei Jahre ein neues Smartphone. Das Altgerät wird dann weiterverkauft. Damit halten sich die Kosten wirklich sehr in Grenzen.
Ich glaube übrigens, dass es nicht klug ist, das Gerät bis ans Ende seines Lebenszyklus‘ zu behalten und dann erst neu zu kaufen.
Ich bin ein großer Fan von Apple-Geräten. Die Anschaffungskosten scheinen zwar erst hoch, das relativiert sich aber später beim Verkauf aufgrund der Wertstabilität wieder.

Flexible Vertragsmodelle:
Ich habe mich in Mobilfunkläden schon ordentlich über den Tisch ziehen lassen. Klar, mein Pech – wer unterschreiben kann, sollte auch lesen können. Aber dass zwischen den Worten des Verkäufers und dem unterschrieben Vertrag Welten liegen…  Gründe für mich nach einem flexibleren Kostenmodell zu gucken. Fündig wurde ich bei Congstar. Hier kann ich meinen Vertrag ohne Mindestlaufzeit gestalten und ebenso die Vebrauchsoptionen perfekt anpassen.
Z.B brauche ich keine Unmengen an Internet GB. Bei der Arbeit nutze ich mein privates Handy kaum, zuhause habe ich mein Home-WLAN. Ebenso reicht mir ein kleines Minutenpaket zum Telefonieren. So liegen unsere monatlichen Kosten pro Person zwischen 6€ und 9€.
Ihr könnt euch das Congstar Modell hier gerne anschauen: klick
Ebenso interessant finde ich die laufzeitfreien Discountmodelle, wie sie z.B. bei LIDL und ALDI zu haben sind. Für Congstar spricht die Flexibilität des Modells. Ich kann die Paketoptionen jederzeit individuell anpassen.
Du bist in der Kostenfalle?
Dann nichts wie kündigen. Das ist kein großer Aufwand. Mein Tipp: die 2€ für das Einschreiben lieber nicht sparen, Kopie/Scan der Kündigung aufheben und im Text nicht vergessen „Rückwerbeversuche“ zu untersagen.
Auch wenn das Vertragsende noch in weiter Ferne liegt – kündige den unbequemen Mobilvertrag am besten heute noch.

Wir hatten bis vor 2 oder 3 Jahren zu zweit Mobilfunkkosten von 60€ – 80€ im Monat, weil wir uns bei den „Großen Anbietern“ vermeintlich in guten Händen aufgehoben fühlten.
Im Nachhinein eine teure Erfahrung.
Ich habe daraus gelernt und lege nun sehr viel Wert auf Transparenz.
Generell ist davon auszugehen, dass Mobilfunk- und Internet im Laufe der nächsten Jahre weiterhin günstiger wird. Auch die konsequent fallenden Preise sprechen daher gegen eine langfristige Vertragsbindung.

Was für Erfahrungen habt ihr mit Mobilfunktarifen gemacht? Seid ihr auch schon in Kostenfallen getappt?

*Foto|Pixabay

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Best Organized Life | Der perfekte Essensplan

Mehr Geld und mehr Zeit durch eine simple Menüplanung

Wer Zeit und Geld sparen möchte und gleichzeitig auf eine tolle Ernährung wert legt, kommt um das „Thema Essensplan“ nicht herum.
In diesem (zumindest im Hinblick auf das Ausmaß des Themas) kurzen und knackigen Tutorial, verrate ich, wie mein Essensplan funktioniert.

Ein Wort zur Flexibilität

Das ist immer der größte Einwand, den ich zum Thema Essenplan höre. Überhaupt zum Thema Planung allgemein. „Leben ist was passiert, während Du Pläne machst“ und ähnliche Kommentare höre ich nicht selten. Und ich denke, hier trennt sich die Spreu vom Weizen oder besser gesagt der gute Plan vom schlechten. Ein guter Plan unterstützt Dich in Deinem Leben. Außerdem weist er die Flexibilität auf, die zu Deinem Lifestyle passt.
Flexibilität ist bei einem Essensplan kein Problem, wenn Du folgende Tipps berücksichtigst
Leertage: Überlege wie oft es vorkommt, dass Du spontan außer Haus bist oder eine kurzfristige Angelegenheit dich so sehr bindet, dass Du Dein Kochvorhaben über Bord werfen musst.
Ein Vorrat an Schnellgerichten: Egal ob selbst vorgekocht oder Tiefkühlpizza & Co. – diese Gerichte springen ein, wenn o.g. Vorfall eintritt. Das klappt auch, wenn Du komplett außer Haus bleiben musst und Deine Familie sich unkompliziert selbst versorgen muss.
Gerichte schieben: Schiebe Gerichte nach hinten, tausche vorwärts und rückwärts in deinem Essensplan. Wenn Du die Zutaten schon eingekauft hast, behalte das MHD im Auge und friere die frischen Produkte notfalls ein.
Wie Du siehst – ein Essensplan ist keine steife Angelegenheit.

Los geht’s

Deinen Essensplan legst Du am besten im Tabellenformat an. Welches Programm Du nutzt bleibt Dir überlassen. Excel, Numbers, Google Sheets und es gibt bestimmt noch mehr. Besonders toll finde ich Lösungen, die Du in einer Cloud ablegen und bearbeiten kannst. So kannst Du jederzeit Inspirationen und Änderungen notieren. Als nächstes legst Du Dein Layout und die Intervalle fest.

Layout: Mein Essensplan hat 5 Spalten – Wochentag, Datum, Motto, Gericht & Rezept-Quelle.
Die ersten 4 Punkte sind sicher selbsterklärend. In der Quelle hinterlege entweder den Link zum Rezept oder den Namen und die Seite des Kochbuchs. Manchmal steht da auch nichts (dann weiß ich das Rezept auswendig) oder „Vorrat“, was sicher auch keiner weiteren Erklärung bedarf.
Intervall: Damit ist das Einkaufs- und Planungsintervall gemeint. Mein Intervall beträgt 2 Wochen. Das heisst, dass ich alle 2 Wochen die Zutaten einkaufen gehe. Klingt das nicht toll? Ich liebe es, dass ich nur alle 2 Wochen einkaufen gehen muss. Das hat gleich mehrere Vorteile…
– Zeitersparnis: Die größte Zeit nimmt nicht das befüllen des Einkaufswagen ein, sondern das Drumherum = Anfahrt, an der Kasse stehen, Auto be-/entladen, zuhause verräumen. Je seltener Du das machst, umso mehr Zeit sparst Du.
– Geldersparnis: Auch wenn ich nicht den Eindruck erwecke, auch ich erliege dann und wann verlockenden Spontanangeboten. Je seltener ich einen Supermarkt betrete um so weniger oft bin ich diesem Risiko ausgesetzt…
– Gesundheit & Figur: Das ist mit vorherigen Punkt verbunden. Du kaufst automatisch weniger ungesunde Lebensmittel. Du lernst, die für Dich kritischen (ich mag das Wort böse hier nicht) Lebensmittel besser einzuteilen und kaufst nicht mehr ständig nach.
Wenn Dir zwei Wochen als Intervall zu hoch erscheint, fang mit einer Woche an. Das macht Sinn, grade wenn Du noch Erfahrung mit dem Thema Flexibilität sammeln magst.

Tipps & Tricks

Mottotage vereinfachen die Planung enorm. Montags ist bei uns Pastatag. Mittwochs gibt es immer Supper oder Eintopf. Einmal pro Woche gibt es ein Fisch- oder Fleischgericht. An einem anderen Tag gibt es „Fast Food“ (Vorgekocht oder aus dem Supermarkt).
Mach Dir bitte keine Sorgen, wenn Du kein Kochheld bist. Du brauchst nicht meine Gerichte oder meinen Ernährungsstil kopieren, um mit dem Essesnplan erfolgreich zu wirtschaften.
1 Gericht am Tag: Ist das Mittagessen oder Abendessen? Bei uns ist es das Abendessen. Mittags / bei der Arbeit essen wir unsere belegten Brote und auch das Frühstück sieht Tag für Tag identisch aus (bei mir hauptsächlich Rohkost und ein Eiweißdrink).
Wenn das bei Dir anders ist, dann adaptiere deinen Plan. Nichts spricht dagegen 2 Gerichte am Tag zu planen. Eine Spalte mehr und that’s it!
Trick A, B & C mit Selbstüberlistung: Die Einführung des Plans soll gelingen. Nimm Dir daher nicht zuviel Veränderung auf einmal vor. Falls Du bisher nicht viel selbst gekocht hast – dann bleibe erstmal dabei. Überspitzt gesagt: Du kannst Deinen Plan auch erstmal mit Tiefkühlpizza & Miracoli füllen. Es geht im ersten Schritt nur darum, dass Du durch die Planung eine Entlastung erfährst. Versuche nicht gleichzeitig Deine komplette Ernährungsart über den Haufen zu werfen. 

Falls Du noch Fragen hast, nutze gerne die Kommentarfunktion.

 

Spar-Freitag | kleine Cashfresser

Heute geht es um kleine Cashfresser. Und was sich erstmal ganz harmlos anhört, kann unter Umständen eine unbewusste Strategie sein, mit der Du alle Deine großen Ziele im Keim erstickst.

Ein belegtes Brötchen hier, eine Zeitschrift dort, schnell noch einen Riegel an der Kasse – das sollen Auslöser für finanzielle Unzufriedenheit sein?
Ganz klares und großes Ja!

„Die paar Euro“ ergeben am Ende des Tages ein kleines Vermögen.

Zeitschriften, ob im Abo oder vom Kiosk – pro Woche 2€, im Monat 8€ und in 10 Jahren? Fast 1000€
Das Brötchen vom Wurstwagen – pro Tag 2€, pro Woche 10€ und in 10 Jahren? 4400€, zieh 400€ ab, da Du Dir stattdessen eine selbstbelegtes Brot mitnimmst. 4000€
Das Kaugummi oder der Riegel an der Kasse – pro Woche 2€
Der Lippenstift, der Dir spontan gefallen hat – pro Monat 9€
Der kleine Dekoartikel im 1€ Shop – pro Monat 5€


Die Liste lässt sich endlos fortsetzen.
Es geht nicht darum, dass Du Dir niemals wieder einen Cafe2Go oder eine Zeitschrift kaufen sollst, vielmehr geht es um Mindset.

Kleinvieh macht auch Mist.

Kennen wir alle. Und das ist so wahr. Installier einen kleine Mechanismus in Deinem Kopf, der Dir jedes Mal auf die Finger haut, wenn Du ohne Hemmschwelle und ungeplant (!) etwas kaufen möchtest. Weil es bequem ist und der Betrag doch nur so klein.
Ist er nicht. Er kann riesig werden.
Es geht um die Kreuzfahrt, um den Porsche, das Eigenheim. Bei jeder kleinen Ausgabe. Jeden Tag.

Ich freu mich über Kommentare: Welche Cashfresser habt ihr identifziert?

*Foto Pixaby – thanks to stevepb

 

Spar-Freitag | Mach! Deine! Steuererklärung!

Die Deutschen schenken Vater Staat vermutlich Millionen, weil sie schlichtweg auf die Steuererklärung verzichten.
Dafür gibt es auf den ersten Blick gute Gründe. So heisst es doch, das Deutsche Steuersystem sei so ungefähr das komplizierteste auf der Welt.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Mit einem Minimum an Organisation und der richtigen Software ist die Erklärung in wenigen Stunden erledigt.

Ich erkläre euch heute, wie und womit ich meine Steuererklärung vorbereite und erledige. Und natürlich hoffe ich, dass ich damit dem ein oder anderen die Angst vor diesem scheinbar so komplexen Thema nehmen kann.

1. Was kann ich absetzen?
Das ist ziemlich individuell und hängt von den persönlichen Lebensumständen ab. Die Fahrt zur Arbeit ist der Klassiker, Kinderbetreuung, Dienstleistungen (Heizungsreparatur, Schornsteinfeger, Maler, Putzfrau, …), Kosten für Arztbesuche und Medikamente, Beerdigungen, Versicherungen, Altersvorsorge, …  die Liste ist endlos und ändert sich auch immer mal wieder. Das ist aber alles kein Problem, denn die ausgeklügelten Softwares führen einen sicher durch diesen Dschungel.

2. Belege sammeln
Alles Papier, was eventuell für die Steuerklärung von Nutzen sein könnte, wandert bei mir im Laufe des Jahres in eine Mappe. Lose Blattsammlung. Unsortiert. Das geht schnell und nachdenken muss man dabei auch nicht. Lieber mal ein Papier zu viel hineingelegt, besser man hat als man hätte.

3. Belege sortieren
Im Frühjahr mache ich mich dann daran, die „Lose Blattsammlung“ nach Themen zu sortieren. Das fällt mit jeder gemachter Steuererklärung leichter. Anfangs einfach mal auf den Bauch verlassen.
Falls ihr letztes Jahr keine Belege gesammelt habt, ist das Kind noch lange nicht in den Brunnen gefallen.
Vieles lässt sich ja online erneut drucken und wenn doch etwas fehlt, gibt es im schlimmsten Fall ein paar Euro weniger und nächstes Jahr passt man besser auf.

4. Die richtige Software finden
Ich war jahrelang großer Fan von Taxman*, leider gibt es Taxman nicht für den Mac, daher bin ich auf WISO* umgestiegen. Beide Programme kann ich vorbehaltlos empfehlen, wobei Taxman für mich nach wie vor der Favorit ist.

5. Los geht’s
Jetzt brauche ich wirklich nur noch das Programm starten und werde durch die Steuererklärung geführt. Die Dauer richtet sich danach, wie komplex eure Einkünfte sind. Ich brauche meistens so 3-4 Stunden für meinen Mann und mich zusammen.

6. Organisatorisches
Die Frist für die Steuererklärungsabgabe endet am 31.05. Es gibt aber sogar die Möglichkeit bis zu 4 Jahre rückwirkend einzureichen.

7. Hinweis in eigener Sache
Ich bin auch nur „Enduser“ in Sachen Steuererklärung. Konkretere Tipps kann ich euch daher nicht geben. Aber da sich das Thema mit der entsprechenden Software so einfach erledigen lässt und es oftmals zu einem echten Geldsegen führt, möchte ich euch ermutigen, dem Thema eine Chance zu geben.
Für viele Leute ist die Steuererklärung ein Buch mit sieben Siegeln und das braucht es nicht zu bleiben.

Ich wünsche euch viel Erfolg und eine fette Beute!

*affiliate link

 

Spar-Freitag | Verlockende Angebote per eMail

#sparfreitag ist meine neue Kolumne für euch.
Jeden Freitag teile ich mit euch Ideen und Erfahrungen zum Thema Sparen.

Ganz wichtig: Bei mir sind Sparen und Verzicht grundverschiedene Dinge.

In erster Linie geht es also darum, Verschwendung zu vermeiden.
Oftmals ist es so, dass wir unsere Wünsche nicht erfüllen können, weil wir unser Geld an falscher Stelle versickern lassen.
Verschwendung zu entlarven ist nicht immer  ein leichter Job. Packen wir es an!

Bei meinem ersten Tipp für euch geht es um all das, was sich in eurer eMail-Inbox ansammelt.
Oftmals sind eMail Adressen nur noch große Sammelbehälter für Werbung jeder Art. Gewollt oder ungewollt ist man in verschiedenste Mailinglisten eingetragen. Aus Bequemlichkeit oder der Angst das beste Angebot der Welt zu verpassen, werden die Newsletter nicht gekündigt.
Die Löschtaste ist so schnell geklickt. Der Link zum einmalig verlockenden Angebot, von dem wir bis eben nicht wussten dass wir es brauchen, aber auch.

Kündigt ab heute alle (!) konsumorientierten Newsletter. Und Augen auf! Manche von denen tarnen sich als angeblich wertvolle Ratgeber oder offerieren Chancen nur für eine besonders elitären Kreis…. Alles Mumpitz, sage ich.
Schreibt mir gerne euer Feedback in die Kommentare.
Ich bin selbst grade wieder am News-Letter-Kündigen, denn die Biester schleichen sich gemeinerweise kontinuierlich erneut ein.

 
Grafik: Pixabay | Danke an Kirstfields

Frau Reinekes Topfgucker, Ernährungsgewohnheiten und mehr

Heute möchte ich zu meinem Instagram Account einladen. Ich bin noch am hin- und herüberlegen, welche Social Media sich am besten für was eignet. Für Instagram habe ich beschlossen, einen Fokus auf unsere Hauptmahlzeit des Tages zu legen.

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Mein Ziel ist es, euch die Möglichkeiten einer abwechslungsreichen und (meist…) gesunden Küche aufzuzeigen, die auch für Berufstätige realisierbar sind.
Mit einer geschickten und flexiblen Planung ist es möglich, tolle und fast immer frisch gekochte Gerichte auf den Tisch zu bringen.

Ich bin übrigens einen Allesesser und kann mich für jede Landesküche begeistern. Ich koche überwiegend pflanzlich und lege Wert auf Saisonalität, Herkunft und Haltung. Allerdings bin ich da kein Pendant, sondern habe das mehr so als grobe Leitidee im Hinterkopf. Das heisst z.B. Bio ist bevorzugt, aber kein Muss und kein Dogma. Gesunde Küche ist prima – aber McDonald’s, Currywurst und Pizza fehlen auf meinem Speisenplan nicht.

Wenn euch dieser Ansatz sympathisch ist, dann folgt mir gerne auf meinem Instagram Feed! Ich verspreche euch regelmäßig leckere Futterbilder und freue mich auf eure Fragen zu Rezeptquellen und Zutaten.

Something is wrong.
Instagram token error.
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Vielleicht noch interessant: Bei mir geht’s reell zu. Auch wenn ich gerne liebevoll anrichte –  ich betreibe kein aufwendiges „food styling / posing“. Mir liegt viel daran, dass ich meine Essen auch selbst noch warm genießen kann. In meinen Gerichten ist keine Knetmasse, kein Farbstoff und kein Photoshop versteckt.

 

Der perfekte Plan – Barbecue für 20 Personen – nur 5€ pro Person !

Ich liebe Barbecues mit Freunden! Heute gibt es darum für euch meinen mehrfach praxiserprobten Plan, wie ihr ein großartiges Barbecue für 20 Personen zu moderaten Kosten organisieren könnt. Natürlich inklusive meiner Holy Grale Spezialrezepte, die ich euch in den vergangenen Wochen schon gezeigt habe.

Viele Leute schrecken vor dem Gedanken zurück, detailliert zu überlegen, welcher Gast denn wieviel wovon essen und trinken könnte. Lieber wird grob geschätzt und in Folge oftmals mehr als doppelt (!) zu viel eingekauft.

Fehlplanung ist der größte überflüssige Kostenfaktor bei privaten Partys!

Die Gäste
Zunächst schaue ich mir die Struktur meiner Gästegruppe an und beantworte mir folgende Fragen:

  • Alter: für meine Berechnung berücksichtige ich Menschen ab 5 Jahren
  • Autofahrer: Ich unterscheide für die Getränkeplanung zwischen Alkohol- und Nichttrinkern. Natürlich trinken die Alkoholtrinker auch andere Getränke, aber dazu kommen wir später
  • Geschlecht: meiner Erfahrung nach essen Frauen anders/weniger als Männer.
  • Besonderheiten: Sind Gäste geladen, die aus gesundheitlichen, ethischen oder religiösen Gründen nicht alles essen?

Meine Gäste waren etwa zu gleichen Teilen Männer und Frauen, es waren darunter 2 Kinder. Die 3 Kleinkinder im alter zwischn 1 und 3 Jahren habe ich nicht berücksichtigt.

Kaufe nichts, was du selbst nicht essen oder trinken magst!

Die Getränke
Nachdem wir die Struktur unserer Gäste beurteilt haben, geht es an die Getränkeplanung. Auch wenn wir im Alltag oft Schwierigkeiten haben, die empfohlenen 3 Liter Flüssigkeit aufzunehmen, auf Partys fällt das den Menschen scheinbar leichter. 

  • Auf einer Party, die 5-6 Stunden dauert, haben wir eine Verbrauch von etwa 1,5 Liter / Person.  Nun wissen wir natürlich nicht, wer was genau trinkt und es ist geraten entsprechend großzügig einzukaufen. Bei einer Feier im Hochsommer, können es auch schnell 2 Liter / Person werden.
  • Damit daraus keine Kostenfalle wird, bleib bei den Getränken, die ihr auch im Alltag trinkt und kauft bei anderen Dingen nur das allernötigste. Wenn ihr keinen Rotwein trinkt, dann kauft für die Party keinen. Daran wird das Vergnügen nicht scheitern.

Ich liste Dir nun meinen Getränkeeinkauf auf. In Klammer steht der Verbrauch, außerdem Brutto- und Nettokosten. Brutto heisst in diesem Fall die Einkaufskosten, Netto sind die Verbrauchskosten.

2 x Kiste Wasser (6 Flaschen) | 3,98 |  0,99
2 x Kiste Bier (33 Flaschen) | 20,98  | 14,42
2 x 6er Träger alkoholfreies Bier | 5,98 | 4,98
2 x 6er Träger Malzbier Aldi (5 Flaschen) | 3,18 | 1,32
1 x Kiste Softdrinks (7 Flaschen) | 7,99 | 4,66
4 x Flasche Sekt (2 Flaschen) | 15,40 |  7,70
3 x Flasche Weißwein (2 Flaschen) | 4,77 | 3,18
3 x Tetrapack Saft (1 Flasche) | 2,69 | 0,89
Gesamtkosten Getränke | 64,88  | 38,14 |

Wie ihr seht, übersteigen hier die Einkaufskosten deutlich die Verbrauchskosten. Allerdings ist nichts dabei, was wir nicht mit der Zeit aufbrauchen werden.

Als nächste kommen wir zum Grillgut. Für eine gute Einschätzung helfen mir meine Listen von vorherigen Partys und ein Blick auf meine Gästeliste (und ich weiß auch jetzt schon, dass ich vor der nächsten Party diesen Beitrag selbst aufsuchen werde 😉 ). Wer isst in etwa also wieviel Würste und Fleisch in Stück? Basierend auf dem Ergebnis kaufe ich ein. Ich addiere noch 10 % dazu, um auf der sicheren Seite zu sein. Denkt auch an die Veggies. Es gibt mittlerweile wirklich schmackhafte Alternativprodukte in jedem größeren Supermarkt oder auch bei DM.

25 x normale Bratwürste | 11,97 | 5,86
8 x Krakauer | 7,98 | 7,98
30 x Nürnberger (Kinderwürstchen) | 3,98 | 3,98
12 x Minutensteaks (klick für Suflaki Rezept) | 8,07 | 8,07
8 x Nackensteak mariniert | 5,18 | 5,18
8 x Hähnchenfleisch mariniert | 3,38 | 3,38
1 x Grilllachs | 3,59 | 0,00 
2 x Grillkäse à 2 Stück | 3,98 | 1,99

Beilagen & Soßen
1 Glas Salat Majo (für Aioli, bitte klickt für das Rezept) | 0,75 | 0,75
2 Tuben Senf | 1,66 | 0,88
10 Baguettes* | 9,50 | 9,50
3 x Kräuterbutter  | 1,77 | 1,18
2 x Tsaziki | 2,39 | 1,19 |
1 helles Brot* | 0,99 | 0,00
*Baguette und Brot hat mein Mann selbst gebacken. Ich habe die ALDI Preise zur Planung benannt.

Salate / Zutaten
1 kg Fussili Nudeln (klick für Nudelsalat) | 0,98 | 0,98MamasNudelsalat
*2 Tütchen Knorr Salatkrönung Gartenkräuter | 1,19 | 1,19
*1 kg Fleischsalat | 2,76 | 2,07
*500g Datteltomanten | 1,95 | 1,95
*200g Gouda | 0,99 | 0,99

1 kg Tomaten (klick für einfachsten Sommersalat der Welt) | 1,50 | 1,50thumb_IMG_2355_1024
*2 Salatgurken | 0,90 | 0,90
*3 Paprika gelb | 2,05 | 2,05
*400g Feta | 1,69 | 1,69

 

Snacks & Sonstiges
1 x Mini-Schokoküsse | 1,19 | 1,19
2 x Paprika-Chips |1,50 | 0,75
2 x Erdnussflips | 1,18 | 1,18
2 x Haribo | 1,78 | 1,78
2 x Grillkohle  | 4,38 | 2,19
2 x Erdnüsse | 1,30 | 0,00

Gesamtkosten Lebensmittel & Co. | 89,35  | 70,95 |
Nicht berücksichtigt habe ich weitere Grillsoßen, weil ich noch Angefangene da hatte. Rechnet halt gegebenenfalls noch eine Flasche Tomaten-/Curry-Ketchup dazu

Damit hat unser Grillabend für 20 Personen insgesamt Brutto 154,23 € gekostet und Netto 109,09 €. Das sind pro Gast 5,45€

Insbesonders beim Grillgut haben wir natürlich zuviel gekauft. Allerdings möchte ich ja auch, dass meine Gäste eine Auswahl haben. Die Reste haben wir eingefroren und zwar immer als „Set“, so dass es für mich und meinen Mann für ein Abendessen reicht.
Wenn bei Brutto ein anderer Wert als bei Netto steht, dann ist eine komplette Packung nicht angebrochen worden.
Von den Salaten hatten wir auch etwas übrig, allerdings habe ich das für die Berechnung der Einfachheit halber nicht berücksichtigt. 

Ich hoffe sehr, dass euch diese Liste eine Hilfe für die eigene Grillparty ist. Schreibt mir gerne, welche „best practice“ Tipps ihr für die Organisation von Partys habt!

Mamas einfacher 5min Nudelsalat

Der geht schnell und schmeckt spitze. Ideal bei großen Mengen, wie sie auf Buffets  oder bei Grillpartys benötig werden!

MamasNudelsalat

Mamas einfacher Nudelsalat
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712 calories
4 g
228 g
55 g
50 g
35 g
200 g
1638 g
4 g
0 g
16 g
Nutrition Facts
Serving Size
200g
Amount Per Serving
Calories 712
Calories from Fat 482
% Daily Value *
Total Fat 55g
84%
Saturated Fat 35g
176%
Trans Fat 0g
Polyunsaturated Fat 1g
Monounsaturated Fat 15g
Cholesterol 228mg
76%
Sodium 1638mg
68%
Total Carbohydrates 4g
1%
Dietary Fiber 0g
0%
Sugars 4g
Protein 50g
Vitamin A
23%
Vitamin C
0%
Calcium
140%
Iron
3%
* Percent Daily Values are based on a 2,000 calorie diet. Your Daily Values may be higher or lower depending on your calorie needs.
Ingredients
  1. 1kg Spiralnudeln
  2. 4 Pakete Aldi Fleischsalat
  3. 1 ELGewürzmischung nach Wunsch (bei meiner Mama "Gefro Salatwürze)
  4. 10 EL Sonnblumenöl
  5. 500g Kirschtomaten
  6. 200g Gouda am Stück
Instructions
  1. Nudeln nach Verpackungsanweisung in Salzwasser gar kochen. Das Abspülen mit kaltem Wasser entfernt Teile des Gluten, so dass die Nudeln anschließend nicht aneinander bappen.
  2. Die Kirschtomaten vierteln und den Gouda eine feine Streifen oder Würfel schneiden.
  3. Alles Zutaten miteinander vermengen.
  4. Normalerweise sollten keine weiteren Gewürze und auch kein Salz nötig sein. Natürlich kann nach eigenem Gusto noch ergänzt werden. Chiliflocken machen sich sehr gut in diesem Salat, allerdings ist Schärfe ja oft nicht "rudeltauglich".
beta
calories
712
fat
55g
protein
50g
carbs
4g
more
Frau Reineke http://www.fraureineke.de/