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Der Babyclub Vergleich | Rossmann | DM | Hipp

In der Schwangerschaft und als frischgebackene Mutter kommst Du an „Babyclubs“ kaum vorbei. Die Firmen buhlen um unsere Aufmerksamkeit und es winken viele Geschenke. Lohnt sich das wirklich?

Dieser Artikel enthält unbezahlte Werbung aufgrund von Firmen-/Markennennung

Eines vorab, Geschenk gibt es auf dieser Welt nicht wirklich. Vielmehr zahlen wir mit unseren Daten. Schwangere und Neu-Mamis sind eine lukrative und willige Zielgruppe. 
Wenn Du mit dieser Tatsache kein Problem hast, kann sich eine Registrierung für die verschiedenen Angebote durchaus lohnen. Im folgenden nehme ich drei Angebote unter die Lupe, für die ich mich selbst registriert habe. Ich werde diesen Artikel bis zum Ende der jeweiligen Programme regelmäßig updaten.

HIPP Babyclub
Der Hipp Babyclub wirbt mit verschiedenen Produktpaketen während der Schwangerschaft und des ersten Lebensjahres.

Schwangerschaft
HIPP verschickt einen informativen Kalender gefolgt von einem Geschenkpaket mit einem putzigen Greifling und Minigrößen der HIPP Körerpflege-Reihe.
Ich muss gestehen, dass ich im digitalen Zeitalter kein Freund von Papier-Heftchen bin aber das ist meine persönliche Meinung, von daher hat mich der Kalender weniger begeistert. Der Greifling ist jedoch eine wirklich liebe Idee und gefällt mir sehr.

Einige Wochen nach der Geburt traf das nächste Päckchen ein: 
Es enthält den berühmten Heckscheibenaufkleber, eine Vorratsdose und 2 Probepackungen Hipp Babynahrung.

DM Glückskind
In Verbindung mit der entsprechenden App verspricht das Glückskind Programm reichlich Einkaufsvorteile und auch eine Gratisartikel sowie Geschenke.

Schwangerschaft
Die App ist schon während der Schwangerschaft aktiv. Solange man sich nicht zum Kauf unnötiger Dinge verleiten lässt, sind durchaus vorteilhafte Rabatt-Coupons darin enthalten. Es gibt immer wieder mal Nachlass auf komplette Markensortimente, wie z.B. Balea, Denk Mit oder DM bio.
Gratis abholen durfte ich mir außerdem einen wirklich schönen Stil-Schal von Alana.

Den kostenlos angebotenen Fruchtriegel für Schwangere mochte ich leider nicht.

Geburt
Zur Geburt bietet DM Glückskind ein niedliches Köfferchen mit einer reichen Auswahl an Maxi-Produktproben:
Pampers Gratis-Windel & Feuchttücher
Sebamed Wasch- und Pflegelotion
Lillydo Feuchttücher
Frosch Spülmittel
Penaten Pflegelotion
freiöl Babyöl
Medela Stilleinlagen
Lansinoh Lanolin
sowie ein Original Genius Schnuller von NUK (übrigens Karlchens Lieblingsmodell)

Natürlich werden auch in der App regelmäßig neue Gutscheine eingespielt. Direkt gratis gab es ein Paket Pampers.

Rossmann Babywelt
Die Rossmann Babywelt liegt bisher für mich im Vergleich ganz vorne. Das Program ist, insbesonders in Verbindung mit der App ausgesprochen großzügig.

Schwangerschaft
Nebst einer prallgefüllten Kulturtasche durfte ich schon in der Schwangerschaft gleich 2 x Gratiswindeln von Pampers abstauben. Ebenso fanden sich in der App Coupons für ein Gratis-Shampoo und eine Gratis-Zahnpasta. Jeweils Originalgrößen der Hausmarke.
Die Tasche enthielt folgende Produkte:
Maxiproben von Pamperswindeln
Reisegröße Meridolzahnpasta, Weleda Handcreme und Rival de Loop Reinigungstücher
sowie Proben von Garnier, Babylove, tetesept & always

Geburt
Zur Geburt gab es eine Karton-Box (Hurra-Paket) mit folgendem Inhalt
Schnüffeltuch Eselchen
Babydream Feuchttücher
Dentistar Schnuller
Maxiproben von Sebamed Pflegelotion und -creme, Weleda Handcreme, Penaten Shampoo, Hipp Pflegeöl und 2 Windeln der Hausmarke
Proben von always und Babydream Tee.

Ich werde diesen Beitrag up to date halten, das heisst, wenn noch weitere Pakete eintreffen, ergänze ich hier.

Schwangerschaft | 1. Trimester | Kosten und Veränderung

Schwangerschaftstest – gibt es online überall für weniger als 2€ zu kaufen 🙂

 
Veränderung
Da ich gesund und fit bin, konnte ich ohne nennenswerte Einschränkungen mein Leben weiterführen (zumindest wenn ich nicht grade von Müdigkeit oder Übelkeit geplagt war) und bin so auch noch in der 10. Woche einen Halbmarathon in passabler Zeit gelaufen.
Aber zum Ende des ersten Trimesters konnte ich bereits nicht mehr alle Kleidung tragen, der Bedarf für Umstandsmode kam aber erst in den kommenden Wochen auf.
 
Kosten
Das ist sicher sehr individuell. Da ich aus beruflichen Gründen den ersten Arzttermin erst einige Zeit nach dem positiven Test wahrnehmen konnte, wollte ich doch zumindest schonmal etwas positives tun und habe mir im Drogeriemarkt „Schwangerschafts Vitamine“ gekauft. Folsäure usw.
Überflüssig – wie mir meine Gynäkologin dann erklärte. Wer sich ausgewogen und gesund ernährt braucht keine Supplemente.
Das war für mich eine Überraschung. Wurde mir doch vorher suggeriert, dass ohne Folatsäure der offene Rücken beim Baby fast schon logische Konsequenz sei.
Je nach Versicherung und Alter können bestimmte Untersuchungen kostenpflichtig ausfallen.
Z.B. wurde mir das Erstsemester-Screening mit ca 150€ in Rechnung gestellt. Allerdings ist das für mich erstattungsfähig. 
Da sich aus dem Screening keine Risikosituation ergab, habe ich von weiteren, eventuell kostenpflichtigen Untersuchungen abgesehen.
 
Fallen
Natürlich möchten wir werdenden Muttis das ungeborene Leben nach allen Möglichkeiten schützen. In unserer Gesellschaft wird diese Angst jedoch gerne kommerziell ausgenutzt.
Neben zahlreichen Ver- und Geboten, bieten sich diverse kostenpflichtige Leistungen und Produkte, deren Nutzen man sehr genau für sich abwägen sollte.
Ich denke, es ist mir einigermaßen gut gelungen, meine Vernunft regieren zu lassen.
Dr Google und auch diverse Schwangerschafts-Apps sind nicht immer die besten Berater. 
Wer zu Angst neigt, sollte vielleicht Partner oder Freund(in) um die Recherche bitten. Das bringt etwas Abstand rein.
 
Fazit
Das erste Trimester hat eher Potential  zum Sparen. Schließlich fallen ein paar Lebensmittel für uns aus.
Wer von Convenient Food auf frische Küche umsteigt wird auch eher eine Entlastung in der Haushaltskasse erleben.
 
Und sonst?
Die ersten 7 Wochen meiner Schwangerschaft fielen nahezu direkt mit der Fastenzeit zusammen (7 Wochen vor Ostern) – daher habe ich mich fast 2 Monate meiner Schwangerschaft vegan/pflanzlich ernährt.
Auch das war kein Problem.