Archiv der Kategorie: Organisation

Schluss mit dem Wäsche-Chaos

Wäsche ist eine der Haushaltsaufgaben, auf die viele von uns gerne verzichten möchten. Ich helfe Dir heute, den Aufwand mit der Schmutzwäsche auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Wir haben bei 2 Personen insgesamt nicht mehr als 2 Waschladungen pro Woche.

Und das ist scheinbar sehr wenig, denn meine Recherchen haben ergeben, dass andere Haushalte mit demselben Set-Up mindestens die doppelte Menge an Wäsche haben.
Das Resultat liegt auf der Hand: Hohe Kosten für Strom, Wasser & Waschmittel und natürlich auch jede Menge verlorene Zeit.

Wie also organisierst Du Dich hier optimal?

[0] Vorraussetzung
Meine Lösung ist am besten umsetzbar, wenn Du einen Abstell-/Kellerraum hast. Wer seine Schmutzwäsche im Schlafzimmer oder Bad sortieren muss, darf schauen, wo er die „Korblogistik“ anderweitig unauffällig unterbringt.
Ebenso solltest Du ausreichend „Basics“ wie Socken, Unterwäsche und Handtücher besitzen, so dass Du nicht gezwungen bist, eine bestimmte Wäschekategorie jede Woche waschen zu müssen.

[1] Wäschelogistik
Unsere Schmutzwäsche wird im Bad in einer Wäschetonne gesammelt. Als Wäschetonne bieten sich etwas schickere Mülltonnen an, wir haben diese von Ikea, oder alternativ finde ich die von WESCO* auch sehr schick. Wenn die Tonne voll ist, oder spätestens am Waschtag, wird sie in die Waschküche gebracht.

[2] Sortierung direkt in Wäschekörbe
Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Du sortierst die Wäsche exakt so, wie sie auch bei Dir in die Waschmaschine kommt. Und zwar am besten direkt in Körbe. Von Wäschesortierstationen halte ich sehr wenig. Sie sind instabile Schmutzfänger.
Die Wäschekörbe sind hingegen zum Sammeln ideal. Du kannst sehr schnell sehen, welcher Korb als nächstes voll ist und ihn dann direkt in die Waschmaschine geben.

[3] Visual Management
Mein Regal ist für den Zweck bestimmt etwas überdimensioniert und die Grundidee lässt sich auch mit weniger Platz umsetzen. Wichtig ist nur, dass jeder Wäschekorb für jede Wäschekategorie seinen Platz hat.
Die Plätze habe ich männersicher beschriftet, damit die Sortierung und das Bestücken der Waschmaschinen auch in meiner Abwesenheit gelingt.
Alternativ kannst Du solch laminierte Schildchen auch direkt an Deine Körbe hängen.

[4] Wäschkategorien
Das ist sehr individuell und die Unterteilung erfolgt nach Waschmitteleinsatz, Verfärbungsgefahr und Waschtemperatur. Sieh meine Einteilung als Inspiration an, aber finde gerne Deine eigene:
– hellbunt | 30° mit Colorwaschmittel & Weichspüler, nicht in den Trockner (inkludiert weiße Feinwäsche)
– dunkelbunt | 30° mit Colorwaschmittel & Weichspüler, nicht in den Trockner (inkludiert Jeans)
– Putzlappen | 60° mit Vollwaschmittel, kein Weichspüler, trocknergeeignet
– Unterwäsche, Handtücher, Bettwäsche | 60° mit Vollwaschmittel, & Weichspüler, Trocknergeeignet
– Arbeitskleidung | 60° mit Vollwaschmittel, & Weichspüler, trocknergeeignet ( Arbeitskleidung meines Mannes riecht oft nach Getriebeöl oder Diesel, dieser Geruch geht beim Waschen nicht 100% raus und würde sich auf andere Wäscheteile übetragen)
– Sportkleidung | 40° mit Colorwaschmittel, kein Weichspüler, trocknergeeignet

[5] Waschmitteleinsatz
Ich bin großer Fan von Professional-Waschmitteln. Hier bin ich mir sicher, nicht auf die sich immer wieder selbstübertreffenden Werbeversprechen reinzufallen und habe trotzdem ein absolut hochwertiges Waschmittel im Einsatz. Seit Jahren nutze ich Ariel Formula Pro*. Falls das Waschmittel für Dich interessant ist, im Angebot liegt es bei ca. 60€ / 12kg. Mein letzter Kauf liegt 3 Jahre zurück.
Pro Waschladung verwende ich ca. 50g, das entspricht dann ca. 0,25€ pro Waschladung bei allerbestem Waschergebnis.
Bei Farbwaschmitteln wechsele ich öfter hin und her, mal Persil Color Professional*, mal das Colorfeinwaschmittel von DM (was ich vom Duft sehr sehr ähnlich finde).

[6] Weiter Zusätze
Für 30° und 40° Wäsche nutze ich Hygienespüler (von DM). Außerdem füge ich immer Entkalker (ebenfalls Discounteigenmarke) hinzu. Das spart Waschmittel zum einen und zum anderen haben wir leider sehr hartes Wasser. Lediglichbei „dunkelbunt“ verzichte auf den Antilkalk, weil es gelegentlich zu weißen Rückständen führt.
Weichspüler variere ich gerne. Ein Liebling zu dem ich aber oft zurückkehre ist der Vanille Weichsüpler von Softlan.

[7] Wann ist Wäsche schmutzig
Ich glaube, das ist die zweite Schlüsselstelle im System. Viele Menschen waschen ihre Kleidung meines Erachtens viel zu häufig. Abgesehen von Unterwäsche und Socken: was ich nicht bekleckert oder verschwitzt habe, hänge ich über Nacht zum Lüften hinaus. Eine Hose trage ich durchaus 3-4 mal wieder auf und ein Oberteil 2-3 mal. Auch bei Sportkleidung trage ich Hosen mehrmals, wenn sie nicht schwitzig oder verschmutzt sind.
Mit meinem Duschhandtuch trockne ich meinen sauberen und gewaschenen Körper ab, das muss nicht alle paar Tage neu.
Schmutzkleidung (z.B. Garten) kommt nicht bei der ersten Verschmutzung in die Maschine, sondern erst wenn ich sie verschwitzt habe oder irgendwas wirklich gruseliges daran gerät. Passiert das nicht, kann es sein, dass ich mehrere Wochen dasselbe Shirt bei der Gartenarbeit trage.
Ich frage mich so manches Mal, ob wir den übersteigerten Hygienetrieb der letzten 2-3 Dekaden nicht dem ausgefeilten Marketing der Waschmittelindustrie zu verdanken haben.
Für die Umwelt, den Geldbeutel und unser Zeitmanagement leistet Vielwaschen jedenfalls keinen positiven Beitrag.

Wie sieht es bei Dir aus? Wirst Du Dein Wäscheaufkommen reduzieren können?

Vorräte perfekt managen

Welche Vorratsmenge macht Sinn? Wie findet der Einkauf der Vorräte statt? Wie verhindert man, dass falsche Vorräte gekauft werden oder gar Lebensmittel vergammeln?

Mit meiner Methode kannst Du für Dich die idealen Vorratsartikel identifizieren und auch die sinnvoll Menge bestimmen.
Im zweiten Schritt erkläre ich Dir, wie Du  Dich mit der Mindestbestandstechnik effizient um die Wiederbeschaffung kümmerst.

1. Welche Vorräte und wieviele?
Um Übersicht zu wahren, sollte die Anzahl der Vorratsartikel begrenzt sein. Es sollten nur Produkte sein, die wirklich regelmäßig verbraucht werden. Damit reduziert sich das ganze auf Grundnahrungsmittel, Favoriten und Hygieneartikel
Wenn Du Dir die Menge Deines Vorrats pro Produkt überlegst, spielen folgende Faktoren eine Rolle:
Verbrauch: Artikel die Du regelmäßig brauchst, willst Du nicht bei jedem Einkauf auf der Liste sehen. Der Einkauf geht schneller von statten, wenn Du nur wenige Artikel kaufst, davon aber viele
Haltbarkeit: Das ist ein limitierender Faktor! Wenn Du Dir über die Umschlagshäufigkeit nicht sicher bist, fang mit einem etwas kleineren Bestand an.
Kosten: Wenn der Kontostand bei Dir ein Thema ist, solltest Du keine teuren Artikel horten. Es wäre blöd, wenn deine Liquidität baden geht, weil Du einen spezifischen Vorrat angelegt hast.
Größe: Platz kann ein limitierender Faktor sein. In dem Zusammenhang: Schaff erst Lagerlösungen/-möbel an, wenn Du das Thema Vorrat unter Kontrolle hast.
Beschaffbarkeit: Manche Produkte sind im bevorzugten Supermarkt nicht zu bekommen. Von Produkten aus Spezialitätengeschäften oder dem Internet lege ich mir etwas mehr hin. Natürlich unter Berücksichtung von Preis, Haltbarkeit etc.
Notfallvorrat: Bei wenigen Produkten ist das Thema Notfallvorrat auch noch ein korrigierender Faktor. Allerdings bin ich durch die vorherige Logik schon ganz gut aufgestellt.

2. Wiederbeschaffung
Ich habe mich für den Mindestbestands-Methode entschieden.
Was heisst das in der Praxis?
Mindestbestand für Dosentomaten ist z:B. 4 Stück. Sowie dieser erreicht ist, kaufe ich 4 neue Dosen.
Das heisst, ich habe maximal 8 Dosen am Start.
Mindestbestand für Erdnussbutter ist 2 Stück. Wenn ich 2 oder weniger habe, kaufe ich nach. Normalerweise wieder 2. Wenn jedoch ein Vorratsartikel im Angebot ist, dann und auch nur dann, kaufe ich deutlich mehr. Natürlich berücksichtige ich dann trotzdem noch Faktoren wie Haltbarkeit, Platz, etc.

Die Mindestbestände für meine Vorratsartikel habe ich jeweils ausgedruckt und an den Regalen fixiert. Wenn ich meinen Einkaufszettel erstelle (siehe hier, Schritt 5), kann ich so einfach feststellen, was nachgekauft werden muss.

Und nun viel Spaß bei der Vorratsplanung! Fragen sind jederzeit willkommen 🙂

Warum Vorräte und wohin damit

Vorratshaltung im Privathaushalt ist ein spannendes Thema. Ich möchte Dir Einblicke geben, wozu Vorräte gut sein und wie Du sie sinnvoll anlegst und werde auch das Thema Notfallvorrat besonders unter die Lupe nehmen.
Das lässt sich in einem Artikel gar nicht alles umsetzen, darum fange ich heute mit erstmal damit an, warum man den Vorräte anlegen sollte und wohin dann damit. 

  1. Zeitersparnis: Es wird von vielen Menschen übersehen, wieviel Freizeit durch schnöde Lebensmitteleinkäufe verloren geht. Die Zeit geht dabei maßgeblich bei der An-/Abfahrt, dem Ein-/Ausladen und an der Kasse verloren. Je größer das Intervall zwischen den Einkäufen, umso mehr Zeitersparnis für Dich.
  2. Notfallvorsorge: Das Thema verdient noch einen extra Artikel, sei aber der Vollständigkeit halber hier erwähnt. Ein ausgefeilter Notfallvorrat kann natürlich der Retter in allen Lebenslagen sein.
  3. Unabhängigkiet: Wer Vorräte im Haus hat, lässt sich den Alltag nicht von Ladenöffnungszeiten diktieren. Außer am Tag des Einkaufs brauche ich mir darüber keine Gedanken machen.
  4. Flexibilität: Spontaner Besuch ist kein Problem, wenn Tiefkühltruhe und Vorratsregal sinnvoll befüllt sind.
  5. Kostenersparnis: Das ist mit Vorsicht zu genießen. Das ungehemmte Zugreifen bei Sonderangeboten zum Vorratsaufbau kehrt sich finanziell oft ins Gegenteil. Die Ware verdirbt zuhause, bevor sie aufgebraucht ist. Man denke da mal an Herrn Lohses legendären Senfeinkauf (Loriot). Generation Y darf jetzt schnell bei Youtube vorschauen… Wie auch immer – ich lese aus diesemGrund (und weil mir auch dafür die Zeit zu schade ist) erst gar keine Angebotsblättchen.

Nun hast Du die Vorteile der Vorratshaltung erkannt, aber da wär ja noch das Thema mit dem Platz. Nicht jeder hat einen Keller und schon gar nicht mit soooo einem langen Regal.
Aber keine Sorge, die meisten Aufgaben der Vorratshaltung lassen sich auch in der Wohnung umsetzen.

  • Trockene Lebensmittel wie Pasta, Reis oder Getreide kannst Du jederzeit inder Wohnung unterbringen. Achte darauf, dass die Produkte verschweisst sind, sonst droht Ungeziefer (das gilt aber auch für den Keller)
  • Ebenso unempfindlich sind Konserven. Und wenn Deine Küche zu klein ist, dann überleg‘ doch ob sich ein Schrank in der Diele  eignet / aufgestellt werden kann.
  • Getränke sind allenfalls in durchsichtigen Flaschen lichtempfindlich, lassen sich aber z.B. wunderbar unter dem Bett parken.
  • Eine Kühlgefrierkombi mit 3* Fach finde ich persönlich dann doch wieder unerlässlich. Unsere Küche ist wirklich klein, aber dafür muss einfach Platz sein. Falls Dein Keller(raum) einen Stromanschluss hat, ist das natürlich auch noch ein idealer Platz.
  • Nicht verarbeitetes Obst und Gemüse eignet sich in den meisten Fällen nicht für eine langfristige Vorratshaltung. Wir kaufen immer für 2 Wochen, aber das ist dann zum Ende der zwei Wochen auch tatsächlich auf bestandsmäßig auf „Null“.

Was interessiert Dich besonders zum Thema Vorräte? Ich habe eine mehrteilige Serie zum Thema in Planung und freue mich auf Fragen und Ideen.

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Effizient Einkaufen – der perfekte Einkaufszettel

[unbezahlte Werbung aufgrund Produktverlinkung]
Einkaufen kann ein ganz schöner Zeitfresser sein.
Klar – manchmal macht es Spaß, durch den Supermarkt zu stöbern und dabei neue und interessante Produket zu finden. Aber oftmals (bei mir zumindest) zählt an Wochentagen jede Minute.

Daher macht es Sinn den Einkauf effizient zu organisieren.

1. Lege deine Stammgeschäfte fest
Je besser Du Dich in deinem Supermarkt auskennst, umso weniger suchst Du. Das spart richtig viel Zeit.

2. Berücksichtige dabei die Aspekte Kosten & Vielfalt
Auf deutsch: Du brauchst einen Discounter und einen großen Supermarkt in unmittelbarer Nähe zueinander. Bei mir stehen E-Center und ALDI direkt nebeneinander.

3. Aufbau des Einkaufszettels
Deinen Einkaufszettel erstellst Du in Kategorien. Und zwar so, wie der Supermarkt aufgebaut ist und in der Laufrichtung, wie Du ihn durchschreitest. Da Du mit dem Einkauf i.d.R. sehr schnell fertig sein wirst, brauchst Du nicht erst zum Schluss in die (Tief-)Kühlabteilung.
Wenn Du zwei Märkte aufsuchst (wie ich ALDI & E-Center), dann lege zwei Zettel an. Du wirst sehen, die Systematik lohnt sich!

4. Digitalisiere den Einkaufszettel
Meinen Einkaufszettel erstelle ich auf dem Computer und hake dann auf dem Handy während des Einkaufs ab. Das klappt mit synchronisierten Cloud-Lösungen, ich empfehle hier gerne Evernote (kostenlos!).
Aber auch wenn Du lieber mit einem Papier losziehst, bietet sich die Vorbereitung am Computer an. Hier legst Du das Rohgerüst (Stichwort Kategorien, Laufrichtung) nur einmal an und kannst es dann immer für jeden Einkauf neu befüllen.
Wenn Du z.B. Evernote nutzt kannst Du (oder auch Dein Partner) weitere Positionen von jedem Interzugang aus ergänzen. So geht kein Einfall verloren.

5. Das Richtige einkaufen
Deinen Einkaufszettel erstellst Du anhand Deines Essensplans. Falls Du Dir während des Erstellens nicht sicher bist, ob Du das ein oder andere Produkt noch im Vorrat liegen hast, dann schreib es trotzdem erstmal auf und versieh es mit einem Fragezeichen.
Nachdem Du den Zettel vollständig hast, prüfst Du nochmal gegen Deine Vorräte.

6. Lebensmittelmüll vermeiden
Strukturiert und für einen Menüplan einkaufen, damit hast Du schon einen Großteil zur Lebensmittelmüllvermeidung beigetragen. Mir persönlich tut das Wegwerfen von Lebensmittel immer echt leid. Abgesehen von der Ressourcenverschwendung, fühlt es sich an als würde man Geld in den Müll werfen.
Als kleiner Trick „on top“ – notiere Dir welchen Zeitraum Dein Einkaufszettel abdeckt. Dagegen prüfst Du die Haltbarkeit der Produkte, die Du in den Einkaufswagen lädst.
Für Fortgeschrittene: Gerichte mit „empfindlichen Lebensmitteln“ befinden sich in zeitlicher Nähe zum Einkaufstag. Konservengerichte eher weiter weg vom Einkaufstag.

Ich finde übrigens einen Bummel über einen Wochenmarkt oder das Stöbern in einem Delikatessengeschäft durchaus attraktiv. Aber das sind für mich keine Orte, an denen der reguläre Wocheneinkauf erledigt wird.

Fotos | Pixabay, eigene Screenshots

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Zeit & Geld sparen | Der perfekte Essensplan

Mehr Geld und mehr Zeit durch eine simple Menüplanung

Wer Zeit und Geld sparen möchte und gleichzeitig auf eine tolle Ernährung wert legt, kommt um das „Thema Essensplan“ nicht herum.
In diesem (zumindest im Hinblick auf das Ausmaß des Themas) kurzen und knackigen Tutorial, verrate ich, wie mein Essensplan funktioniert.

Ein Wort zur Flexibilität

Das ist immer der größte Einwand, den ich zum Thema Essenplan höre. Überhaupt zum Thema Planung allgemein. „Leben ist was passiert, während Du Pläne machst“ und ähnliche Kommentare höre ich nicht selten. Und ich denke, hier trennt sich die Spreu vom Weizen oder besser gesagt der gute Plan vom schlechten. Ein guter Plan unterstützt Dich in Deinem Leben. Außerdem weist er die Flexibilität auf, die zu Deinem Lifestyle passt.
Flexibilität ist bei einem Essensplan kein Problem, wenn Du folgende Tipps berücksichtigst
Leertage: Überlege wie oft es vorkommt, dass Du spontan außer Haus bist oder eine kurzfristige Angelegenheit dich so sehr bindet, dass Du Dein Kochvorhaben über Bord werfen musst.
Ein Vorrat an Schnellgerichten: Egal ob selbst vorgekocht oder Tiefkühlpizza & Co. – diese Gerichte springen ein, wenn o.g. Vorfall eintritt. Das klappt auch, wenn Du komplett außer Haus bleiben musst und Deine Familie sich unkompliziert selbst versorgen muss.
Gerichte schieben: Schiebe Gerichte nach hinten, tausche vorwärts und rückwärts in deinem Essensplan. Wenn Du die Zutaten schon eingekauft hast, behalte das MHD im Auge und friere die frischen Produkte notfalls ein.
Wie Du siehst – ein Essensplan ist keine steife Angelegenheit.

Los geht’s

Deinen Essensplan legst Du am besten im Tabellenformat an. Welches Programm Du nutzt bleibt Dir überlassen. Excel, Numbers, Google Sheets und es gibt bestimmt noch mehr. Besonders toll finde ich Lösungen, die Du in einer Cloud ablegen und bearbeiten kannst. So kannst Du jederzeit Inspirationen und Änderungen notieren. Als nächstes legst Du Dein Layout und die Intervalle fest.

Layout: Mein Essensplan hat 5 Spalten – Wochentag, Datum, Motto, Gericht & Rezept-Quelle.
Die ersten 4 Punkte sind sicher selbsterklärend. In der Quelle hinterlege entweder den Link zum Rezept oder den Namen und die Seite des Kochbuchs. Manchmal steht da auch nichts (dann weiß ich das Rezept auswendig) oder „Vorrat“, was sicher auch keiner weiteren Erklärung bedarf.
Intervall: Damit ist das Einkaufs- und Planungsintervall gemeint. Mein Intervall beträgt 2 Wochen. Das heisst, dass ich alle 2 Wochen die Zutaten einkaufen gehe. Klingt das nicht toll? Ich liebe es, dass ich nur alle 2 Wochen einkaufen gehen muss. Das hat gleich mehrere Vorteile…
– Zeitersparnis: Die größte Zeit nimmt nicht das befüllen des Einkaufswagen ein, sondern das Drumherum = Anfahrt, an der Kasse stehen, Auto be-/entladen, zuhause verräumen. Je seltener Du das machst, umso mehr Zeit sparst Du.
– Geldersparnis: Auch wenn ich nicht den Eindruck erwecke, auch ich erliege dann und wann verlockenden Spontanangeboten. Je seltener ich einen Supermarkt betrete um so weniger oft bin ich diesem Risiko ausgesetzt…
– Gesundheit & Figur: Das ist mit vorherigen Punkt verbunden. Du kaufst automatisch weniger ungesunde Lebensmittel. Du lernst, die für Dich kritischen (ich mag das Wort böse hier nicht) Lebensmittel besser einzuteilen und kaufst nicht mehr ständig nach.
Wenn Dir zwei Wochen als Intervall zu hoch erscheint, fang mit einer Woche an. Das macht Sinn, grade wenn Du noch Erfahrung mit dem Thema Flexibilität sammeln magst.

Tipps & Tricks

Mottotage vereinfachen die Planung enorm. Montags ist bei uns Pastatag. Mittwochs gibt es immer Supper oder Eintopf. Einmal pro Woche gibt es ein Fisch- oder Fleischgericht. An einem anderen Tag gibt es „Fast Food“ (Vorgekocht oder aus dem Supermarkt).
Mach Dir bitte keine Sorgen, wenn Du kein Kochheld bist. Du brauchst nicht meine Gerichte oder meinen Ernährungsstil kopieren, um mit dem Essesnplan erfolgreich zu wirtschaften.
1 Gericht am Tag: Ist das Mittagessen oder Abendessen? Bei uns ist es das Abendessen. Mittags / bei der Arbeit essen wir unsere belegten Brote und auch das Frühstück sieht Tag für Tag identisch aus (bei mir hauptsächlich Rohkost und ein Eiweißdrink).
Wenn das bei Dir anders ist, dann adaptiere deinen Plan. Nichts spricht dagegen 2 Gerichte am Tag zu planen. Eine Spalte mehr und that’s it!
Trick A, B & C mit Selbstüberlistung: Die Einführung des Plans soll gelingen. Nimm Dir daher nicht zuviel Veränderung auf einmal vor. Falls Du bisher nicht viel selbst gekocht hast – dann bleibe erstmal dabei. Überspitzt gesagt: Du kannst Deinen Plan auch erstmal mit Tiefkühlpizza & Miracoli füllen. Es geht im ersten Schritt nur darum, dass Du durch die Planung eine Entlastung erfährst. Versuche nicht gleichzeitig Deine komplette Ernährungsart über den Haufen zu werfen. 

 

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Frau Reinekes Topfgucker, Ernährungsgewohnheiten und mehr

Heute möchte ich zu meinem Instagram Account einladen. Ich bin noch am hin- und herüberlegen, welche Social Media sich am besten für was eignet. Für Instagram habe ich beschlossen, einen Fokus auf unsere Hauptmahlzeit des Tages zu legen.

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Mein Ziel ist es, euch die Möglichkeiten einer abwechslungsreichen und (meist…) gesunden Küche aufzuzeigen, die auch für Berufstätige realisierbar sind.
Mit einer geschickten und flexiblen Planung ist es möglich, tolle und fast immer frisch gekochte Gerichte auf den Tisch zu bringen.

Ich bin übrigens einen Allesesser und kann mich für jede Landesküche begeistern. Ich koche überwiegend pflanzlich und lege Wert auf Saisonalität, Herkunft und Haltung. Allerdings bin ich da kein Pendant, sondern habe das mehr so als grobe Leitidee im Hinterkopf. Das heisst z.B. Bio ist bevorzugt, aber kein Muss und kein Dogma. Gesunde Küche ist prima – aber McDonald’s, Currywurst und Pizza fehlen auf meinem Speisenplan nicht.

Wenn euch dieser Ansatz sympathisch ist, dann folgt mir gerne auf meinem Instagram Feed! Ich verspreche euch regelmäßig leckere Futterbilder und freue mich auf eure Fragen zu Rezeptquellen und Zutaten.

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Vielleicht noch interessant: Bei mir geht’s reell zu. Auch wenn ich gerne liebevoll anrichte –  ich betreibe kein aufwendiges „food styling / posing“. Mir liegt viel daran, dass ich meine Essen auch selbst noch warm genießen kann. In meinen Gerichten ist keine Knetmasse, kein Farbstoff und kein Photoshop versteckt.