Archiv der Kategorie: Organisation

Best organized Life | Schluss mit dem Wäsche-Chaos

Wäsche ist eine der Haushaltsaufgaben, auf die viele von uns gerne verzichten möchten. Ich helfe Dir heute, den Aufwand mit der Schmutzwäsche auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Wir haben bei 2 Personen insgesamt nicht mehr als 2 Waschladungen pro Woche.

Und das ist scheinbar sehr wenig, denn meine Recherchen haben ergeben, dass andere Haushalte mit demselben Set-Up mindestens die doppelte Menge an Wäsche haben.
Das Resultat liegt auf der Hand: Hohe Kosten für Strom, Wasser & Waschmittel und natürlich auch jede Menge verlorene Zeit.

Wie also organisierst Du Dich hier optimal?

[0] Vorraussetzung
Meine Lösung ist am besten umsetzbar, wenn Du einen Abstell-/Kellerraum hast. Wer seine Schmutzwäsche im Schlafzimmer oder Bad sortieren muss, darf schauen, wo er die „Korblogistik“ anderweitig unauffällig unterbringt.
Ebenso solltest Du ausreichend „Basics“ wie Socken, Unterwäsche und Handtücher besitzen, so dass Du nicht gezwungen bist, eine bestimmte Wäschekategorie jede Woche waschen zu müssen.

[1] Wäschelogistik
Unsere Schmutzwäsche wird im Bad in einer Wäschetonne gesammelt. Als Wäschetonne bieten sich etwas schickere Mülltonnen an, wir haben diese von Ikea, oder alternativ finde ich die von WESCO* auch sehr schick. Wenn die Tonne voll ist, oder spätestens am Waschtag, wird sie in die Waschküche gebracht.

[2] Sortierung direkt in Wäschekörbe
Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Du sortierst die Wäsche exakt so, wie sie auch bei Dir in die Waschmaschine kommt. Und zwar am besten direkt in Körbe. Von Wäschesortierstationen halte ich sehr wenig. Sie sind instabile Schmutzfänger.
Die Wäschekörbe sind hingegen zum Sammeln ideal. Du kannst sehr schnell sehen, welcher Korb als nächstes voll ist und ihn dann direkt in die Waschmaschine geben.

[3] Visual Management
Mein Regal ist für den Zweck bestimmt etwas überdimensioniert und die Grundidee lässt sich auch mit weniger Platz umsetzen. Wichtig ist nur, dass jeder Wäschekorb für jede Wäschekategorie seinen Platz hat.
Die Plätze habe ich männersicher beschriftet, damit die Sortierung und das Bestücken der Waschmaschinen auch in meiner Abwesenheit gelingt.
Alternativ kannst Du solch laminierte Schildchen auch direkt an Deine Körbe hängen.

[4] Wäschkategorien
Das ist sehr individuell und die Unterteilung erfolgt nach Waschmitteleinsatz, Verfärbungsgefahr und Waschtemperatur. Sieh meine Einteilung als Inspiration an, aber finde gerne Deine eigene:
– hellbunt | 30° mit Colorwaschmittel & Weichspüler, nicht in den Trockner (inkludiert weiße Feinwäsche)
– dunkelbunt | 30° mit Colorwaschmittel & Weichspüler, nicht in den Trockner (inkludiert Jeans)
– Putzlappen | 60° mit Vollwaschmittel, kein Weichspüler, trocknergeeignet
– Unterwäsche, Handtücher, Bettwäsche | 60° mit Vollwaschmittel, & Weichspüler, Trocknergeeignet
– Arbeitskleidung | 60° mit Vollwaschmittel, & Weichspüler, trocknergeeignet ( Arbeitskleidung meines Mannes riecht oft nach Getriebeöl oder Diesel, dieser Geruch geht beim Waschen nicht 100% raus und würde sich auf andere Wäscheteile übetragen)
– Sportkleidung | 40° mit Colorwaschmittel, kein Weichspüler, trocknergeeignet

[5] Waschmitteleinsatz
Ich bin großer Fan von Professional-Waschmitteln. Hier bin ich mir sicher, nicht auf die sich immer wieder selbstübertreffenden Werbeversprechen reinzufallen und habe trotzdem ein absolut hochwertiges Waschmittel im Einsatz. Seit Jahren nutze ich Ariel Formula Pro*. Falls das Waschmittel für Dich interessant ist, im Angebot liegt es bei ca. 60€ / 12kg. Mein letzter Kauf liegt 3 Jahre zurück.
Pro Waschladung verwende ich ca. 50g, das entspricht dann ca. 0,25€ pro Waschladung bei allerbestem Waschergebnis.
Bei Farbwaschmitteln wechsele ich öfter hin und her, mal Persil Color Professional*, mal das Colorfeinwaschmittel von DM (was ich vom Duft sehr sehr ähnlich finde).

[6] Weiter Zusätze
Für 30° und 40° Wäsche nutze ich Hygienespüler (von DM). Außerdem füge ich immer Entkalker (ebenfalls Discounteigenmarke) hinzu. Das spart Waschmittel zum einen und zum anderen haben wir leider sehr hartes Wasser. Lediglichbei „dunkelbunt“ verzichte auf den Antilkalk, weil es gelegentlich zu weißen Rückständen führt.
Weichspüler variere ich gerne. Ein Liebling zu dem ich aber oft zurückkehre ist der Vanille Weichsüpler von Softlan.

[7] Wann ist Wäsche schmutzig
Ich glaube, das ist die zweite Schlüsselstelle im System. Viele Menschen waschen ihre Kleidung meines Erachtens viel zu häufig. Abgesehen von Unterwäsche und Socken: was ich nicht bekleckert oder verschwitzt habe, hänge ich über Nacht zum Lüften hinaus. Eine Hose trage ich durchaus 3-4 mal wieder auf und ein Oberteil 2-3 mal. Auch bei Sportkleidung trage ich Hosen mehrmals, wenn sie nicht schwitzig oder verschmutzt sind.
Mit meinem Duschhandtuch trockne ich meinen sauberen und gewaschenen Körper ab, das muss nicht alle paar Tage neu.
Schmutzkleidung (z.B. Garten) kommt nicht bei der ersten Verschmutzung in die Maschine, sondern erst wenn ich sie verschwitzt habe oder irgendwas wirklich gruseliges daran gerät. Passiert das nicht, kann es sein, dass ich mehrere Wochen dasselbe Shirt bei der Gartenarbeit trage.
Ich frage mich so manches Mal, ob wir den übersteigerten Hygienetrieb der letzten 2-3 Dekaden nicht dem ausgefeilten Marketing der Waschmittelindustrie zu verdanken haben.
Für die Umwelt, den Geldbeutel und unser Zeitmanagement leistet Vielwaschen jedenfalls keinen positiven Beitrag.

Wie sieht es bei Dir aus? Wirst Du Dein Wäscheaufkommen reduzieren können?

Best Organized Life | Vorräte perfekt managen

Welche Vorratsmenge macht Sinn? Wie findet der Einkauf der Vorräte statt? Wie verhindert man, dass falsche Vorräte gekauft werden oder gar Lebensmittel vergammeln?

Mit meiner Methode kannst Du für Dich die idealen Vorratsartikel identifizieren und auch die sinnvoll Menge bestimmen.
Im zweiten Schritt erkläre ich Dir, wie Du  Dich mit der Mindestbestandstechnik effizient um die Wiederbeschaffung kümmerst.

1. Welche Vorräte und wieviele?
Um Übersicht zu wahren, sollte die Anzahl der Vorratsartikel begrenzt sein. Es sollten nur Produkte sein, die wirklich regelmäßig verbraucht werden. Damit reduziert sich das ganze auf Grundnahrungsmittel, Favoriten und Hygieneartikel
Wenn Du Dir die Menge Deines Vorrats pro Produkt überlegst, spielen folgende Faktoren eine Rolle:
Verbrauch: Artikel die Du regelmäßig brauchst, willst Du nicht bei jedem Einkauf auf der Liste sehen. Der Einkauf geht schneller von statten, wenn Du nur wenige Artikel kaufst, davon aber viele
Haltbarkeit: Das ist ein limitierender Faktor! Wenn Du Dir über die Umschlagshäufigkeit nicht sicher bist, fang mit einem etwas kleineren Bestand an.
Kosten: Wenn der Kontostand bei Dir ein Thema ist, solltest Du keine teuren Artikel horten. Es wäre blöd, wenn deine Liquidität baden geht, weil Du einen spezifischen Vorrat angelegt hast.
Größe: Platz kann ein limitierender Faktor sein. In dem Zusammenhang: Schaff erst Lagerlösungen/-möbel an, wenn Du das Thema Vorrat unter Kontrolle hast.
Beschaffbarkeit: Manche Produkte sind im bevorzugten Supermarkt nicht zu bekommen. Von Produkten aus Spezialitätengeschäften oder dem Internet lege ich mir etwas mehr hin. Natürlich unter Berücksichtung von Preis, Haltbarkeit etc.
Notfallvorrat: Bei wenigen Produkten ist das Thema Notfallvorrat auch noch ein korrigierender Faktor. Allerdings bin ich durch die vorherige Logik schon ganz gut aufgestellt.

2. Wiederbeschaffung
Ich habe mich für den Mindestbestands-Methode entschieden.
Was heisst das in der Praxis?
Mindestbestand für Dosentomaten ist z:B. 4 Stück. Sowie dieser erreicht ist, kaufe ich 4 neue Dosen.
Das heisst, ich habe maximal 8 Dosen am Start.
Mindestbestand für Erdnussbutter ist 2 Stück. Wenn ich 2 oder weniger habe, kaufe ich nach. Normalerweise wieder 2. Wenn jedoch ein Vorratsartikel im Angebot ist, dann und auch nur dann, kaufe ich deutlich mehr. Natürlich berücksichtige ich dann trotzdem noch Faktoren wie Haltbarkeit, Platz, etc.

Die Mindestbestände für meine Vorratsartikel habe ich jeweils ausgedruckt und an den Regalen fixiert. Wenn ich meinen Einkaufszettel erstelle (siehe hier, Schritt 5), kann ich so einfach feststellen, was nachgekauft werden muss.

Und nun viel Spaß bei der Vorratsplanung! Fragen sind jederzeit willkommen 🙂

Best organized Life | Warum Vorräte und wohin damit

Vorratshaltung im Privathaushalt ist ein spannendes Thema. Ich möchte Dir Einblicke geben, wozu Vorräte gut sein und wie Du sie sinnvoll anlegst und werde auch das Thema Notfallvorrat besonders unter die Lupe nehmen.
Das lässt sich in einem Artikel gar nicht alles umsetzen, darum fange ich heute mit erstmal damit an, warum man den Vorräte anlegen sollte und wohin dann damit. 

  1. Zeitersparnis: Es wird von vielen Menschen übersehen, wieviel Freizeit durch schnöde Lebensmitteleinkäufe verloren geht. Die Zeit geht dabei maßgeblich bei der An-/Abfahrt, dem Ein-/Ausladen und an der Kasse verloren. Je größer das Intervall zwischen den Einkäufen, umso mehr Zeitersparnis für Dich.
  2. Notfallvorsorge: Das Thema verdient noch einen extra Artikel, sei aber der Vollständigkeit halber hier erwähnt. Ein ausgefeilter Notfallvorrat kann natürlich der Retter in allen Lebenslagen sein.
  3. Unabhängigkiet: Wer Vorräte im Haus hat, lässt sich den Alltag nicht von Ladenöffnungszeiten diktieren. Außer am Tag des Einkaufs brauche ich mir darüber keine Gedanken machen.
  4. Flexibilität: Spontaner Besuch ist kein Problem, wenn Tiefkühltruhe und Vorratsregal sinnvoll befüllt sind.
  5. Kostenersparnis: Das ist mit Vorsicht zu genießen. Das ungehemmte Zugreifen bei Sonderangeboten zum Vorratsaufbau kehrt sich finanziell oft ins Gegenteil. Die Ware verdirbt zuhause, bevor sie aufgebraucht ist. Man denke da mal an Herrn Lohses legendären Senfeinkauf (Loriot). Generation Y darf jetzt schnell bei Youtube vorschauen… Wie auch immer – ich lese aus diesemGrund (und weil mir auch dafür die Zeit zu schade ist) erst gar keine Angebotsblättchen.

Nun hast Du die Vorteile der Vorratshaltung erkannt, aber da wär ja noch das Thema mit dem Platz. Nicht jeder hat einen Keller und schon gar nicht mit soooo einem langen Regal.
Aber keine Sorge, die meisten Aufgaben der Vorratshaltung lassen sich auch in der Wohnung umsetzen.

  • Trockene Lebensmittel wie Pasta, Reis oder Getreide kannst Du jederzeit inder Wohnung unterbringen. Achte darauf, dass die Produkte verschweisst sind, sonst droht Ungeziefer (das gilt aber auch für den Keller)
  • Ebenso unempfindlich sind Konserven. Und wenn Deine Küche zu klein ist, dann überleg‘ doch ob sich ein Schrank in der Diele  eignet / aufgestellt werden kann.
  • Getränke sind allenfalls in durchsichtigen Flaschen lichtempfindlich, lassen sich aber z.B. wunderbar unter dem Bett parken.
  • Eine Kühlgefrierkombi mit 3* Fach finde ich persönlich dann doch wieder unerlässlich. Unsere Küche ist wirklich klein, aber dafür muss einfach Platz sein. Falls Dein Keller(raum) einen Stromanschluss hat, ist das natürlich auch noch ein idealer Platz.
  • Nicht verarbeitetes Obst und Gemüse eignet sich in den meisten Fällen nicht für eine langfristige Vorratshaltung. Wir kaufen immer für 2 Wochen, aber das ist dann zum Ende der zwei Wochen auch tatsächlich auf bestandsmäßig auf „Null“.

Was interessiert Dich besonders zum Thema Vorräte? Ich habe eine mehrteilige Serie zum Thema in Planung und freue mich auf Fragen und Ideen.

Best Organized Life | Der perfekte Essensplan

Mehr Geld und mehr Zeit durch eine simple Menüplanung

Wer Zeit und Geld sparen möchte und gleichzeitig auf eine tolle Ernährung wert legt, kommt um das „Thema Essensplan“ nicht herum.
In diesem (zumindest im Hinblick auf das Ausmaß des Themas) kurzen und knackigen Tutorial, verrate ich, wie mein Essensplan funktioniert.

Ein Wort zur Flexibilität

Das ist immer der größte Einwand, den ich zum Thema Essenplan höre. Überhaupt zum Thema Planung allgemein. „Leben ist was passiert, während Du Pläne machst“ und ähnliche Kommentare höre ich nicht selten. Und ich denke, hier trennt sich die Spreu vom Weizen oder besser gesagt der gute Plan vom schlechten. Ein guter Plan unterstützt Dich in Deinem Leben. Außerdem weist er die Flexibilität auf, die zu Deinem Lifestyle passt.
Flexibilität ist bei einem Essensplan kein Problem, wenn Du folgende Tipps berücksichtigst
Leertage: Überlege wie oft es vorkommt, dass Du spontan außer Haus bist oder eine kurzfristige Angelegenheit dich so sehr bindet, dass Du Dein Kochvorhaben über Bord werfen musst.
Ein Vorrat an Schnellgerichten: Egal ob selbst vorgekocht oder Tiefkühlpizza & Co. – diese Gerichte springen ein, wenn o.g. Vorfall eintritt. Das klappt auch, wenn Du komplett außer Haus bleiben musst und Deine Familie sich unkompliziert selbst versorgen muss.
Gerichte schieben: Schiebe Gerichte nach hinten, tausche vorwärts und rückwärts in deinem Essensplan. Wenn Du die Zutaten schon eingekauft hast, behalte das MHD im Auge und friere die frischen Produkte notfalls ein.
Wie Du siehst – ein Essensplan ist keine steife Angelegenheit.

Los geht’s

Deinen Essensplan legst Du am besten im Tabellenformat an. Welches Programm Du nutzt bleibt Dir überlassen. Excel, Numbers, Google Sheets und es gibt bestimmt noch mehr. Besonders toll finde ich Lösungen, die Du in einer Cloud ablegen und bearbeiten kannst. So kannst Du jederzeit Inspirationen und Änderungen notieren. Als nächstes legst Du Dein Layout und die Intervalle fest.

Layout: Mein Essensplan hat 5 Spalten – Wochentag, Datum, Motto, Gericht & Rezept-Quelle.
Die ersten 4 Punkte sind sicher selbsterklärend. In der Quelle hinterlege entweder den Link zum Rezept oder den Namen und die Seite des Kochbuchs. Manchmal steht da auch nichts (dann weiß ich das Rezept auswendig) oder „Vorrat“, was sicher auch keiner weiteren Erklärung bedarf.
Intervall: Damit ist das Einkaufs- und Planungsintervall gemeint. Mein Intervall beträgt 2 Wochen. Das heisst, dass ich alle 2 Wochen die Zutaten einkaufen gehe. Klingt das nicht toll? Ich liebe es, dass ich nur alle 2 Wochen einkaufen gehen muss. Das hat gleich mehrere Vorteile…
– Zeitersparnis: Die größte Zeit nimmt nicht das befüllen des Einkaufswagen ein, sondern das Drumherum = Anfahrt, an der Kasse stehen, Auto be-/entladen, zuhause verräumen. Je seltener Du das machst, umso mehr Zeit sparst Du.
– Geldersparnis: Auch wenn ich nicht den Eindruck erwecke, auch ich erliege dann und wann verlockenden Spontanangeboten. Je seltener ich einen Supermarkt betrete um so weniger oft bin ich diesem Risiko ausgesetzt…
– Gesundheit & Figur: Das ist mit vorherigen Punkt verbunden. Du kaufst automatisch weniger ungesunde Lebensmittel. Du lernst, die für Dich kritischen (ich mag das Wort böse hier nicht) Lebensmittel besser einzuteilen und kaufst nicht mehr ständig nach.
Wenn Dir zwei Wochen als Intervall zu hoch erscheint, fang mit einer Woche an. Das macht Sinn, grade wenn Du noch Erfahrung mit dem Thema Flexibilität sammeln magst.

Tipps & Tricks

Mottotage vereinfachen die Planung enorm. Montags ist bei uns Pastatag. Mittwochs gibt es immer Supper oder Eintopf. Einmal pro Woche gibt es ein Fisch- oder Fleischgericht. An einem anderen Tag gibt es „Fast Food“ (Vorgekocht oder aus dem Supermarkt).
Mach Dir bitte keine Sorgen, wenn Du kein Kochheld bist. Du brauchst nicht meine Gerichte oder meinen Ernährungsstil kopieren, um mit dem Essesnplan erfolgreich zu wirtschaften.
1 Gericht am Tag: Ist das Mittagessen oder Abendessen? Bei uns ist es das Abendessen. Mittags / bei der Arbeit essen wir unsere belegten Brote und auch das Frühstück sieht Tag für Tag identisch aus (bei mir hauptsächlich Rohkost und ein Eiweißdrink).
Wenn das bei Dir anders ist, dann adaptiere deinen Plan. Nichts spricht dagegen 2 Gerichte am Tag zu planen. Eine Spalte mehr und that’s it!
Trick A, B & C mit Selbstüberlistung: Die Einführung des Plans soll gelingen. Nimm Dir daher nicht zuviel Veränderung auf einmal vor. Falls Du bisher nicht viel selbst gekocht hast – dann bleibe erstmal dabei. Überspitzt gesagt: Du kannst Deinen Plan auch erstmal mit Tiefkühlpizza & Miracoli füllen. Es geht im ersten Schritt nur darum, dass Du durch die Planung eine Entlastung erfährst. Versuche nicht gleichzeitig Deine komplette Ernährungsart über den Haufen zu werfen. 

Falls Du noch Fragen hast, nutze gerne die Kommentarfunktion.

 

Frau Reinekes Topfgucker, Ernährungsgewohnheiten und mehr

Heute möchte ich zu meinem Instagram Account einladen. Ich bin noch am hin- und herüberlegen, welche Social Media sich am besten für was eignet. Für Instagram habe ich beschlossen, einen Fokus auf unsere Hauptmahlzeit des Tages zu legen.

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Mein Ziel ist es, euch die Möglichkeiten einer abwechslungsreichen und (meist…) gesunden Küche aufzuzeigen, die auch für Berufstätige realisierbar sind.
Mit einer geschickten und flexiblen Planung ist es möglich, tolle und fast immer frisch gekochte Gerichte auf den Tisch zu bringen.

Ich bin übrigens einen Allesesser und kann mich für jede Landesküche begeistern. Ich koche überwiegend pflanzlich und lege Wert auf Saisonalität, Herkunft und Haltung. Allerdings bin ich da kein Pendant, sondern habe das mehr so als grobe Leitidee im Hinterkopf. Das heisst z.B. Bio ist bevorzugt, aber kein Muss und kein Dogma. Gesunde Küche ist prima – aber McDonald’s, Currywurst und Pizza fehlen auf meinem Speisenplan nicht.

Wenn euch dieser Ansatz sympathisch ist, dann folgt mir gerne auf meinem Instagram Feed! Ich verspreche euch regelmäßig leckere Futterbilder und freue mich auf eure Fragen zu Rezeptquellen und Zutaten.

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Vielleicht noch interessant: Bei mir geht’s reell zu. Auch wenn ich gerne liebevoll anrichte –  ich betreibe kein aufwendiges „food styling / posing“. Mir liegt viel daran, dass ich meine Essen auch selbst noch warm genießen kann. In meinen Gerichten ist keine Knetmasse, kein Farbstoff und kein Photoshop versteckt.

 

Freebies erfolgreich managen – so bekommt ihr euer Geld!

Jeden Mittwoch stelle ich euch den „Freebie der Woche“ vor.
Dabei geht es um Produkte, die ihr im Laden oder Internet kauft und gegen Nachweis des Kaufbelegs bekommt ihr das Geld auf euer Konto erstattet.

Der „Spar-Effekt“ tritt also erst ein, wenn ihr die administrative Aufgabe des „Kassenbon hochladen oder versendens“ erfüllt habt.

Wer viele dieser Angebote nutzt, läuft Gefahr den Überblick zu verlieren.

Man vergisst etwas, ein Upload geht schief und auch beim Geldgeber kann mal ein Fehler passieren. Wohl dem, der dann perfekt organisiert und ohne großen Aufwand den Überblick wahrt.

Ich nutze dazu das kostenlose Programm Evernote. In Evernote erstellt ihr Notizen, auf die per App oder Browser zugegriffen werden kann. Ich habe mir eine Notiz angelegt die „Gratis Aktionen“ heisst. Sie ist unterteilt in 3 Bereiche: Offene, Eingelöst & Erhalten.

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Schritt 1: Ich trage die Aktionen nach Gültigkeitsdatum mit den wichtigsten Eckdaten ein. Per Smartphone habe ich auch unterwegs Zugriff auf die Aktionen und kann sie bei jedem Einkauf berücksichtigen

Schritt 2: Wenn ich ein Produkt gekauft habe, hake ich es noch im Supermarkt ab.

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Schritt 3: Ich lade den Kassenbon hoch / erfülle die Bedingungen zur Erstattung und verschiebe die Zeile in den Bereich „eingelöst“.

Schritt 4: Wenn die Erstattung erfolgt ist, verschiebe ich nochmals in den Bereich erstattet.

Natürlich könnt ihr diese Aufgabe auch auf einem Blatt Papier oder in einer Text / Tabellenverarbeitung erfüllen. Evernote ist für mich die eleganteste Lösung. Damit manage ich auch meine Einkaufszettel!

Wie sind eure Erfahrungen bei der Erstattung von Cashback-Produkten? Hat euch eine Firma schonmal enttäuscht? Ist euch selbst ein Fehler passiert?

 

Besser Schlafen! Die perfekte Abendroutine

Schlaflose und zu kurze Nächte? Mit diesen Tipps bald Vergangenheit!

      1. Plane Deinen Abend! Eine Routine schwört euren Körper auf die baldige Bettruhe ein. Das ist besonders wichtig für alle, die aus verschiedenen Gründen zu unterschiedlichen Uhrzeiten ins Bett gehen. Bei mir wichtig: Die Pflegeroutine ist Bestandteil meines Gute-Nacht Rituals.
      2. Gehe eine Stunde früher ins Bett! Oder anders gesagt: Addiert zu eurer Wunschschlafzeit plus eine Stunde und zieht das Ergebnis von der geplanten Aufstehzeit ab. Das Resultat ist eure Bettgehzeit. Die zusätzliche Stunde nimmt euch den Druck des „Einschlafenmüssens“. Ihr könnt sie mit einem guten Buch oder eine Meditation verbringen oder aber auch direkt schlafen. Im „schlimmsten“ Fall seid ihr eine Stunde eher wach am nächsten Tag!
      3. Fernseher aus. In meiner Welt hat ein TV oder Computer im Schlafzimmer nichts zu suchen. Fernsehen strengt wie jede andere Bildschirm-Aktivität das Gehirn an. Auch wenn wir glauben zu entspannen – unser Kopf sieht das anders. Das Ergebnis kann sich in Rastlosigkeit im Einschlafprozess oder schlechten Träumen niederschlagen. Ich brauche nach einer Fernsehsendung mindestens 1 Stunde um wieder alles im Kopf „runterzufahren“. Ein Spaziergang oder ein schönes Buch sind die bessere Vorbereitung für die Nachtruhe!
      4. Frische Luft ist ausschlaggebend für eine erholsame Nachtruhe. Der Schlafraum möchte gut gelüftet sein, idealerweise könnt ihr das Fenster offen lassen. Auch die Heizung solltet ihr nachts ausstellen. Atemwege und Haut leiden unter der trockenen Raumluft. Frisch und sauber darf auch euer Bettzeug sein. Wer unter starken Hautunreinheiten leidet sollte auf eine täglich frische Unterlage für das Gesicht achten. Dazu braucht nicht täglich neu bezogen werden, ein Handtuch kann kann hier schon hilfreich sein.
      5. Melantonin an! Dieses Regenerationhormon wird nur bei Dunkelheit freigesetzt. Wenn sich euer Schlafraum nicht abdunkeln lässt, probiert mal eine Schlafmaske aus. Da mir absolute Ruhe wichtig ist, bin ich gleichzeitig ein großer Freund von Ohrenstöpseln. Bei mir funktionieren solche auf Silikonbasis super.

Schäfchen zählen hilft Dir nicht? Die Gedanken wollen nicht ruhen? Oft beschäftigen wir uns mit zukünftigen und ungelösten Dingen. Das Gehirn kommt in Action und an Schlaf ist nicht mehr zu denken. Meine Strategie: An die Vergangenheit denken. Erlebe deinen Tag in Gedanken nochmal. Diese Aufgabe fordert die kreative Ecke im Gehirn nicht und lässt Dich überraschend schnell einschlafen.

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Bild: Pixabay

Travel Hacks die wirklich nützlich sind

In den Sommermonaten prasseln von allen Seiten liebgemeinte Ratschläge zum Thema Reisen auf uns ein. Wir sollen unsere Kleidung rollen und vorzugsweise Miniaturartikel aus der Drogerie kaufen, um nur zwei dieser Sinnlosigkeiten zu nennen.
Ich reise viel. Bis zu 20 Reisen (dienstlich und privat) im Jahr sind bei mir keine Seltenheit. Wenn ich neben Organisieren und Sparen etwas gut und schnell kann, dann ist das Kofferpacken. Die Essenz daraus – meine „Game Changer“ – reiche ich heute an euch weiter.

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1. Packliste
Richtiges Packen will gelernt sein und effizientes Packenkönnen braucht Erfahrung. Die lässt sich am besten mit einer selbsterstellen Packliste sammeln.
Der eigentliche Mehrwert der Packliste entsteht erst nach der Reise. Nämlich dann, wenn Du notierst, welche Dinge nicht gebraucht wurden oder auch welche gefehlt haben.
Gewappnet mit dieser Erfahrung wirst Du im Packen mit jedem Mal besser. Und schneller.
Mein Mann, der Anfangs mein Listen-Gehabe nur müde belächelt hat, trägt mittlerweile sein Zeug für 3 Wochen Aktivurlaub innerhalb von 30min zusammen.

2. Kleidung
Rolle. Sie. Nicht. Die wenigsten Kleidungsstücken lassen sich knitterfrei rollen. Meine anfängliche Begeisterung verflog nach dem ersten Auspacken schnell. Die versprochene Platzersparnis konnte ich auch nicht fesstellen. Stattdessen: Pack einfach weniger ein. Viele Reisende packen nach der Sicherheitsdevise lieber ein Stück mehr ein. Unterwegs ist weniger mehr. Mut zur Lücke und lieber (mindestens!) ein Teil weniger einpacken. Man kann Kleidung lüften, in vielen Ländern günstig waschen lassen oder sich im Urlaub auch einfach mal ein neues Stück gönnen. Und das ohne Sorge um das Koffergewicht.

3. Drogerieartikel
Reisegrößen aus der Drogerie sind auf den ml-Preis bezogen ein teures Unterfangen! Besser: Die angebrochene Flasche von zuhause, die dann im Urlaub leer wird.. Viele Produkte können auch gleich komplett daheim bleiben. Duschgel ist i.d.R. in jeder Unterkunft vorhanden und kann gegebenenfalls vor Ort käuflich erworben werden. Wer auf die eigenen Produkte nicht verzichten kann und Reisegrößen vorzieht, sollte mal im nächsten Muji Shop vorbeischauen. Die dort angebotenen Behälter sind nicht billig, aber deutlich hochwertiger als das Drogeriependant. Zudem gibt es auch Miniatur Sprüh- und Pumpspender.

4. Schuhe
Schuhe sind fiese Platzräuber im Gepäck. Darum gilt bei uns folgende Guideline:
Der sperrigste Schuh wird am Leib (Fuß) getragen.
Schuhe im Koffer werden sinnvoll gefüllt (statt der üblichen Socke fühlt sich auch die zerbrechliche Sonnebrille oder das (in einen Beutel verpackte) Parfum im Schuh sehr wohl.
Benachbarte Gegenstände werden vor Schmutz geschützt, indem eine Duschhaube über den Schuh gezogen wird. Ich meine damit diese Gratisduschhauben, wie ihr sie in Hotelzimmern findet. Sammeln lohnt sich hier also.

5. Special Gimmicks
Mein Koffergewicht hat sich mit Anschaffung eines eBook-Readers sprunghaft nach unten verändert. Ich liebe meine Kindle* heiß und innig (und wie lange habe ich vorher geschimpft, dass das „Büchergefühl“ damit verloren geht. Blödsinn. Best Invest ever).
Überkreuzpacken ist nicht neu, aber immer noch sinnvoll. Also nicht jeder in sein Köfferchen, sondern schön gemischt packen, damit ein verlorenes/verspätetes Gepäckstück den Urlaub nicht vermasselt. Aus demselben Grund gehört die Badegarnitur und ein Ersatzschlüpfer ins Handgepäck.

Was sind eure unverzichtbaren Tipps und Tricks, wenn es auf Reisen geht?

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Die perfekte Nagellack Organisation

Da war der Punkt an dem ich den Überblick über meine Nagellacksammlung verloren hatte und in mir alles nach einem funktionerenden Organisationskonzept schrie. 

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Die Probleme:
– In einer Kiste verstaut sehe ich anhand der Verschlüsse nicht, welche Farben ich besitze
– Es besteht die große Gefahr, sehr ähnlich Farben zu kaufen. Ich lasse mich gerne auf Instagram & Pinterest anfixen und übersehe, dass eine soche Farbe bereits in meiner Sammlung vorhanden ist.

Die Lösung:
Ich habe viele schöne Systeme zur Ordnung der Nagellacke gesehen. Die schicken schmale Wandvirtrinen oder auch Etagerien kommen für mich nicht in Frage, da sie zusätzlichen Putzaufwand bedeuten. Darum habe ich mich für den sogenannten Nagelfächer entschieden. Ich habe alle meine Farben auf die einzelnen Sticks des Fächers aufgetragen und dann mit Hersteller- und Farbinformation beschriftet. 

 

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Der Nagelfächer hat noch mehr Vorteile (z.B. im Vergleich mit dem Nagellrad):
– Ich kann schnell die perfekte Farbe zu einem bestimmten Outfit finden, indem ich den Fächer mit zum Kleiderschrank nehme.
– Neue Farben, kann ich nach dem Regenbogenprinzip einfach an der passenden Stelle einsortieren.
– Die „Sticks“ von aufgebrauchten Lacken kann ich einfach aussortieren.
– Die Fächer sind sagenhaft günstig! Bei Amazon z.B. für weniger als 3€*

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