Archiv der Kategorie: Organisation

Entrümpeln Task 8 | Tischdecken

 

Unsere achte Aufgabe führt uns zur Tischkultur. Wie verhält es sich bei Euch mit Tischdecken? Gehören sie bei Euch zum gedeckten Tisch oder schmoren sie ungenutzt in einem Schrank? Wie steht es um Omas guten Damast? Darf er heute vielleicht gehen?

 

Tischdecken sind bei mir ein Thema, um das ich immer wieder rumeiere. Scheinbar brauch ich hier einige Anläufe, um wirklich alles auszusortieren.
Ich habe tatsächlich so viel „gutes Tischzeug“ von Oma geerbt.
Und in mir war natürlich ein Stimmchen, dass sagte „eine gute Tischdecke muss man haben“. Für hohen Besuch. Wenn der Kanlzer zum Mittag kommt.

Absurd. Natürlich. Aber vielleicht verratet ihr mir ja nochmal eure Motivation, warum ihr bisher zuviele Tischdecken hattet….

Einsteigen in die Challenge ist jederzeit möglich!

Alle Aufgaben und weitere Informationen zur Entümpelungs-Challenge findet Ihr hier.

Die Sortierung
Bitte gut nachdenken, wo habt Ihr überall Tischdecken versteckt? Haltet auch Ausschau nach nach weiteren Tischtextilien, wie Servietten und Tischläufern. Vielleicht schmort auch manches in Keller-/Dachbodenkartons? Tragt alles zusammen. Es kann losgehen.
Schritt 1: Defekte und nicht mehr zu reinigende Tischdecken werden sofort aussortiert.
Schritt 2: Stellt Euch ein paar Fragen: Nutzt ihr tatsächlich Tischdecken? Wenn ja, welche dürfen bleiben? Passen die Tischdecken überhaupt auf Eure aktuellen Tische? Bitte notfalls austesten!
Oma dreht sich nicht im Grab rum, wenn Ihr die gute Aussteuer heute verabschiedet.
Früher waren diese Dinge tatsächlich von Wert, aber die Zeiten ändern sich nunmal.

Die Entsorgung
Die Verkaufschancen für Tischtextilien stehen eher weniger gut. Bleibt nur die Textilspendentonne. Wer den edlen Damast nicht im Reisswolf sehen will, der kann nochmal beim Tierheim nachfragen.
Wichtig ist – lernt daraus. Wie leicht ist ein neuer Tischläufer gekauft, der nach kurzer Zeit wieder in irgendeiner Schrankecke verschwindet und vergessen wird.

Blogfrage
Habt Ihr Tischdecken mit Geschichte gefunden? Erfolgreich entrümpelt? Ich hatte ja selbst mehr als eine Runde gebraucht und muss zugeben, so ganz clean bin ich auch nicht damit.


Bild Pixabay | strecosa

 

Entrümpeln Task 6 | Koffer und Reisetaschen

Wir sind schon in der sechsten Woche unserer Entrümpelungs-Challenge. Wer mitmacht hat seinen Haushalt bereits spürbar erleichtert.

Wir entrümpeln jede Woche 25 Gegenstände.
Zur Unterstützung gibt es jede Woche eine Task.
Aber natürlich darf auch aus jeder anderen Kategorie fleissig entrümpelt werden.

Einsteigen in die Challenge ist jederzeit möglich!

In dieser Task dreht es sich um euer Reisegepäck. Egal ob der Jahresurlaub bereits hinter oder schon vor euch liegt, der Zeitpunkt um ein Blick aufs Gepäck zu werfen ist immer richtig.
Oft hat man deutlich mehr Reisetaschen und Koffer als man braucht. Könnt man ja mal brauchen, lautet die Devise.

Aber auch hier ist weniger mehr. Ich reise wirklich viel und mein Mann und ich haben zusammen genau 2 große Koffer, 2 Reisetaschen und einen kleinen Koffer (Handgepäckmaße).
Natürlich kann man hier schnell ins „philosophische“ abdriften, denn Reisen mit angemessen wenig Gepäck ist auch eine Kunst für sich. Lieber ein Teil weniger als ein Teil mehr einpacken ist schon leicht fortgeschrittener Minimalismus. Aber lasst uns einfach mal loslegen.

Alle Aufgaben und weitere Informationen zur Entümpelungs-Challenge findet Ihr hier.

Die Sortierung
Wir starten wie gewohnt und suchen aus dem gesamten Haushalt alle Koffer & Reisetaschen zusammen. Berücksichtigt auch weiteres Reisezubehör wie Kosmiktaschen oder -koffer. Auch alle weiteren Reisegadgets wie Schuhbeutel oder Kleidertaschen, Koffergurte
Schritt 1: Offensichtlich defekte Dinge wandern wie gewohnt sofort in den Müll!
Schritt 2: Sinnfrage. Welche Gepäckstücke in welcher Größe werden gebraucht? Bilder wie das Werbefoto oben suggerieren uns, dass wir eine ansprechende Auswahl an Gepäckstücken mit unterschiedlichen Fassungsvermögen vorhalten sollten. Am besten gleich im Set gekauft…
Das ist Blödsinn und nutzt nur einem: Dem Kofferverkäufer natürlich 😉
Also, was ist wirklich in Gebrauch und was wird nie genutzt?
Niemand braucht einen Koffer für seltsam konstruierte Eventualitäten.
Weniger ist mehr, besonders beim Reisen.
Vergesst nun nicht den Blick auf Kulturbeutel, Koffergurte, -anhänger und ähnliches.
Übrigens: Koffer sind kein Aufbewahrungsmedium für weiteres Gerümpel! Möglicherweise fördert ihr ja auf diesem Wege noch die ein oder andere Gerümpelleich zu tage…

Die Entsorgung
Klar, kaputte Koffer werden direkt entsorgt. Gegebenenfalls müsst ihr dazu den nächsten Wertstoffhof ansteuern. Intakte überflüssige Gepäckstücke könnten verkauft werden, bedenkt aber, dass sie sich schlecht verschicken lassen. Der lokale Flohmarkt oder Kleinanzeigenportale sind vermutlich die bessere Wahl.
Aber selbst wenn ihr keine Abnehmer findet – den gewonnen Platz nimmt euch keiner mehr.

Blogfrage
Natürlich neben der Frage, was ihr entrümpelt habt – gab es Kuriositäten? Ich erinnere mich, dass ich mehrere Runden gebraucht habe um z.B. meine Kosmetikbox zu entrümpeln. Die Dinger waren ja in den 80er Jahren der letzte Schrei. Und die sehen ja auch immer so hochwertig aus… Kann man doch nicht einfach wegwerfen? Doch kann man.


Bild Pixabay | huynhdatstc

Entrümpeln Task 5 | Ein altes Hobby

Entrümpeln hat ganz viel klaren Entscheidungen zu tun.

Zum einen treffen wir jedesmal wenn wir etwas entrümpeln eine kleine Entscheidung. Aber vielleicht habt ihr schon gemerkt, das wird mit jedem Tag leichter.

Das andere ist das Eingestehen einer falschen Entscheidung. Eines Fehlers. Oder auch einfach einer Änderung. Besonders mit dem letzte Punkt hat das heutige Thema zu tun.
Alte Hobbys. Begeistert anfangen, mit viel Herzblut die passenden Gegenstände zusammengesucht, eventuell auch viel Geld ausgegeben.

Und nun liegt das Hobby auf dem Dachboden. Oder in einer Kiste in der Abstellkammer. Hauptsache wir sehen es nicht jeden Tag. Dann werden wir nämlich daran erinnert, dass da ja noch was war… wie unangenahm.

Heute gucken wir dem Grauen jedenfalls mal eiskalt ins Gesicht. So schlimm ist das nämlich gar nicht. Im schlimmsten Fall ist die Mülltonne hinterher gut gefüllt, im besten Fall könnt ihr das alte Hobby noch versilbern!

Alle Aufgaben und weitere Informationen zur Entümpelungs-Challenge findet Ihr hier.

Die Sortierung
Was kommt euch als erstes in den Sinn, wenn ihr an die Fragestellung nach dem „alten Hobby“ denkt? Vielleicht die Stoffreste vom Patchworkversuch? Oder die klassische Angelrute? Tennisschläger? Fotoausrüstung?
Seidenmalfarben oder Scrappingzubehör?
Es muss nicht alles auf einmal sein. Fangt mit einem Thema an, schaut wie es sich anfühlt.
Normalerweise weicht die Überwindung einer Erleichterung.
Endlich hat man es gewagt, dass Thema anzupacken. Chapeau!

Die Entsorgung
Das Entrümpeln fällt immer leichter, wenn sich Entrümpelungsgut noch zu guten Preisen verkaufen lässt. Bei einer Hobby-Aufgabe kann das durchaus der Fall sein.
Aber oftmals macht man sich auch was vor und hat die Anschaffungspreise im Kopf, was das Loslassen sehr schwer macht.
Mein Tipp: eBay gibt eine ganz gute Übersicht über die Marktpreise. Es gibt einen Suchfilter für „verkaufte Artikel“. Der hilft beim Abschätzen sehr gut weiter.

Blogfrage
Es fühlt sich gut an, wenn ich weiß, dass ich nichts mehr rumstehen habe, was ich eigentlich nicht mehr benutze. Nimmt irgendwie Druck raus. Was ist da eure Erfahrung? Und welchem Thema ging es bei euch an den Kragen?


Bild Pixabay | Counselling

Entrümpeln Task 4 | CDs und weitere Musikträger

Herzlich Willkommen im digitalen Zeitalter!
Mit dieser freundlichen Begrüßung stelle ich gleich mal die Frage in den Raum: Wer braucht heute noch physische Musikträger? ‚
Haben Langspielplatten ausgedient? Ist die Kassette ein seltenes Relikt? Und wo lässt sich überhaupt heute noch eine Musik-CD abspielen?
Diese Fragen klären wir in der aktuellen Task!

Alle Aufgaben und weitere Informationen zur Entümpelungs-Challenge findet Ihr hier.

 

Die Sortierung
Wir starten wie gewohnt und suchen aus dem gesamten Haushalt alle Musik-Medienträger zusammen. Also CDs, LPs, MCs, aber auch Exoten wie z.B. das Minidisc.
Schritt 1: Offensichtlich defekte Dinge wandern wie gewohnt sofort in den Müll!
Schritt 2: Sinnfrage. Braucht ihr diese Art von Musikträgern tatsächlich noch? Es kann gute Gründe geben. Mein Autoradio zum Beispiel. Aber wenn ihr grade vor einem Stapel CDs hockt, die ihr seit gefühlten Jahren nicht gehört habt, dann ist auch jetzt nicht der Zeitpunkt, um in nostalgische Stimmung zu verfallen. Mein Tipp: Ein paar Lieblingsstücke behalten und weg mit dem Rest.
Schritt 3: Es muss nicht alles sofort sein. Entrümpeln soll befreien und Spaß machen. Mit Musik verbinden wir oft Erinnerungen, darum kann diese Aufgabe für den ein oder anderen schwer sein. Diese Aufgabe kann natürlich später wieder angegangen werden. Wer nur ein paar CDs oder nur kaputte Dinge aussortiert hat, ist auch schon einen Schritt weiter als vorher.

Die Entsorgung
Hier bleibt oft nur der Müll / das Recycling. eBay & Co. sind überschwemmt mit gebrauchten CDs. Vielleicht habt ihr eine seltene Sammlerplatte dazwischen, aber das ist meistens nicht der Fall. Ich habe selbst bereits so einiges durchprobiert.
Am ehesten Glück hat man mit Ankaufplattformen wie Momox oder Rebuy.
Aber vielleicht hat von euch auch noch jemand einen guten Tipp?

Blogfrage
Ist euch die Aufgabe leichtgefallen? Wieviele CDs o.ä. konntet ihr entrümpeln? Wieviele habt / hattet ihr?


Bild Pixabay | WerbeFabrik

Entrümpeln Task 3 | Stifte und Blöcke

Es geht weiter, diese Woche geht es dem Schreibzeug an den Kragen

Den Activity Tracker findet ihr im Start Post! Zum Ausdrucken und dranbleiben. Dort dürft Ihr natürlich nicht nur für die aktuelle Wochenaufgabe Kreuzchen machen, sondern für alles, was Ihr diese Woche entrümpelt.
Alle Aufgaben findet Ihr hier.

Stifte und Blöcke besitzen wir in inflationären Mengen. Das liegt unter anderem daran, dass sie ein beliebtes Werbegeschenk sind.
Bei mir selbst sind sie weniger beliebt. Ich nehme sie wahr als einen Ausdruck von Überfluss und Verschwendung. Natürlich zu Lasten unserer Umwelt.

Also lautet mein erster Tipp: Nimm solche „Geschenke“ nicht mehr an.

Ihr kennt bestimmt Marie Kondo*, sie  predigt uns, dass wir uns nur mit Dingen umgeben sollten, die wir lieben. Und das gilt auch für Schreibzeug. Lieber ein Lieblingsstift – am besten nachfüllbar – anstatt Unmengen von unpersönlichen Werbeträgern.
Dasselbe gilt für (Notiz-)Blöcke, -Bücher etc.
Gönnt euch etwas schönes und hochwertiges, das tagtäglich geschätzt wird. Das ist viel besser, als zig angefangene Blöcke und Hefte hier und da.

 

Die Sortierung
Genug der warmen Worte. Wie gehen wir also vor?
Stifte finden sich in der ganzen Wohnung verteilt. Auto und Handtaschen bitte nicht vergessen.
Bringt sie alle an einen Platz.
Dasselbe gilt natürlich für Blöcke und Notizzetteln. Post-Its zählen für mich auch dazu.
Unser erster Schritt ist der Funktionstest: Was nicht mehr schreibt, kommt in den Müll.
Zweitens: Wieviele Stifte braucht Ihr wo? In der Handtasche, im Auto, am Schreibtisch?
(Kleiner Tipp am Rande: Fürs Auto macht ein Stift Sinn der nicht austrocknet. Denn meistens liegt er ja doch über Jahre ungenutzt im Handschuhfach und schreibt dann wenn’s mal dringend ist doch nicht)
Und schließlich: Behalte nur die Stifte, die Dir lieb und wichtig sind, die tatsächlich an den zuvor ermittelten Stellen gebraucht werden.
Bei den Blöcken ist es m.E. etwas einfacher.
Entweder Ihr verbraucht sie regelmäßig und habt kein Gerümpelthema, oder Ihr habt grade eine Ansammlung von seit Jahren ungenutzten Hotelblöcken und angefangenen Notizbüchern aufgetan. Im letzten Fall ist sicher das Altpapier Euer Freund.

Die Entsorgung
Es ist immer etwas schmerzhaft, „gute und funktionierende“ Dinge, einfach wegzuwerfen. Aber weggeworfen wurden die Dinge oft schon im Moment der Herstellung.
Wenn Euch nicht adhoc DIE Lösung für die aussortierten Dinge einfällt, haut sie einfach in die Tonne. Hier besteht zumindest die Chance, dass sie im Rahmen von Recycling einem Sinn zugeführt werden.

Blogfrage
Was habt ihr so geschafft? Für die Entrümpelungs-Challenge auf jeden Fall eine dankbare Aufgabe, oder?

*Affiliate Link
Bild Pixabay | Didgeman

Entrümpeln Task 2 | Plastiktüten und Stoffbeutel

Die neue Wochenenaufgabe ist da!

Den Activity Tracker findet ihr im Start Post! Zum Ausdrucken und dranbleiben. Dort dürft ihr natürlich nicht nur für die aktuelle Wochenaufgabe Kreuzchen machen, sondern für alles, was ihr diese Woche entrümpelt.
Alle Aufgaben findet ihr hier.

Ein Gegenstand der sich gerne in Mengen ansammelt sind Plastik-, Papiertüten und Stoffbeutel. Wer weiß wozu man sie noch brauchen könnte?
Schaut man nach, wo ihr diese Dinge überall im Haushalt verteilt habt und bringt sie an einen Platz.

Und dann mal ehrlich, der Plastik- und Papiertütenberg wächst höchstens, als das man mal was davon braucht, oder? Also vielleicht 1-2 Exemplare aufheben und den Rest dem Recyclign zuführen.
Und die Stoffbeuteln liegen im besten Fall sorgfältig zusammengelegt in irgendeiner Kiste. Seit Jahren. Stoffbeutel sind eine besondere Plage, denn unser Unterbewusstsein interpretiert sie als wertig.
Blödsinn in meinen Augen.
Ich wüsste noch nichtmal wer sowas als Spende brauchen könnte.
Also schneller Stop beim Altkleidercontainer und weg damit.

Ich bin froh, dass der Handel uns mittlerweile zum Taschen-/Tütenmitbringen erzieht. Umweltschutz liegt mir am Herzen und ich habe das Tütenthema für mich mitterweile ganz gut umgesetzt.
Im Büro habe ich eine (eine!) alte Plastiktüte, die ich mitnehme, falls ich in der Mittagspause was zu beschicken habe.
Stoffbeutel habe ich genau einen. Und ich nehme auch keine als Werbegeschenk o.ä. an

Schreibt mir gerne wieder, wieviele Taschen und Tüten ihr so entrümpelt. Oder auch wieviele ihr behaltet und warum.
Was sind Eure Lösungen für Spontaneinkäufe? Gab es Schwierigkeiten bei der Entrümpelung?

Bild Pixabay | OpenClipart-Vectors

Entrümpeln Task 1 | Kartons & Boxen

Es geht los! 24 Wochen Entrümpelungsmarathon liegen vor uns.

Den Activity Tracker findet ihr im Start Post! Zum Ausdrucken und dranbleiben. Dort dürft ihr natürlich nicht nur für die aktuelle Wochenaufgabe Kreuzchen machen, sondern für alles, was ihr diese Woche entrümpelt.
Alle Aufgaben findet ihr hier.

Für diese Woche stehen Kartons auf der Agenda. Leere Kartons. Ihr könnt natürlich auch volle Kartons wegwerfen ;-). Aber von der Grundidee her geht es um leere Kartons. Oder auch Boxen, die man mal angeschafft hat, um irgendwas hineinzuorganiseren.

Jedenfalls habe ich gedacht, wir starten mit etwas, das im Idealfall gleich ein sichtbares Resultat mit sich bringt. Bei mir zumindest. Ich neige nämlich dazu, Kartons aufzuheben, damit ich Verkaufsgegenstände darin verpacken kann.
Nunja. Regelmäßig komme ich dann an den Punkt, wo ich einen Kartonagenhandel starten könnte.

Aber guckt auch mal was für Boxen ihr so rumstehen habt. Mit Boxen meine ich schöne Kartons mit passendem Deckel. War vielleicht mal ein Geschenk drin und zu schade zum Wegwerfen?
Schenkt euch doch lieber den Platz und haut die Dinger weg.
Wenn man anfängt sich Gründe und Umstände auszudenken unter denen man den besagten Gegenstand vielleicht doch noch sinnvoll nutzen könnte – dann ist das für mich ein deutliches Signal: Kann weg!

Du brauchst die Kartons, weil Du dort Sachen einsortieren möchtest? 
Mein Rat: Abstand nehmen von der Idee. Beim Entrümpeln geht es nicht darum, Lagermöglichkeiten zu organisieren.

Wieviel Kartons habt ihr aussortiert? Was habt ihr sonst so loswerden können?

Foto: Pixabay

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LEAN LIFE | Lass uns entrümpeln!

Bei uns stehen einige bauliche Änderungen im Haus an und das ist ein idealer Zeitpunkt, um mit dem Entrümpeln mal wieder voll durchzustarten.

Ich habe mir ein Ziel gesetzt! Bis Jahresende möchte ich 600 Dinge weniger besitzen.
Das sind 100 pro Monat.
Oder 25 pro Woche.
Das ist ganz schön viel.

Und damit ich mich mit diesem Projekt nicht so alleine fühle, nehme ich euch mit.
Ich bereite uns für jede der kommenden 24 Wochen eine Entrümpelungsaufgabe vor.
Jeden Montag erscheint die neue Wochenaufgabe!

Wer diesen Beitrag erst später entdeckt: Kein Problem, alle „Tasks“ sind hier aufgelistet: klick

Heute gibt es schonmal einen Activity Tracker zum Download. Ideal fürs Bullet Journal und/oder euren Filofax 🙂

Der Tracker geht bis KW50. Ich habe mir nämlich gedacht, dass wir an Weihnachten vielleicht eher nicht entrümpeln wollen.

Die Benutzung ist ganz einfach. Für jeden entrümpelten Gegenstand füllt ihr ein Kästchen. Entweder malt ihr es aus (mache ich so), setzt ein Kreuz oder macht einen Punkt hinein.

Viel Spaß!

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Best organized Life | Schluss mit dem Wäsche-Chaos

Wäsche ist eine der Haushaltsaufgaben, auf die viele von uns gerne verzichten möchten. Ich helfe Dir heute, den Aufwand mit der Schmutzwäsche auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

Wir haben bei 2 Personen insgesamt nicht mehr als 2 Waschladungen pro Woche.

Und das ist scheinbar sehr wenig, denn meine Recherchen haben ergeben, dass andere Haushalte mit demselben Set-Up mindestens die doppelte Menge an Wäsche haben.
Das Resultat liegt auf der Hand: Hohe Kosten für Strom, Wasser & Waschmittel und natürlich auch jede Menge verlorene Zeit.

Wie also organisierst Du Dich hier optimal?

[0] Vorraussetzung
Meine Lösung ist am besten umsetzbar, wenn Du einen Abstell-/Kellerraum hast. Wer seine Schmutzwäsche im Schlafzimmer oder Bad sortieren muss, darf schauen, wo er die „Korblogistik“ anderweitig unauffällig unterbringt.
Ebenso solltest Du ausreichend „Basics“ wie Socken, Unterwäsche und Handtücher besitzen, so dass Du nicht gezwungen bist, eine bestimmte Wäschekategorie jede Woche waschen zu müssen.

[1] Wäschelogistik
Unsere Schmutzwäsche wird im Bad in einer Wäschetonne gesammelt. Als Wäschetonne bieten sich etwas schickere Mülltonnen an, wir haben diese von Ikea, oder alternativ finde ich die von WESCO* auch sehr schick. Wenn die Tonne voll ist, oder spätestens am Waschtag, wird sie in die Waschküche gebracht.

[2] Sortierung direkt in Wäschekörbe
Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Du sortierst die Wäsche exakt so, wie sie auch bei Dir in die Waschmaschine kommt. Und zwar am besten direkt in Körbe. Von Wäschesortierstationen halte ich sehr wenig. Sie sind instabile Schmutzfänger.
Die Wäschekörbe sind hingegen zum Sammeln ideal. Du kannst sehr schnell sehen, welcher Korb als nächstes voll ist und ihn dann direkt in die Waschmaschine geben.

[3] Visual Management
Mein Regal ist für den Zweck bestimmt etwas überdimensioniert und die Grundidee lässt sich auch mit weniger Platz umsetzen. Wichtig ist nur, dass jeder Wäschekorb für jede Wäschekategorie seinen Platz hat.
Die Plätze habe ich männersicher beschriftet, damit die Sortierung und das Bestücken der Waschmaschinen auch in meiner Abwesenheit gelingt.
Alternativ kannst Du solch laminierte Schildchen auch direkt an Deine Körbe hängen.

[4] Wäschkategorien
Das ist sehr individuell und die Unterteilung erfolgt nach Waschmitteleinsatz, Verfärbungsgefahr und Waschtemperatur. Sieh meine Einteilung als Inspiration an, aber finde gerne Deine eigene:
– hellbunt | 30° mit Colorwaschmittel & Weichspüler, nicht in den Trockner (inkludiert weiße Feinwäsche)
– dunkelbunt | 30° mit Colorwaschmittel & Weichspüler, nicht in den Trockner (inkludiert Jeans)
– Putzlappen | 60° mit Vollwaschmittel, kein Weichspüler, trocknergeeignet
– Unterwäsche, Handtücher, Bettwäsche | 60° mit Vollwaschmittel, & Weichspüler, Trocknergeeignet
– Arbeitskleidung | 60° mit Vollwaschmittel, & Weichspüler, trocknergeeignet ( Arbeitskleidung meines Mannes riecht oft nach Getriebeöl oder Diesel, dieser Geruch geht beim Waschen nicht 100% raus und würde sich auf andere Wäscheteile übetragen)
– Sportkleidung | 40° mit Colorwaschmittel, kein Weichspüler, trocknergeeignet

[5] Waschmitteleinsatz
Ich bin großer Fan von Professional-Waschmitteln. Hier bin ich mir sicher, nicht auf die sich immer wieder selbstübertreffenden Werbeversprechen reinzufallen und habe trotzdem ein absolut hochwertiges Waschmittel im Einsatz. Seit Jahren nutze ich Ariel Formula Pro*. Falls das Waschmittel für Dich interessant ist, im Angebot liegt es bei ca. 60€ / 12kg. Mein letzter Kauf liegt 3 Jahre zurück.
Pro Waschladung verwende ich ca. 50g, das entspricht dann ca. 0,25€ pro Waschladung bei allerbestem Waschergebnis.
Bei Farbwaschmitteln wechsele ich öfter hin und her, mal Persil Color Professional*, mal das Colorfeinwaschmittel von DM (was ich vom Duft sehr sehr ähnlich finde).

[6] Weiter Zusätze
Für 30° und 40° Wäsche nutze ich Hygienespüler (von DM). Außerdem füge ich immer Entkalker (ebenfalls Discounteigenmarke) hinzu. Das spart Waschmittel zum einen und zum anderen haben wir leider sehr hartes Wasser. Lediglichbei „dunkelbunt“ verzichte auf den Antilkalk, weil es gelegentlich zu weißen Rückständen führt.
Weichspüler variere ich gerne. Ein Liebling zu dem ich aber oft zurückkehre ist der Vanille Weichsüpler von Softlan.

[7] Wann ist Wäsche schmutzig
Ich glaube, das ist die zweite Schlüsselstelle im System. Viele Menschen waschen ihre Kleidung meines Erachtens viel zu häufig. Abgesehen von Unterwäsche und Socken: was ich nicht bekleckert oder verschwitzt habe, hänge ich über Nacht zum Lüften hinaus. Eine Hose trage ich durchaus 3-4 mal wieder auf und ein Oberteil 2-3 mal. Auch bei Sportkleidung trage ich Hosen mehrmals, wenn sie nicht schwitzig oder verschmutzt sind.
Mit meinem Duschhandtuch trockne ich meinen sauberen und gewaschenen Körper ab, das muss nicht alle paar Tage neu.
Schmutzkleidung (z.B. Garten) kommt nicht bei der ersten Verschmutzung in die Maschine, sondern erst wenn ich sie verschwitzt habe oder irgendwas wirklich gruseliges daran gerät. Passiert das nicht, kann es sein, dass ich mehrere Wochen dasselbe Shirt bei der Gartenarbeit trage.
Ich frage mich so manches Mal, ob wir den übersteigerten Hygienetrieb der letzten 2-3 Dekaden nicht dem ausgefeilten Marketing der Waschmittelindustrie zu verdanken haben.
Für die Umwelt, den Geldbeutel und unser Zeitmanagement leistet Vielwaschen jedenfalls keinen positiven Beitrag.

Wie sieht es bei Dir aus? Wirst Du Dein Wäscheaufkommen reduzieren können?

Best Organized Life | Vorräte perfekt managen

Welche Vorratsmenge macht Sinn? Wie findet der Einkauf der Vorräte statt? Wie verhindert man, dass falsche Vorräte gekauft werden oder gar Lebensmittel vergammeln?

Mit meiner Methode kannst Du für Dich die idealen Vorratsartikel identifizieren und auch die sinnvoll Menge bestimmen.
Im zweiten Schritt erkläre ich Dir, wie Du  Dich mit der Mindestbestandstechnik effizient um die Wiederbeschaffung kümmerst.

1. Welche Vorräte und wieviele?
Um Übersicht zu wahren, sollte die Anzahl der Vorratsartikel begrenzt sein. Es sollten nur Produkte sein, die wirklich regelmäßig verbraucht werden. Damit reduziert sich das ganze auf Grundnahrungsmittel, Favoriten und Hygieneartikel
Wenn Du Dir die Menge Deines Vorrats pro Produkt überlegst, spielen folgende Faktoren eine Rolle:
Verbrauch: Artikel die Du regelmäßig brauchst, willst Du nicht bei jedem Einkauf auf der Liste sehen. Der Einkauf geht schneller von statten, wenn Du nur wenige Artikel kaufst, davon aber viele
Haltbarkeit: Das ist ein limitierender Faktor! Wenn Du Dir über die Umschlagshäufigkeit nicht sicher bist, fang mit einem etwas kleineren Bestand an.
Kosten: Wenn der Kontostand bei Dir ein Thema ist, solltest Du keine teuren Artikel horten. Es wäre blöd, wenn deine Liquidität baden geht, weil Du einen spezifischen Vorrat angelegt hast.
Größe: Platz kann ein limitierender Faktor sein. In dem Zusammenhang: Schaff erst Lagerlösungen/-möbel an, wenn Du das Thema Vorrat unter Kontrolle hast.
Beschaffbarkeit: Manche Produkte sind im bevorzugten Supermarkt nicht zu bekommen. Von Produkten aus Spezialitätengeschäften oder dem Internet lege ich mir etwas mehr hin. Natürlich unter Berücksichtung von Preis, Haltbarkeit etc.
Notfallvorrat: Bei wenigen Produkten ist das Thema Notfallvorrat auch noch ein korrigierender Faktor. Allerdings bin ich durch die vorherige Logik schon ganz gut aufgestellt.

2. Wiederbeschaffung
Ich habe mich für den Mindestbestands-Methode entschieden.
Was heisst das in der Praxis?
Mindestbestand für Dosentomaten ist z:B. 4 Stück. Sowie dieser erreicht ist, kaufe ich 4 neue Dosen.
Das heisst, ich habe maximal 8 Dosen am Start.
Mindestbestand für Erdnussbutter ist 2 Stück. Wenn ich 2 oder weniger habe, kaufe ich nach. Normalerweise wieder 2. Wenn jedoch ein Vorratsartikel im Angebot ist, dann und auch nur dann, kaufe ich deutlich mehr. Natürlich berücksichtige ich dann trotzdem noch Faktoren wie Haltbarkeit, Platz, etc.

Die Mindestbestände für meine Vorratsartikel habe ich jeweils ausgedruckt und an den Regalen fixiert. Wenn ich meinen Einkaufszettel erstelle (siehe hier, Schritt 5), kann ich so einfach feststellen, was nachgekauft werden muss.

Und nun viel Spaß bei der Vorratsplanung! Fragen sind jederzeit willkommen 🙂