Archiv der Kategorie: Essen & Trinken

Einfrieren und Geld sparen |10 Tipps

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Lebensmittelmüll vermeiden ist eine Schlüsselstrategie, wenn es um Einsparpotentiale in der Küche geht.
Abgesehen von der ethischen Komponente empfinde ich das Wegwerfen von Lebensmitteln als Geldvernichtung.
Der Gefrierschrank ist hier ein wertvoller Helfer!
Denn das Einfrieren gibt uns Zeit, um zu entscheiden wie wir mit Lebensmitteln verfahren wollen, die vielleicht kurz vor dem Ablaufdatum stehen oder für die auf den ersten Blick keine sinnvolle Verwertung möglich scheint.

Grundlagen

  • Luft ist der Feind vom Tiefkühlgut, daher sollte der Einfrierbehälter nicht wesentlich größer sein als der Inhalt und dicht schließen
  • Es muss nicht immer Plastik sein: auch in Glas kann man einfrieren. Flüssigkeiten dehnen sich aus, also hier immer ein bisschen Platz im Behälter lassen. Gut geeignet sind Schraub- und Weckgläser.
  • Beschriftung ist ein Muss! Wer sich darauf verlässt, dass er das Gefriergut schon wiedererkennen wird, endet üblicherweise mit jeder Menge „Mystery-Boxen“, die nie mehr gegessen werden.
  • Fortgeschrittene erstellen sich eine Inhaltsübersicht Ihres Tiefkühlgeräts. Das ist dank Smartphone (z.B. Notiz-App) heute einfache Angelenheit. Der einfache Zettel außen am Gefrierschrank tut es aber auch!
  • Um zu verhindern, dass das Gefriergut aneinanderklebt, lege es zunächst auf ein Brett oder Teller und friere es ein. Wenn es hartgefroren ist, fülle in einen anderen Behälter um.

10 Tipps für …

  1. Käse – Käsereste lassen sich super einfrieren. Am besten reibst Du sie vorher oder schneidest sie in kleine Würfel. Perfekt für den nächsten Auflauf oder nächste Pizza!
  2. Dasselbe gilt natürlich auch für Wurst. Aufschnitt der nicht aufgebraucht wurde, egal ob in Scheiben oder Würfeln – ideal für Pizza, Aufläufe und Eintöpfe.
  3. Milchprodukte lassen sich ebenfalls super einfrieren. Sahnereste als Eiswürfel peppen jede Sauce auf, Joghurt und fast alle weiteren Milchprodukte lassen sich so bis zum nächsten Backen aufbewahren. Schau mal, ob mein Muffintrick was für Dich ist!
  4. Auch Eier lassen sich Einfrieren. Aber bitte nicht als „Ganzes“. Aufgeschlagen und verquirlt kannst Du es auch für den nächsten Kuchen aufbewahren.
  5. Schokolade – Falls Du wie ich zu den seltenen Exemplaren gehörst, bei denen sich Schokolade dem Ablaufdatum nähert, frier sie einfach ein. Am besten geraspelt!
  6. Alles was Du an Obst und Gemüse im Tiefkühler findest, kannst Du natürlich auch selbst einfrieren. Auch kleine Mengen lohnen sich. Ich verwende solche Reste besonders gerne zur Bereitung vom Smoothies.
  7. Gekochte Reste. Egal ob Pizza, Auflauf, Beilagen oder ganze Gerichte – nahezu alles lässt sich einfrieren. Auch kleine Mengen lohnen sich und werden bei uns gerne als „Zwischendurch-Snacks“ gegessen. Für komplette Gerichte gibt es praktische (wiederverwendbare) Menü-Schalen, in denen gleichzeitig eingefroren und aufgewärmt werden kann!
  8. Getränke – viele Gerichte bekommen den besonderen Pfiff durch einen Schluck Wein. Aber nicht jeder mag Wein auch trinken. Daher bietet es sich an, diesen oder auch jedes andere Getränk im Eiswürfelbehälter einzufrieren.
  9. Manchmal muss es einfach frisch gepresster Zitronensaft sein. Aber wusstest Du, dass sich ganze Zitronen problemlos einfrieren lassen?
  10. Pesto & Saucen – sammeln sich bei Dir auch gerne angefangene Grillsaucen im Kühlschrank? Das Haltbarkeitsdatum ist immer schnell erreicht. Frier die Saucen einfach in kleinen Portionen ein und tau sie zum nächsten Grillen einfach auf.

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Preisvergleich | mit Großgebinden über den Tisch gezogen!

Mir ist das sparsame Wirtschaften so ins Blut übergegangen, dass ich meine Entscheidungen bewusst gar nicht mehr wahrnehme. Das führt dazu, dass ich manchmal gar nicht auf die Idee komme, über Dinge zu schreiben, die so selbstverständlich für mich sind.

Nicht die beste Vorraussetzung, wenn Spartipps ein Kernthema des eigenen Blogs sind. Darum versuche ich nun darauf zu achten, die Kleinigkeiten aus dem Alltag mit Dir zu teilen.

Ein schönes Beispiel ist die Art, wie ich Preise im Supermarkt vor dem Kauf vergleiche:
Fast überall findet ihr unter dem eigentlichen Produktpreis auch den Preis pro Mengeneinheit.
Und dieser spielt beim Preisvergleich eine enorm wichtige Rolle.
Nur so kannich markenübergreifend Produkte in unterschiedlich großen Gebinden vergleichen. Der Angabe pro 100ml oder pro 1kg zeigt den wahren Preis auf!

Und manchmal auch die Methode, mit der wir Verbraucher über den Tisch gezogen werden. Wir nehmen nämlich immer erstmal an, dass ein großes Gebinde unterm Strich günstiger ist, als die kleine Verpackungseinheit.
Diese Grundannahme nutzen die Unternehmen aus und verkaufen die Großpackung teurer!
Beispiele begegnen uns überall: Schokocreme, Waschmittel und eben gestern bei meinen Lieblings-Schokobonbons.

Wer nun glaubt, mit dem XXL Paket ein Schnäppchen zu machen, legt leider drauf. Zwar nur 0,023 € – aber immmerhin ist es genau andersrum als wir es doch zugegeben erwarten würden.
Besonders frech finde ich es übrigens, dass bei gleichen Produkten in demselben Regal einmal der Preis pro kg und einmal pro 100g ausgewiesen wird. Man könnte glatt einen Hinterhalt unterstellen…

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Der Muffin Hack – Clevere Resteverwertung

Verschwendung in jeder Form ist mein Endgegner. Sie steht im absoluten Widerspruch zu meinem Mindset. Verschwendung verteufele ich nicht nur auf finanzieller Ebene, sondern ganz holistisch in jeder Lebenslage.
Lebensmittel wegwerfen ist mir daher ein Graus. Und wie so vielen geht es Dir vielleicht ganz genauso.
Dann lass Dich von diesem Artikel inspirieren.

Muffins sind geniale Tierchen. Jederzeit easy gebacken und eine Vielfalt an typischen Resten lassen sich damit in köstliche, absolut familientaugliche Miniküchlein verwandeln.
Beispiele
– Frucht & Kompott
– (Soja-)Milchprodukte
– Nüsse & Kerne
– Schokolade
Die Reste dürfen auch jederzeit aus dem Tiefkühler kommen. Alte Schokolade friere ich immer ein, sie lässt sich dann perfekt raspeln. Milchprodukte, die ich sicher nicht aufbrauche, wandern als Muffinzutat ebenfalls ins Gefrierfach.

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Muffins – auch ideal für Kochanfänger & Familien
Muffins - Basic Rezept
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* Percent Daily Values are based on a 2,000 calorie diet. Your Daily Values may be higher or lower depending on your calorie needs.
Teil 1 (feuchte Zutaten)
  1. 1 Ei
  2. 125g Zucker
  3. 60g Öl
  4. 250g Milch
Teil 2 (trockene Zutaten)
  1. 250g Mehl
  2. 1 Päckchen Backpulver
  3. und außerdem
  4. 12 Muffinpapierförmchen
Instructions
  1. Backofen auf 175° Umluft vorheizen.
  2. Förmchen in das Muffinblech setzen.
  3. In einer hohen Schüssel Zutaten "Teil 1"kräftig verrühren. Der Zucker sollte sich aufgelöst haben.
  4. Die Zutaten "Teil 2" in einer weiteren Schüssel mit einem Schneebesen verrühren.
  5. "Teil 1" zu "Teil 2" gießen und nur mit dem Schneebesen so lange mischen, bis die trockenen Zustaten feucht sind. Nicht länger, sonst werden die Muffins pappig.
  6. Der Teig sollte nicht lange stehen, sondern möglichst schnell gebacken werden, auch das fördert lockeren Teig.
  7. Die Muffins müssen circa 20min in den Ofen.
  8. Notes
  9. Wenn man viel Obst beifügt kann sich die Backzeit um 5min erhöhen.
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Frau Reineke http://www.fraureineke.de/

Resteverwertung Teil 1:
Ei: am Ei muss es nicht scheitern. Man kann das Ei durch die equivalente Menge an Apfelmus ersetzten (ca. 60-80g)
Zucker: hier gehen sämtliche Zuckersorten, übriggebliebener Puderzucker, Hagelzucker, usw. man kann auch „bunt“ mischen, natürlich geht auch Honig dazu!
Öl: ich habe mangels Sonnenblumenöl auch schon Olivenöl genommen, ebenfalls geht flüssige Butter oder jedes beliebige Pflanzenfett
Milch: hier geht jedes Milch- und Sojamilchprodukt! Joghurt (natürlich auch mit Frucht!), Quark, Sahne, Buttermilch, Frischkäse… natürlich auch gemischt. Ich benutze auch abgelaufene Produkte und verlasse mich auf meinen Nasensensor! Im Fall von Sojaprodukten darf auch das Ei ohne den Ersatz durch Apfelmus weggelassen werden.

Resteverwertung Teil 2:
Mehl: die Mehlsorte ist nahezu egal. Die kleinen Küchlein nehmen einem so schnell keine Backsünde krum. Ebenso kann man bis zu 30% des Mehl mit gemahlenen Nüssen (Mandeln, Haselnüsse, Reste aus der Weihnachtsbäckerei) ersetzen

Ergänzende Zutaten für „Teil 1“:
Obst, Kompott, Muß & Marmelade, wie immer Mischungen sind erlaubt und geschmackvoll! Ich habe kürzlich Muffins mit 1 Banane + einem Rest Kirschkompott gemacht
Puddingpulver – mein Geheimtipp für besonders fluffigen Teig
Vanillezucker

Ergänzende Zutaten für „Teil 2“:
Schokolade: egal in welcher Erscheinungsform. Sogar Riegel funktionieren, wenn man sie vorher einfriert und dann reibt.
Rosinen und anderen kleines oder kleingeschnittenes Trockenobst
Kakaopulver
gehackte Nüsse, Kokosraspeln

Hast Du noch weitere Ideen? Wie wäre es mal mit deftigen Muffins?