Mein Kind wird reich mit dem besten ETF


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Beispiel für eine Vermögensentwicklung: 50€ monatl. Sparrate, 7% Rendite, Ausschöpfung des Steuerfreibetrags

Am Anfang war die Steuernummer

Heute erzähle ich Dir, wie ich für unseren Sohn ein Vermögen aufbaue.
Denn nicht nur wir als Familie wollen finanziell unabhängig werden. Auch unser Kind soll eine solide und wirklich eigene Basis für sein Vermögen erhalten.
Das setzt voraus, dass sein Vermögen auch wirklich ihm gehört.
Und dazu benötigt er zunächst eine Steuernummer. Die bekommt in Deutschland jeder Mensch ganz automatisch zugeteilt.
Spätestens 3 Monate nach der Geburt sollte ein solcher Schrieb vom Amt vorliegen.
Bitte gut aufheben!
Verloren? Dann bitte mal hier vorbeischauen: Link zum Bundeszentralamt für Steuern.
Die Steuerliche Identifikationsnummer ist in Deutschland die Voraussetzung, um ein Konto und Depot zu eröffnen.

Auf den Namen meines Sohnes

Steuern sparen:
Wenn ich unter meinem Name Einkünfte für meinen Sohn erziele, dann werden sie auch unter meinem Namen versteuert.
Jedem Menschen – also auch jedem Kind – steht aber ein eigener Steuerfreibetrag zu. Das nutzen wir natürlich aus, sparen Steuern und machen folglich mehr Rendite.
Sollte das Einkommen des Kindes den Steuerfreibetrag überschreiten, prüfe, ob eine Nichtveranlagungsbescheiningung Sinn macht.
Diese Bescheinigung kann dann an das jeweilige Finanzinstitut weitergeleitet werden und es wird dann keine Steuer auf die Kapitalerträge abgeführt. Aktuell beträgt die Grenze für den sogenannten Grundfreibetrag 9408€ für „Singles“ (Stand 2020).
Sparen wir auf eigenen Namen für unser Kind, droht gleich ein doppelter Nachteil. Nicht nur, dass wir die Kapitalerträge versteuern müssen, sondern auch dass am Ende das „große Geldgeschenk“ vom Kind versteuert werden muss.

Eigentum & Sicherheit
Auch Geldgeschenke aus der Familie für das Kind finden hier ihren sicheren Platz. Oma & Opa können direkt auf das Verrechnungskonto vom Enkelkind überweisen.
Die Hemmschwelle sich an einem solches Konto zu bedienen ist nicht nur eine psychologische. Auch rein rechtlich, darf ich als Elternteil das Geld meines Kindes nicht zu meinen Zwecken ausgeben.
Übrigens – auch wenn ich hoffe, dass Dir dieses Schicksal erspart bleibt: Guthaben, dass auf den Namen des Kindes läuft, ist im Falle von ALGII bis zu einer Grenze von 3100€ (Stand 2020) nicht anrechenbar.

Risiko
Mit dem vollendeten 18. Lebensjahr geht das Guthaben auf das Kind über. Ich als Elternteil habe dann keinen Zugriff mehr darauf.
Wir wissen alle, dass das nicht unbedingt das Alter ist, in dem Menschen die weisesten Entscheidungen für ihre Finanzen treffen. Die plötzliche Verfügbarkeit eines Vermögens kann einen (jungen) Menschen durchaus überfordern. Das dicke Auto oder eine unüberlegte Spende im Größenwahn sollen schon jahrelange Sparbemühungen über Nacht eingedampft haben.
Wenn Du also Sorge trägst ob und wie Deinem Kind der richtige Umgang nahe gebracht wird, dann ist das Geld vielleicht in Deinen Händen sicherer.
Ich für meinen Teil habe entschieden, für die finanzielle Bildung meines Kindes die volle Verwantwortung zu übernehmen und meinem Kind dann die volle Verantwortung für sein Vermögen zu übergeben.

Was und wieviel

Konto & Depot
Für unseren Sohn habe ich ein Junior Depot mit entsprechenden Verrechnungskonto eröffnet.
Dorthin überweise ich per Dauerauftrag 50€ monatlich.
Diese 50€ werden wiederum per Sparplan in einen ETF angelegt.
Ich bin großer Fan von ETFs und habe mich für einen solchen entschieden, der den MSCI World abbildet und Dividenden ausschüttet.

Warum ETF und welchen
Ich halte diese Form der Anlage für effizient, kostengünstig und transparent. Besonders im Vergleich zu teuren Fondssparplänen, an denen zu viele andere Leute mitverdienen.
Gleichzeitig sehe ich hier aufgrund der hohen Diversifikation ein vergleichsweise geringes Risiko.
Aber schau Dir einfach mal selbst auf den einschlägigen Finanzseiten den o.g. ETF Index im Vergleich zu anderen Spar-Produkten an.
Die durschschnittliche Rendite des MSCI World liegt (seit 1970) bei etwa 7%.
Wenn sich das so fortführt, stehen unserem Sohn mit 18 dann über 20.000€ zur Verfügung, wobei wir dann nur 10.000€ eingezahlt haben.
Außer dem MSCI World kaufe ich noch – wenn sich hier und da Geldgeschenke summiert haben – einen weiteren ETF und zwar den MSCI EM. EM steht für Emerging Markets. Dieser ist nicht so stark diversifiziert wie der World, bietet dafür aber mehr Chancen und auch mehr Risiken.
Während der World-ETF sich auf die größten Unternehmen in den Industriestaaten fokussiert, bildet „EM-ETF“ die Schwellenländer ab.

Die Strategie
Ob ich die Strategie exakt so stehen lasse, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, aber in jedem Fall sind ETF Sparpläne für mich eine entspannte Angelegenheit, die man auch in Krisenzeiten problemlos laufen lassen kann.
Genaugenommen profitiere ich in der Ansparphase sogar von niedrigen Kursen.
Im Nachhinein hätte ich vielleicht nicht mit einem ausschüttenden ETF durchstarten sollen. Für die Vermögensentwicklung ist es sinnvoller, wenn Gewinne/Dividenden re-investiert -also thesauriert- werden.
Andererseits kann ich die Dividenden nutzen, um meinem Kind zu vermitteln, dass das Taschengeld nicht vom Himmel fällt. Der Gedanke gefällt mir sehr.

Nach was und wie folgt wo!

Aus ganz praktischen Gründen befindet sich das Depot unseres Sohnes bei der Comdirect Bank. Hier führen wir auch unser gemeinsames Haushaltskonto. Das heisst, wir waren bereits Kunden, was den Eröffnungsprozess des Depots für Sohnemann vereinfachte.
Denn auch wenn das Depot auf den Namen und die Steuer ID des Kindes läuft, sind mein Mann und ich die Bevollmächtigten.
Davon abgesehen verhält sich da Depot ganz klassisch und es ist kein Unterschied zum „Erwachsenen-Depot“ feststellbar.
Gebühren fallen bei unserem Modell nicht an – Voraussetzung dafür war die Anlage des Sparplans. Und auch bei letzterem haben wir eine gebührenfreie Option für den MSCI World ETF gefunden.

Zusammenfassung – in 4 Schritten zur Anlage

Verstehe was Du tust und worin Du investierst. Lies das Kleingedruckte, bevor Du irgendwas abschließt. Du trägst die Verantwortung. Die von mir benutzten & genannten Produkte sind keine Empfehlung, sondern ein Erfahrungsbericht.
1.) Du brauchst die Steuernummer für Dein Kind
2.) Du eröffnest ein Depot mit Verrechnungskonto. Es gibt hinreichend kostenlose Angebote am Markt. Praktisch ist es, wenn Du bei dem entsprechenden Broker / der entsprechenden Bank bereits Kunde bist.
3.) Entscheide Dich, in was Du investiert. Vielleicht ist der o.g. ETF auch etwas für Dich? Verstehe das Produkt bevor Du irgendeinen Auftrag erteilst!
4.) Dauerauftrag & Sparplan einrichten!

Disclaimer

Ich betreibe keine Anlageberatung und spreche keine Empfehlungen aus.
Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung
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