Best organized Life | Warum Vorräte und wohin damit

Vorratshaltung im Privathaushalt ist ein spannendes Thema. Ich möchte Dir Einblicke geben, wozu Vorräte gut sein und wie Du sie sinnvoll anlegst und werde auch das Thema Notfallvorrat besonders unter die Lupe nehmen.
Das lässt sich in einem Artikel gar nicht alles umsetzen, darum fange ich heute mit erstmal damit an, warum man den Vorräte anlegen sollte und wohin dann damit. 

  1. Zeitersparnis: Es wird von vielen Menschen übersehen, wieviel Freizeit durch schnöde Lebensmitteleinkäufe verloren geht. Die Zeit geht dabei maßgeblich bei der An-/Abfahrt, dem Ein-/Ausladen und an der Kasse verloren. Je größer das Intervall zwischen den Einkäufen, umso mehr Zeitersparnis für Dich.
  2. Notfallvorsorge: Das Thema verdient noch einen extra Artikel, sei aber der Vollständigkeit halber hier erwähnt. Ein ausgefeilter Notfallvorrat kann natürlich der Retter in allen Lebenslagen sein.
  3. Unabhängigkiet: Wer Vorräte im Haus hat, lässt sich den Alltag nicht von Ladenöffnungszeiten diktieren. Außer am Tag des Einkaufs brauche ich mir darüber keine Gedanken machen.
  4. Flexibilität: Spontaner Besuch ist kein Problem, wenn Tiefkühltruhe und Vorratsregal sinnvoll befüllt sind.
  5. Kostenersparnis: Das ist mit Vorsicht zu genießen. Das ungehemmte Zugreifen bei Sonderangeboten zum Vorratsaufbau kehrt sich finanziell oft ins Gegenteil. Die Ware verdirbt zuhause, bevor sie aufgebraucht ist. Man denke da mal an Herrn Lohses legendären Senfeinkauf (Loriot). Generation Y darf jetzt schnell bei Youtube vorschauen… Wie auch immer – ich lese aus diesemGrund (und weil mir auch dafür die Zeit zu schade ist) erst gar keine Angebotsblättchen.

Nun hast Du die Vorteile der Vorratshaltung erkannt, aber da wär ja noch das Thema mit dem Platz. Nicht jeder hat einen Keller und schon gar nicht mit soooo einem langen Regal.
Aber keine Sorge, die meisten Aufgaben der Vorratshaltung lassen sich auch in der Wohnung umsetzen.

  • Trockene Lebensmittel wie Pasta, Reis oder Getreide kannst Du jederzeit inder Wohnung unterbringen. Achte darauf, dass die Produkte verschweisst sind, sonst droht Ungeziefer (das gilt aber auch für den Keller)
  • Ebenso unempfindlich sind Konserven. Und wenn Deine Küche zu klein ist, dann überleg‘ doch ob sich ein Schrank in der Diele  eignet / aufgestellt werden kann.
  • Getränke sind allenfalls in durchsichtigen Flaschen lichtempfindlich, lassen sich aber z.B. wunderbar unter dem Bett parken.
  • Eine Kühlgefrierkombi mit 3* Fach finde ich persönlich dann doch wieder unerlässlich. Unsere Küche ist wirklich klein, aber dafür muss einfach Platz sein. Falls Dein Keller(raum) einen Stromanschluss hat, ist das natürlich auch noch ein idealer Platz.
  • Nicht verarbeitetes Obst und Gemüse eignet sich in den meisten Fällen nicht für eine langfristige Vorratshaltung. Wir kaufen immer für 2 Wochen, aber das ist dann zum Ende der zwei Wochen auch tatsächlich auf bestandsmäßig auf „Null“.

Was interessiert Dich besonders zum Thema Vorräte? Ich habe eine mehrteilige Serie zum Thema in Planung und freue mich auf Fragen und Ideen.

3 Gedanken zu „Best organized Life | Warum Vorräte und wohin damit

  1. Ursula

    Hallo,

    ich habe jetzt ne Weile drüber nachgedacht. Ich persönlich „baue“ meine Vorräte gerade eher wieder ab. Wenn ich eine gut strukturierte Wochenplanung fürs Essen habe, brauche ich nur wenige zusätzliche „Vorräte“, und es ist mir schon mehrmals passiert, dass ich Dinge auf Vorrat kaufte, die ich dann nicht mehr mochte und aufbrauchen „musste“.
    Was mich aber interessieren würde, ist der Abschnitt mit: flexibel sein wenn Besuch kommt, wenn da sinnvolle Vorräte da sind. Da bin ich ein ziemlicher „Nerd“, ich hoffe immer, dass kein Besuch kommt, und wenn welcher kommt, biete ich nichts an, weil nichts „da“ ist…mal abgesehen von Keksen oder sowas, die man zum Kaffee anbieten könnte weiß ich auch gar nicht, WAS da sinnvoll wäre? Irgendwas, das man kochen könnte? Wenn Besuch da ist möchte ich ja nicht viel Aufwand mit Kochen machen sondern mich um den Besuch „kümmern“…und mir fällt da auch gar nicht viel ein, was „besuchertauglich“ wäre (außer vielleicht Spaghetti…).
    Da würde ich mich über Anregungen oder Ideen sehr freuen. Dann könnte ich auch mal spontan Besuch verköstigen… 🙂

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    1. freineke Beitragsautor

      Hi Uhu, vielleicht lässt sich das direkt beantworten – du bietest einfach das an, was du selbst sonst irgendwann auch wegfuttern würdest. Wenn Besuch spontan kommt, dann habe ich nicht etwas spezielles dafür am Lager, sondern nehme das, was wir auch essen würden. Ob das Pasta, Folienkartoffel mit Quark, ne aufgetaute Bratwurst oder Pizza ist hängt dann davon ab, was Du da hast. Genauso mit Knabber. Es wird dann das geteilt, was da ist. Ich würde niemals etwas extra kaufen „für andere“. Ich habe einfach etwas mehr von dem „für uns“ da. Ich hoffe das ist ist einigermaßen logisch erklärt? LG

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