Best Organized Life | Effizient Einkaufen – der perfekte Einkaufszettel

Einkaufen kann ein ganz schöner Zeitfresser sein.
Klar – manchmal macht es Spaß, durch den Supermarkt zu stöbern und dabei neue und interessante Produket zu finden. Aber oftmals (bei mir zumindest) zählt an Wochentagen jede Minute.

Daher macht es Sinn den Einkauf effizient zu organisieren.

1. Lege deine Stammgeschäfte fest
Je besser Du Dich in deinem Supermarkt auskennst, umso weniger suchst Du. Das spart richtig viel Zeit.

2. Berücksichtige dabei die Aspekte Kosten & Vielfalt
Auf deutsch: Du brauchst einen Discounter und einen großen Supermarkt in unmittelbarer Nähe zueinander. Bei mir stehen E-Center und ALDI direkt nebeneinander.

3. Aufbau des Einkaufszettels
Deinen Einkaufszettel erstellst Du in Kategorien. Und zwar so, wie der Supermarkt aufgebaut ist und in der Laufrichtung, wie Du ihn durchschreitest. Da Du mit dem Einkauf i.d.R. sehr schnell fertig sein wirst, brauchst Du nicht erst zum Schluss in die (Tief-)Kühlabteilung.
Wenn Du zwei Märkte aufsuchst (wie ich ALDI & E-Center), dann lege zwei Zettel an. Du wirst sehen, die Systematik lohnt sich!

4. Digitalisiere den Einkaufszettel
Meinen Einkaufszettel erstelle ich auf dem Computer und hake dann auf dem Handy während des Einkaufs ab. Das klappt mit synchronisierten Cloud-Lösungen, ich empfehle hier gerne Evernote (kostenlos!).
Aber auch wenn Du lieber mit einem Papier losziehst, bietet sich die Vorbereitung am Computer an. Hier legst Du das Rohgerüst (Stichwort Kategorien, Laufrichtung) nur einmal an und kannst es dann immer für jeden Einkauf neu befüllen.
Wenn Du z.B. Evernote nutzt kannst Du (oder auch Dein Partner) weitere Positionen von jedem Interzugang aus ergänzen. So geht kein Einfall verloren.

5. Das Richtige einkaufen
Deinen Einkaufszettel erstellst Du anhand Deines Essensplans. Falls Du Dir während des Erstellens nicht sicher bist, ob Du das ein oder andere Produkt noch im Vorrat liegen hast, dann schreib es trotzdem erstmal auf und versieh es mit einem Fragezeichen.
Nachdem Du den Zettel vollständig hast, prüfst Du nochmal gegen Deine Vorräte.

6. Lebensmittelmüll vermeiden
Strukturiert und für einen Menüplan einkaufen, damit hast Du schon einen Großteil zur Lebensmittelmüllvermeidung beigetragen. Mir persönlich tut das Wegwerfen von Lebensmittel immer echt leid. Abgesehen von der Ressourcenverschwendung, fühlt es sich an als würde man Geld in den Müll werfen.
Als kleiner Trick „on top“ – notiere Dir welchen Zeitraum Dein Einkaufszettel abdeckt. Dagegen prüfst Du die Haltbarkeit der Produkte, die Du in den Einkaufswagen lädst.
Für Fortgeschrittene: Gerichte mit „empfindlichen Lebensmitteln“ befinden sich in zeitlicher Nähe zum Einkaufstag. Konservengerichte eher weiter weg vom Einkaufstag.

Ich finde übrigens einen Bummel über einen Wochenmarkt oder das Stöbern in einem Delikatessengeschäft durchaus attraktiv. Aber das sind für mich keine Orte, an denen der reguläre Wocheneinkauf erledigt wird.

Fotos | Pixabay, eigene Screenshots

4 Gedanken zu „Best Organized Life | Effizient Einkaufen – der perfekte Einkaufszettel

  1. Uhuohnehu

    Oh, genau das, was mich interessiert! Das mit den Kategorien in Laufrichtung habe ich auch schon festgestellt, da muss ich meinen Masterzettel noch umstrukturieren.

    Was mich noch interessieren würde und worüber ich ich moment (leider) noch oft strauchle: Reduzierte Lebensmittel. Als Schwabe bin ich quasi wie magisch angezogen von den roten „30% reduziert“ Aufklebern. Und kaufe da oft Dinge, die eben nicht auf meinem Zettel stehen. Und denke: ich kann es ja einfrieren. Oder ich denke, ich kann es für „abends“ nehmen (die Abendmahlzeiten plane ich im Moment nicht mit einem Wochenplan ein). Und dann sprengen diese Angebote mein Budget (und zuhause oft den Kühlschrank/Gefrierschrank…).

    Und: was ist mit solchen Sachen wie Bioladen? Manche Dinge gibt es bei uns nicht im normalen Supermarkt (ist eh ein sehr beschränktes Angebot hier im ländlichen Bereich…). Und ich möchte mal in Lidl gehen und mal in Aldi….aber insgesamt drei oder vier Läden sind auch wieder stressig…

    Gehst Du wirklich nur alle 2 Wochen in Deine zwei Stammläden und dann gar nicht mehr?

    Interessierte Grüße

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    1. freineke Beitragsautor

      Hallo Uhu, tatsächlich kaufe ich bis auf eine sehr spezielle Ausnahme keine Angebote. Ich lese auch keine Angebotsblättchen. Aus genau dem Grund – man wird verführt Dinge zu kaufen, die man nicht braucht, verstopft sein Lager und wird plötzlich unflexibel, weil man ja aufbrauchen „muss“.
      Meine Ausnahme: Ich stolpere im Laden über einen meiner Vorratsartikel im Angebot. Dann greife ich zu! Zum Thema Vorratshaltung schreibe ich an anderer Stelle nochmal ausführlich.
      Was das Einkaufsintervall betrifft: Tatasche, dass ich mal zusätzlich einkaufen gehe hat Seltenheitswert. Kürzlich brauchte ich Guarkernmehl, das gibt es bei uns nur im Reformhaus. Diesen Einkauf habe ich dann mit meiner Laufrunde verbunden (mit Bärlauchsammeln verfahre ich genauso ;-)). Andere exotische Lebensmittel bestelle ich online. Amazon oder eBay da gibt es fast alles.
      Mal Lidl, mal Aldi, hin und her – darauf ich verzichte ich gerne. Ist es mir vom Timing her nicht wert, weil ich mich dann auch wieder auf den anderen Laden einstellen müsste.
      LG

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  2. Mel

    Ich mache es genau wie du und komme mit dieser Methode sehr gut zurecht. Einfach, Zeitsparend und man wird nicht sehr abgelenkt. 🙂

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  3. Pingback: Best Organized Life | Vorräte perfekt managen | Frau Reineke

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