Spar-Freitag | Mach! Deine! Steuererklärung!

Die Deutschen schenken Vater Staat vermutlich Millionen, weil sie schlichtweg auf die Steuererklärung verzichten.
Dafür gibt es auf den ersten Blick gute Gründe. So heisst es doch, das Deutsche Steuersystem sei so ungefähr das komplizierteste auf der Welt.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Mit einem Minimum an Organisation und der richtigen Software ist die Erklärung in wenigen Stunden erledigt.

Ich erkläre euch heute, wie und womit ich meine Steuererklärung vorbereite und erledige. Und natürlich hoffe ich, dass ich damit dem ein oder anderen die Angst vor diesem scheinbar so komplexen Thema nehmen kann.

1. Was kann ich absetzen?
Das ist ziemlich individuell und hängt von den persönlichen Lebensumständen ab. Die Fahrt zur Arbeit ist der Klassiker, Kinderbetreuung, Dienstleistungen (Heizungsreparatur, Schornsteinfeger, Maler, Putzfrau, …), Kosten für Arztbesuche und Medikamente, Beerdigungen, Versicherungen, Altersvorsorge, …  die Liste ist endlos und ändert sich auch immer mal wieder. Das ist aber alles kein Problem, denn die ausgeklügelten Softwares führen einen sicher durch diesen Dschungel.

2. Belege sammeln
Alles Papier, was eventuell für die Steuerklärung von Nutzen sein könnte, wandert bei mir im Laufe des Jahres in eine Mappe. Lose Blattsammlung. Unsortiert. Das geht schnell und nachdenken muss man dabei auch nicht. Lieber mal ein Papier zu viel hineingelegt, besser man hat als man hätte.

3. Belege sortieren
Im Frühjahr mache ich mich dann daran, die „Lose Blattsammlung“ nach Themen zu sortieren. Das fällt mit jeder gemachter Steuererklärung leichter. Anfangs einfach mal auf den Bauch verlassen.
Falls ihr letztes Jahr keine Belege gesammelt habt, ist das Kind noch lange nicht in den Brunnen gefallen.
Vieles lässt sich ja online erneut drucken und wenn doch etwas fehlt, gibt es im schlimmsten Fall ein paar Euro weniger und nächstes Jahr passt man besser auf.

4. Die richtige Software finden
Ich war jahrelang großer Fan von Taxman*, leider gibt es Taxman nicht für den Mac, daher bin ich auf WISO* umgestiegen. Beide Programme kann ich vorbehaltlos empfehlen, wobei Taxman für mich nach wie vor der Favorit ist.

5. Los geht’s
Jetzt brauche ich wirklich nur noch das Programm starten und werde durch die Steuererklärung geführt. Die Dauer richtet sich danach, wie komplex eure Einkünfte sind. Ich brauche meistens so 3-4 Stunden für meinen Mann und mich zusammen.

6. Organisatorisches
Die Frist für die Steuererklärungsabgabe endet am 31.05. Es gibt aber sogar die Möglichkeit bis zu 4 Jahre rückwirkend einzureichen.

7. Hinweis in eigener Sache
Ich bin auch nur „Enduser“ in Sachen Steuererklärung. Konkretere Tipps kann ich euch daher nicht geben. Aber da sich das Thema mit der entsprechenden Software so einfach erledigen lässt und es oftmals zu einem echten Geldsegen führt, möchte ich euch ermutigen, dem Thema eine Chance zu geben.
Für viele Leute ist die Steuererklärung ein Buch mit sieben Siegeln und das braucht es nicht zu bleiben.

Ich wünsche euch viel Erfolg und eine fette Beute!

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