Vorräte perfekt managen – auch in Krisenzeiten

Wie strukturierte Vorratshaltung mir im Alltag und in der Krise hilft, liest Du in diesem Artikel.

Foto: CCO/pixabay/monicore

Einleitung

Spätestens seitdem wir in mehreren Wellen vor leeren Regalen für Lebensmittel und Hygieneartikel standen, zeigt sich die Relevanz guter Vorratshaltung.
Auch meine eigene Vorratshaltung wurde in der 2020 Krise auf den Prüfstand gestellt und optimiert.


Sinn der Vorratshaltung

Krisenzeiten überstehen: Sicherlich das Schlüsselthema 2020. Mit den richtigen Vorräten bist Du gegenüber schwankender Verfügbarkeit von Produkten gewappnet. Du kannst auch eine gewisse Zeit überstehen, ohne das Haus verlassen zu müssen.
Effizientes Haushaltsmanagement: Gut organisierte Vorratshaltung hilft Dir Zeit im Alltag zu Sparen. So kann der Einkauf unkompliziert vorbereitet und durchgeführt werden

Mein System für Vorratshaltung

Mein Vorrat ist nach der Methode „Meldebestand“ organisiert. Meldebestand bedeutet, dass das Unterschreiten einer gewissen Menge an Produkt Auslöser für den Nachkauf ist.
Wenn ich zum Beispiel nur noch 2 Pakete Nudeln habe, kaufe ich nach.
Für alle Artikel, die ich als Vorrat manage, habe ich einen solchen Meldebestand festgelegt.
Und jedes Mal wenn ich meine Einkauf vorbereite (alle 2 Wochen), gehe ich diese Liste durch.
Das klingt komplexer als es tatsächlich ist und dauert weniger als 5 Minuten.
Lediglich das Aufsetzen der Liste hat mich etwas Zeit gekostet, aber auch hier sprechen wir nicht über stundenlange Excelarbeit.
Wenn der Meldebestand eines dieser Produkte erreicht ist, kaufe ich durchaus einen Jahresvorrat davon nach. Beim Beispiel Nudeln bedeutet das, dass ich um die 10 Pakete nachkaufe.
Der Bestand meiner Vorratsartikel liegt also immer irgendwo zwischen Meldebestand und Jahresbedarf. Es wird auch mal etwas leer. Das ist mir vereinzelt in der Corona Krise passiert. Da aber nicht alles gleichzeitig leer wird, können Nudeln auch mal mit Reis ersetzt werden.
Vorteile:
– Nudeln tauchen 2-3 mal pro Jahr auf dem Einkaufszettel auf.
– der Einkaufszettel hat wenige Positionen
– der Einkauf ist schneller erledigt
Nachteile/Herausforderung:
– es muss natürlich der physische Platz für Vorräte vorhanden sein
– ich muss mein Verbrauchsverhalten einschätzen können

Was und wieviel gehört in den Vorrat

Diese Frage kann meines Erachtens nicht allgemein beantwortet werden.
In der Theorie bietet das Bundesamt für Katastrophenschutz eine Empfehlung an (siehe Medienempfehlung). Mit dieser kann man sicher den eigenen Vorrat abgleichen, es ist aber keine Guidance für den Aufbau eines dauerhaft funktionierenden Vorratssystems.
Ich habe knapp 60 Produkte auf meiner Vorratsliste mit dem jeweiligen Meldebestand hinterlegt.
Es sind 60 Produkte, die wir mit Sicherheit regelmäßig brauchen und bei denen ich den Verbrauch gut einschätzen kann.
Wie Du die richtigen Artikel für Deinen Vorrat ermitteln kannst, erkläre ich im nächsten Absatz. Meine Liste siehst Du hier (anklicken zum Vergrößern).
Ein Meldebestand von 0 bedeutet, dass ich erst nachkaufe, wenn ich das letzte Produkt aus meinem Vorrat nehme. Das sind i.d.R. auch Produkte, die nicht so lange haltbar sind oder sich sehr langsam aufbrauchen. Davon kaufe ich dann auch nur ein Teil nach.
Falls Du Haustiere hast, schließe auch diese in mit ihrem Bedarf in Deine Planung mit ein.
Ich habe Dir meine aktuelle Liste abgebildet.
Sie darf Dir gerne als Inspiration dienen. Beachte aber, dass es keine allgemeingültige und für jedermann geeignete Vorratsliste ist.

Kriterien zur Identifizierung der richtigen Produkte und Mengen

Verbrauch: Artikel die Du regelmäßig brauchst, willst Du nicht bei jedem Einkauf auf der Liste sehen. Der Einkauf geht schneller von statten, wenn Du nur wenige Artikel kaufst, davon aber viele
Haltbarkeit: Das ist ein limitierender Faktor! Wenn Du Dir über die Umschlagshäufigkeit nicht sicher bist, fang mit einem etwas kleineren Bestand an.
Kosten: Wenn der Kontostand bei Dir ein Thema ist, solltest Du keine teuren Artikel horten. Es wäre blöd, wenn deine Liquidität baden geht, weil Du einen spezifischen Vorrat angelegt hast.
Größe: Platz kann ein limitierender Faktor sein. In dem Zusammenhang: Schaff erst Lagerlösungen/-möbel an, wenn Du das Thema Vorrat unter Kontrolle hast.
Beschaffbarkeit: Manche Produkte sind im bevorzugten Supermarkt nicht zu bekommen. Von Produkten aus Spezialitätengeschäften oder dem Internet lege ich mir etwas mehr hin. Natürlich unter Berücksichtung von Preis, Haltbarkeit etc.
Notfallvorrat: Bei wenigen Produkten ist das Thema Notfallvorrat auch noch ein korrigierender Faktor. Allerdings bin ich durch die vorherige Logik schon ganz gut aufgestellt.

Risiken und Fehlerquellen

Bis vor kurzer Zeit hätte ich Vorratshaltung noch als „nice-to-have“ bezeichnet.
Die organisatorischen Vorteile standen für mich im Vordergrund, was aber sicher keine Begründung zur Notwendigkeit sind.
Heute in Zeiten von „Hamster-Konsequenzen“ und dem Risiko einer häuslichen Quarantäne, sehe ich Vorräte als notwendig an.
Folgende Risiken sehe ich in der Vorratshaltung:
Lagerung: unsachgemäße Lagerung kann zu Verderben oder Befall führen. Befall kann sich ausbreiten. Kontrolliere daher Vorräte regelmäßig, achte auf Verpackung und Beschädigungen.
Falsche Produktauswahl: Den Punkt bitte auch im Kontext mit der Liste vom Katastrophenamt betrachten. Die Vorräte müssen zu Dir, Deinen Vorlieben und Deinen Verträglichkeiten passen.
Falsche Menge: Taste Dich gegebenenfalls mit den Mengen hoch. Lebensmittelverschwendung ist schade, teuer und vermeidbar.
Auch exzessiver Vorrat aus Angeboten sehe ich kritisch. Angebote nutze ich explizit nur für Produkte, die ich tatsächlich auf meiner Meldebestandsliste stehen habe.
Panikkäufe/Stattdessen-Käufe: Das Phänomen ist neu. Aber wenn Du bisher kein Selberbäcker bist, werden 10Kilo Mehl nicht das richtige Produkt für Deinen Vorrat sein. Und noch bedenklicher wird es, wenn dann vor dem leeren Weizenmehl-Regal stattdessen zu den noch vorhandenen (und natürlich teureren) Alternativen gegriffen wird.

Zusammenfassung – Schritt für Schritt – Anleitung

1.) Erstelle eine Liste mit allen Lebensmitteln & Hygieneartikeln, die Du & Deine Familie regelmäßig konsumieren.
2.) Prüfe, welche Artikel davon für die Vorratshaltung geeignet sind (Haltbarkeit, Platzbedarf,…)
3.) Lege eine Menge fest, bei der Du den Artikel nachkaufen wirst (Meldebestand)
4.) Bestimme eine sinnvolle Menge zum Nachkauf. Haltbarkeit und geschätzter Verbrauch sind dabei Hilfsgrößen – Dein Ziel ist, dass die Vorratsartikel möglichst selten nachgekauft werden (zumindest wenn Zeit und Organisation wichtig für Dich sind)
5.) Kontrolliere Deine Vorräte regelmäßig (1-2x im Monat ein kurzer Blick genügt)
6.) Überarbeite Deine Meldebestandsliste jährlich. Geschmäcker und Konsumverhalten ändern sich auch mal.

Medienempfehlung

Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Vorräte

Wie die 4 Prozent Regel funktioniert

Beispiel für ein ewiges Vermögen: 1500€ monatl. Sparrate über 20 Jahre, danach 17 Jahre Entnahme von monatl. 2000€, anschließend 1000€ Entnahme zzgl. 1000€ Rentenanspruch aus Berufstätigkeit. Angenommene Rendite von 5% p.a.

Worum es geht

Heute erkläre ich Dir, was die 4% Regel ist, und warum sie für unseren Vermögensaufbau und die finanzielle Freiheit eine so wichtige Größe ist.
Mit der Hilfe der 4% Regel finde ich heraus, wieviel Kapital ich ansparen muss, bis unser Abenteuer „Finanzielle Freiheit“ starten kann.
Schon Ende der 90er Jahre haben Professoren der Trinity Universität eine Studie vorgestellt, in der sie erklären, dass einem Vermögen Jahr für Jahr 4% des Guthabens entnommen werden können, ohne dass man pleite geht. 
Ewiger Reichtum quasi!
Anfangs ging man noch davon aus, dass der Reichtum nicht ganz so ewig (nämlich „nur“ 30 Jahre) langt. Heute zeichnet sich ab, dass das Vermögen ewig reichen könnte und sogar noch wachsen kann.
Klingt gut oder? Schauen wir mal, wie wir diesen Zahlen zum besseren Verständnis Leben einhauchen können

Das geht doch gar nicht!

Die Berechnung Deiner Startsumme klingt zunächst denkbar einfach.
Multipliziere Deine jährlichen Ausgaben mit 25 und dann kann es auch schon losgehen.
Also, nehmen wir mal an – Deine Ausgaben betragen 40.000€ im Jahr / 3333€ im Monat
Dann beträgt Deine Zielsumme – hoppla – 1.000.000€.

Wenn es Dir wie mir geht, dann stehst Du nun vor 2 Problemen
1. Woher eine Million nehmen?
2. Ist 40.000€ / Jahr die richtige Summe für mich?

Im ersten Moment möchte man doch einpacken. Danke für’s Gespräch Frau Reineke, aber für Normalos ist das hier nichts, oder?
Doch doch – bleib dran. Du wirst Deine Lösung und Deine Summe finden. Es ist eben nur nicht mit einem einzigen Rechenschritt getan.

Die Ausgaben machen’s

Aber Du hast vielleicht schon erkannt, dass der Schlüssel zum ganzen in den Ausgaben liegt. Und das gleich in doppelter Weise.
Brauchst Du wirklich 3333€ / Monat? Deine heutigen Ausgaben liefern hier wertvolle Informationen.
Ich selbst blicke auf über ein Jahrzehnt Haushaltsbuchführung zurück und kann solide Auskunft über den Verbleib von unserem Geld sprechen.
Fakt ist: Es macht Sinn sich auf den Hosenboden zu setzen und jede Ausgabenart in ihrer genauen Höhe zu kennen. Dafür ist es nie zu spät!
Du musst wissen, wieviel Geld für Wohnen, Essen & Trinken, Freizeit, Bildung, Kleidung, Urlaub, Versicherungen usw draufgeht.
Im ersten Schritt gehe wir nun davon aus, dass diese Ausgaben für immer so bleiben.
Vielleicht sind es nicht 3333€? 
Hinweis am Rande: Versicherungsverkäufer für Rentenprodukte arbeiten gerne mit Deinem Einkommen statt mit Deinen Ausgaben. Sie können Dir so vermutlich teurere Produkte/eine höhere Abschlusssumme verkaufen.
Die durchschnittlichen Konsumusgaben 2019 für einen deutschen Haushalt betragen 2704€, dazu kommen noch Ausgaben für Nicht-Konsumzwecke. Darunter fallen Versicherungen, aber auch z.B. die Abzahlung eines Kredits.
Unabhängig davon wo Dein Haushalt im Vergleich steht bleibt aber die erste Maßnahme um die 4% Regel erfolgreich umzusetzen:
Die Kontrolle über die Ausgaben. 
Nicht umsonst ist das Thema „Finanzielle Freiheit“ bei Frugalisten hoch im Kurs. Frugalisten reduzieren alle Haushaltsausgaben auf ein perfektes Minimum. Das macht es einfacher, das große Ziel zu erreichen.
Wenn Du statt 3333€ im Monat nur 2000€ Ausgaben hast, lautet Deine magische Summe schon nur noch 600.000€. Immer noch viel. Ich weiß.
Aber es gibt einen Weg zur Lösung. Und uns fehlen auch noch 2 wichtige Faktoren in der Rechnung. Die Einnahmen und die Zeit.

Einnahmen und Sparquote

Du wirst es schon geahnt haben, das magische Guthaben für den ewigen Reichtum fällt nicht vom Himmel. Wir müssen es ansparen. Die erste Aufgabe ist erledigt, wir kennen unsere ganz individuelle Ziel-Summe X. Sollte jeder Mensch kennen, finde ich.
Die zweite Aufgabe ist auch erledigt, wir kennen unsere monatlichen Ausgaben. Auch absolut essentiell.
Der dritte Punkt sind die Einnahmen. Die müssen in jedem Fall über den Ausgaben liegen. Die Differenz zwischen beiden ist die Sparquote.
Also, wenn wir im Beispiel weiterrechnen – die Einnahmen sind vielleicht 3500€, die Ausgaben 2000€, Sparquote 1500€ = 43%.
Einahmen bestehen aber nicht nur aus Gehältern. Vielmehr spielt das passive Einkommen aus Investitionen eine große Rolle. Im weitesten Sinne Zinsen und Zinseszins.
Je nachdem, wie und wo ich investiere, halte ich 5% – 7% für eine machbare Wachstumsrate. Aber bitte genießt solche Aussagen mit Vorsicht, es geht hier um Langzeitanlagen – im Kurzfristbereich kann das komplett anders aussehen.
Aber irgendeine Grundlage brauchen wir ja um das Beispiel weiterzurechnen.
Wie ich übrigens mein bisheriges Vermögen investiere und was mein zukünftiger Investitionsplan ist, liest du im Artikel Assetklassen – da liegt mein Vermögen.

Deine Zeitschiene

Zeit spielt uns in die Karten! Zumindest wenn das Geld nicht auf einem Sparkonto versauert, sondern gut angelegt ist.
Mein oben ausgedachtes Beispiel geht weiter.
Ich spare 1500€ im Monat. Es gelingt mir eine durchschnittliche Rendite von 5% zu erzielen. Nach etwa 20 Jahren ist das Ziel erreicht!
Zinseszinsrechner lassen einen jedes beliebige Szenario spielen. Macht Spaß! Link unten in den Medienempfehlungen.
Klingt nach einer ziemlich geilen Abkürzung für das Leben in abhängiger Beschäftigung oder?
Aber – auf der Zeitschiene liegen noch mehr Bonbons und Herausforderungen bereit.
Dein Rentenanspruch: Auch wer deutlich früher die Einzahlung einstellt hat einen unverfallbaren Anspruch auf einen reduzierten Teil der Rente. Selbst wenn dieser erst mit Mitte 60 ausgezahlt wird, reduziert er deine finale Sparsumme. Wer genau nachrechnet, kann seine Summe X so um einiges reduzieren.
Des weiteren verändern sich Ausgaben: Unsere Ausgaben von heute kennen wir. Welche reduzieren sich, wenn die finanzielle Freiheit eingetreten ist? Du wirst mehr Zeit haben. Zeit für Dinge, die Dich bisher vielleicht Geld gekostet haben.
Wenn Du Kinder hast, auch hier sind Ausschläge in beide Richtungen möglich. Aber irgendwann stehen sie statt auf Deiner Payroll auf eigenen Füßen.
Denk deine Ausgaben ruhig mal weiter. So bis du 100 Jahre alt bist. Mindestens.
Ich mache diese Übung jedes Jahr im Herbst. Bringt Klarheit und Sicherheit.

Wieso wird das Geld im 4% Modell nicht weniger?

Ganz klar – das Geld wird nur dann nicht weniger, wenn es mehr wird. Applaus für diesen tollen Satz.
Aber im Prinzip verhält es sich tatsächlich genau so.
Der Plan lautet, dem Vermögen nur soviel zu entnehmen, wie es erwirtschaftet.
Zurück zu unserem Beispiel.
600.000€ sind angespart.
Ich entnehme im Jahr 4% = 24.000€
Übrig bleiben also
576.000€
Um wieder zurück auf 600.000 zu kommen, benötige ich eine Rendite, die etwas über 4% – nämlich etwa bei 4,2% liegt. Das ist aus historischer Sicht mit verschiedenen passiven Anlagestrategien zu schaffen.
Am Ende des Tages muss sich also ein jeder sein eigenes passendes Investitions-Päckchen schnüren.

Und worin investieren?

Ganz ehrlich? Deine Entscheidung. Ich kann und werde Dir keinen Rat erteilen, wie Dein Vermögen (also in unserem Spiel die 600.000€) aufgebaut sein müssen, damit der Plan aufgeht. Siehe Disclaimer. Es gibt keine Vermögens-/Anlage-/Kaufberatung hier.
Dass bei den aktuellen Zinskonditionen ein Tagesgeldkonto keine Lösung ist, dürfte Dir klar sein.
Die Trinity Professoren haben Beispiele mit 50% Aktienanteil und 50% Anleihen gerechnet. Das hat rückwirkend auf einen bestimmten Zeitpunkt gesehen geklappt.
Ich habe Dir hier vorgestellt, wie ich mein Vermögen aktuell aufgebaut habe und wie ich es mir in Zukunft vorstelle. Aber auch das ist ein Beispiel von vielen. Keine Garantie, dass es funktioniert.
Ich bin der festen Überzeugung, dass breit gestreute Investition in jedem Fall dem Sparbuch/Tagesgeld vorzuziehen ist. Nur muss man halt immer den Haken des möglichen Totalverlusts hinnehmen. So unwahrscheinlich das auch sein mag, es schreckt leider sehr viele Menschen ab, das Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.
Übrigens: Während bei Aktien und Aktienprodukten ein Verlustrisiko besteht, auf dem Tagesgeldkonto verliert Dein Geld mit großer Sicherheit an Wert. Stichwort Inflation. Und damit geht es auch gleich weiter:

Inflation! Es wird doch alles teurer!

Die 4% Regel als solche berücksichtigt die Inflation tatsächlich. Mal ehrlich – etwas mehr als einen simple Prozentrechnung darf man bei multiplen Professoreneinsatz auch erwarten, oder?
Die Studie stellt einen Bezug zwischen der Kaufkraft und der Aktienrendite her.
(Sehr) Einfach gesagt: Man kann davon ausgehen, dass eine Abhängigkeit zwischen Aktienkursen und Inflation besteht.
Genau aus dem Grund habe ich übrigens bei meiner Ausgaben-Vorausplanung die Inflation vollkommen ignoriert. In meiner Planung bis weit über das Rentenalter hinaus gehe ich rein rechnerisch erstmal von den heutigen Preisen aus.
Ganz ehrlich, anders würde die eigene private Finanzplanung auch zur Doktorarbeit werden. Mindestens.

4% in Krisenzeiten

Wir schreiben das Jahr Corona. Erdrutschartige Kursbewegungen! Das ganze Vermögen binnen 4 Wochen halbiert! Die Katastrophe für alle die im 4% Entnahmemodus leben! Oder?
Nein, ganz so ist es nicht.
Zum einen – unsere Trinity Professoren haben auch hier ganze Arbeit geleistet. Ihre rückwärtige Betrachtungen, aus denen Sie die 4% Regel abgeleitet haben, schließt Krisenszenarien mit ein.
Corona ist nicht die erste Krise und auch nicht die letzte.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass man mit den Entnahmen über die laufenden Jahren flexibel sein darf. Es wird Zeiten geben, da braucht man den absoluten Gegenwert der 4% nicht, es wird Zeiten geben, da wird man entweder prozentual mehr entnehmen oder aber die Ausgaben einschränken.

Ich hab aber Schulden!

Schulden haben und gleichzeitig Investieren, das beisst sich in meinen Augen.
Ist der Traum von der finanziellen Freiheit dann gleich zu beerdigen? 4% bleibt ein frommer Wunsch und ungefähr so erreichbar wie der Mond mit dem Fahrrad?
Es kommt auf die Qualität der Schulden an.
Konsumschulden haben in meinen Augen immer allererste Priorität. Finanzielle Unabhängigkeit funktioniert nur ohne Schulden, ohne Ratenzahlungen. Es ist auf meiner Liste das allererste Verhalten, dass ich mir umgewöhnen würde.
Als Ausnahme könnte man noch die selbstbewohnte Immobilie betrachten.
Die Immobilie ist eine Investition. Investitionen auf Pump sind normalerweise gar keine gute Idee (oder würdest Du Dir einen Kredit aufnehmen um Aktien zu kaufen?), aber bei Immobilien gehört das ja offenbar zum guten Ton und scheint auch oft unumgänglich.
Im Immobilienfall – wenn Du Dein Objekt nicht total an Deinem Lebensstandard vorbeigeplant hast – ist es nicht unwahrscheinlich, dass Du zweigleisig fahren kannst. Tilgung und Darlehenszinsen plus Vermögensaufbau.
Also unterm Strich: Erst Schulden abbauen, dann Vermögen aufbauen.

Kritik an der 4% Regel

Die 4% Regel ist nicht perfekt. Das wirst Du schon in der ein oder anderen Zeile herausgelesen haben.
Da sie eine reine Entnahmestrategie ist, berücksichtigt sie eventuelle Einkünfte aus anderen Quellen (Renten, Nebenjobs, …) nicht.
Ebenso dürfen wir sie nicht Brutto für Netto betrachten. Kapitalerstragssteuer lässt grüßen! Am Ende des Tages sieht jedes Steuermodell individuell aus, so dass ich hier keine Abschätzung geben kann.
Die 4% bringt belastbare Ergebnisse auch unter Berücksichtigung von Krisen. Aber, immer auf einen sehr langen Zeitraum bezogen. Wenn die Krise uns zu einem ungünstigen Zeitpunkt trifft und härter ausfällt als gedacht, wird es kippelig.

Frau Reineke Fazit

Ich lasse meinen Lebensentwurf nicht blind auf einer Zahl fußen.
Ohne ständige Überprüfung und Nachjustierung funktioniert sowieso kein Plan auf dieser Welt.
Aber – das macht die Theorie hinter dieser Regel nicht sinn- oder wertlos.
Sie ist, ganz besonders wenn man am Anfang seiner Planung steht, eine tolle Hilfe.
Die Regel ermöglichte es mir, erstmals einen Rahmen zu stecken und ein Ziel zu setzen.
Ich konnte in einem realitätsnahen Rahmen lernen, wie hoch eine monatliche Sparsumme sein muss.
Für eine grobe Planung und ein Grundverständnis muss man in meinen Augen nicht gleich in Schönheit sterben, falls Du verstehst was ich meine.
Jedenfalls habe ich erkannt, was für den Lebensentwurf „Finanzielle Freiheit“ ganz wichtig ist:
Die Balance zwischen Sparsumme und Ausgabe muss stimmen, damit der Plan aufgehen kann.

Medienempfehlungen

Passend zum Thema kann ich Dir folgende Seiten zum Vertiefen, Rechnen und Weiterlesen empfehlen:
Frugalisten.de (die Mutter, nein der Vater aller Frugalisten, mindestens der deutsche Mr Money Mustard in meinen Augen.
Zinsrechner: Spar-Rechner oder auch Entnahme-Rechner
Wikipedia Zusammenfassung zur Trinity Studie mit Links zur Originalveröffentlichungen und weiterem Material (englisch)

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Assetklassen – da liegt mein Vermögen

Was sind Assetklassen

*Achtung achtung! Du wirst hier den ein oder anderen Fachbegriff lesen, auch wenn ich immer versuche alles einsteigerfreundlich zu beschreiben oder innerhalb der Webseite verlinke. Mach Dir zur Not ein Tab mit Wiki oder Google auf. Ich will nicht schlau daherredend wirken und Du sollst Dich auch nicht dusslig fühlen. Es ist nicht schlimm, etwas nachzuschlagen!
Assetklassen ist der Fachbegriff für Anlageklassen. Anlageklassen gliedern Dein Vermögen nach verschiedenen Kriterien. Bildlich kannst du es Dir als Schublade vorstellen.
Diese Schubladen können dabei leicht erreichbar sein oder du musst erst eine Leiter holen um sie zu erreichen.
Manche Schubladen lassen sich einfach öffnen, andere sind sehr gut gesichert.
In einer Schublade hast Du ganz normalen Krimskrams wie Stifte, in der nächsten vielleicht ein ganz ausgefallenes Origami-Faltset.
Viele denken bei Vermögen und Assets zuerst nur an Geld oder bestenfalls Aktien.
Aber auch eine Immobilie ist ein Asset, oder eine Münzsammlung, ein Grundstück oder ein Bitcoin, auch Sammler-/Kunstgegenstände können darunter fallen.

AnlageklasseBeispiel
LiquiditätBargeld, Girkonto, Tagesgeld
AnleihenStaats-, Unternehmensanleihen
AktienAktien, Aktienfonds, ETFs
ImmobilienWohneigentum, selbst bewohnt oder Vermietet, Grundstücke
RohstoffeGold, Münzen, Zahngold, Öl, Getreide
„Neue Anlageklassen“Bitcoin, P2P Kredite
Sammlerstückewertvolle Uhren oder Kunst, Oldtimer
eine mögliche Darstellung von Assetklassen

Wenn Du das Internet nach Assetklassen fragst, wirst Du viele verschiedene Einteilungsmöglichkeiten sehen. Manche sortieren nach Thema, andere nach Risiko.
Ich würde sagen, da gibt es kein richtig oder falsch.
Ich habe meine Assetklassen so sortiert, dass ich daraus wertvolle Informationen ziehen kann, die mir bei meiner Lebensplanung helfen.

Wie mir Assetklassen helfen

Mit Hilfe von Assetklassen sortiere ich also im übertragenen Sinne meine Vermögen.

Das geht ganz einfach. Ich erkläre es Dir anhand der Liquidität:
Ich addiere all mein Bar-, Giral- und Tagesgeld und schon habe ich eine Summe für die Assetklasse „Liquidät oder Bargeld“.
Liquidität ist mir wichtig. Das ist Geld, an das ich schnell herankomme.
Mit Hilfe meiner liquiden Mittel bestreite ich meinen Alltag und habe auch eine Summe für ungeplante Notfälle. Wenn eine größere Reparatur ansteht oder ein Haushaltsgerät ersetzt werden muss, möchte ich nicht erst eine Aktie (zum ungünstigen Zeitpunkt) verkaufen müssen.

Was bringt mir aber nun diese Sortierung genau – außer dass ich im Notfall über genug Barmittel verfüge?
Mit Hilfe der Sortierung kann ich überlegen
1.) Welche Anlagen für mich in Frage kommen (welche Risiken akzeptiere ich?)
2.) und wieviel von meinem Vermögen ich in welcher Assetklasse sehen möchte
3.) und danach dann meine Anlageentscheidungen treffen

Da mein Ziel die finanzielle Freiheit ist, versuche ich natürlich mein Vermögen so aufzubauen, dass es die gewünschte Rendite als passives Einkommen abwirft.
Gleichzeitig möchte das Verlust-Risiko meiner Anlagen niedrig halten, was mir durch eine Verteilung auf verschiedene Klassen gelingt. Einfach gesagt: Nicht alles auf ein Pferd setzen.

Das sind meine Assetklassen 2020

*Du siehst, dass ich meine eigene Einteilung entwickelt habe – wie gesagt, ich denke dass es hier keine allgemein gültige Wahrheit gibt

Bar-/Giral-Tagesgeld: Aktuell ein großer Anteil. Wir hatten eine große Renovierung am Haus, daher habe ich Wert darauf gelegt hier nicht ins kurze Gras zu kommen
Bausparvertrag: Eine Entscheidung, die wir vor fast 10 Jahren getroffen haben und die ich nicht wiederholen würde. Das Guthaben daraus wird mir Anfang 2021 ausgezahlt, ich werde kein Darlehen aufnehmen und das Geld gemäß meiner Planung der Assetklassen investieren.
Immobilie: Wir wohnen im abgezahlten Eigentum. Das Haus habe ich vor fast 20 Jahren gekauft. Mittlerweile habe ich eine andere Einstellung zu Immobilien und selbstbewohnten Eigentum als damals. Zur Zeit des Kaufes und auch im Moment als ich „abgezahlt“ hatte, schien es mir als größtes Glück überhaupt. Aber vielleicht dazu später nochmal an anderer Stelle mehr. Ich sage nur soviel: Das selbstbewohnte Eigentum ist eine Lifestyle-Entscheidung, aber keine Investition und auch eher keine Altersvorsorge.
Einzelaktien: Es geht ab ins Depot. Hauptsächlich dividendenstarke und (in meinen Augen) zukunftsträchtige Unternehmen finden ihren Weg in mein Depot. Das war nicht immer so. Ich habe auch mal tagesgeschehen basierte „Zockerentscheidungen“ getroffen. Da bin ich nun ruhiger und treffe eher langfristige Entscheidungen für Unternehmen, an die ich glaube
ETFs: Bestehen letztlich je nach Modell auch aus Aktien. Ich liste sie aber hier extra, weil sie durch ihre breite Streuung eine andere, niedrigere, Risikoklasse bedienen. Die Klassiker MSCI World und MSCI EM sind natürlich mit an Bord.
Robos/Multi-Asset: Ein Klassiker im Multi Asset ist vermutlich der ARERO. Den habe ich nicht, dafür aber zwei Robos, die ebenfalls in Aktien, Anleihen/Renten & Rohstoffe investieren. Mit einem von mir gewählten VaR (Risikofaktor). Ich gestehe, von ARERO habe ich erst erfahren, als ich die Robos schon hatte. Von all diesen Produkten hat Dir dein Bankberater vermutlich noch nie was erzählt, oder?
Sammlergegenstände: Mal was ausgefallenes, was Du in nicht so vielen Assetberichten lesen wirst. Wir haben einen kleinen Sportwagen dessen Wert sich jährlich erhöht.
Auch hier war die Kaufentscheidung noch nicht von Asset-Allocation getrieben. Vielmehr war es die Erfüllung eines persönlichen Traumes. Die Tatsache, dass wir uns einen Gegenstand kaufen, der im Wert steigt, hat aber bereits damals vor 5 Jahren eine Rolle gespielt.
Dennoch – das Fahrzeug kostet im Unterhalt eine Menge. Nichtsdestotrotz ist es ein Gegenstand, der im Wert steigt. Quasi ein Hobby ohne Wertverlust.

So sollen meine Assetklassen in Zukunft aussehen

* Ich unterscheide in meiner Übersicht aktuell zwischen ETF, Aktien und Robos. Das lässt sich in Teilen theoretisch auch zusammenfassen. Zur Steuerung meiner Anlageentscheidungen habe ich mich jedoch für diese Darstellung entschieden.

Aus heutiger Sicht das Bild, wie es in 10 Jahren aussehen soll. Hoffentlich nicht nur prozentual sondern auch mit den entsprechenden absoluten Werten dahinter.
Denn insbesondere Aktien, ETF und Multi-Asset werden die Lieferanten für unseren Lebensunterhalt sein.
Dann siehst Du eine Änderung bei den Assetklassen selbst.
Definitiv möchte ich keine Bausparvertrag mehr haben.
Stattdessen möchte ich in die höhere Risikoklasse der P2Ps und Kryptos einsteigen. (Ich werde dazu separat berichten).
Der Anteil Immobilie schrumpft: Es ist aktuell nicht mein Ziel, weitere Immobilien zu besitzen oder in immobilienlastige Produkte zu investieren. Da ich also unsere Sparrate in andere Produkte investiere, sinkt automatisch der Anteil der Immobilien.
In Sachen Sammlerstück wird es aber bei dem einen Fahrzeug bleiben. In weitere Fachgebiete möchte ich mich auch nicht einarbeiten.
Das Thema Aktienportfolio verdient noch eine ausführlichere Planung und Beschreibung. Momentan bin ich in der Lernphase wie ich das Aktienportfolio passend zu meinen Zielen zusammensetze. Ich möchte gerne über viele Branchen und Regionen streuen, eher in große Unternehmen mit stabilen Wachstum investieren und auf eine solide Dividende achten. Es wird voraussichtlich auf 30 unterschiedliche Aktien hinauslaufen.
Aktien-ETFs haben in meiner Planung einen ebenso hohen Anteil wie Aktien. Starten möchte ich innerhalb dieser Kategorie mit der klassischen Aufteilung: 70% MSCI World + 30 % MSCI Emerging Markets.
Die Robo Advisors könnte man theoretisch den ETFs zurechnen. Und es gibt auch inhaltliche Überschneidungen. Die MSCIs sind mir auch dort schon begegnet. Das ist nicht problematisch, solang man das bewusst zur Kenntnis nimmt. Meine Robos investieren jedoch auch in Anleihen und Rohstoffe, was sie zu „Multi-Asset-Instrumenten“ macht. Momentan finde ich diese Art der Anlage sehr bequem..

Fazit

Diese Darstellung unserer Vermögenswerte hilft mir, festzustellen wie ich unsere Sparquote am besten aufteile. Sie dient als Leitbild für meine Investment-Entscheidungen. Nimm das gerne als Inspiration, aber – wie auch im Disclaimer noch mal erwähnt – möchte ich meine Artikel nicht als Anlageberatung oder vergleichbares empfunden wissen.
Als ich das erste Mal mein Vermögen auf diese Art aufgelistet habe, war es ein echter Aufwachmoment. Fast alles Geld (gottseidank kein Fremdkapital/Schulden) steckte in der Immobilie.
Der Rest im Sportwagen, der ja zugegeben ursprünglich nicht als Anlageobjekt gedacht war.
Seither versuche ich konsequent unsere Sparquote in andere Investments zu lenken.
Denn die selbstbewohnte Immobilie und das Auto werfen kein passives Einkommen ab und helfen daher nicht, unseren Traum von der finanziellen Freiheit zu realisieren.
Keine Erwähnung finden hier übrigens aktiv gemanagte Fonds. Ich kenne diese Anlageform und hatte auch schon verschiedene Fonds, allerdings konnte ich mich damit nicht anfreunden.

Disclaimer

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Mein Kind wird reich mit dem besten ETF


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Beispiel für eine Vermögensentwicklung: 50€ monatl. Sparrate, 7% Rendite, Ausschöpfung des Steuerfreibetrags

Am Anfang war die Steuernummer

Heute erzähle ich Dir, wie ich für unseren Sohn ein Vermögen aufbaue.
Denn nicht nur wir als Familie wollen finanziell unabhängig werden. Auch unser Kind soll eine solide und wirklich eigene Basis für sein Vermögen erhalten.
Das setzt voraus, dass sein Vermögen auch wirklich ihm gehört.
Und dazu benötigt er zunächst eine Steuernummer. Die bekommt in Deutschland jeder Mensch ganz automatisch zugeteilt.
Spätestens 3 Monate nach der Geburt sollte ein solcher Schrieb vom Amt vorliegen.
Bitte gut aufheben!
Verloren? Dann bitte mal hier vorbeischauen: Link zum Bundeszentralamt für Steuern.
Die Steuerliche Identifikationsnummer ist in Deutschland die Voraussetzung, um ein Konto und Depot zu eröffnen.

Auf den Namen meines Sohnes

Warum ich nicht einfach unter meinem Namen für ihn spare?
Stichwort Freibetrag! Wenn ich unter meinem Name Einkünfte für meinen Sohn erziele, dann werden sie auch unter meinem Namen versteuert.
Jedem Menschen – also auch jedem Kind – steht aber ein eigener Steuerfreibetrag zu. Das nutzen wir natürlich aus, sparen Steuern und machen folglich mehr Rendite.
Außerdem laufen wir so nicht Gefahr, dass wir zu einem späteren Zeitpunkt eine größere Einmal-Schenkung an unseren Sohn ausführen, die dieser wiederum zu versteuern hätte (ok, hier ist die Schwelle sehr hoch – aber besser man hat als man hätte).
Auch Geldgeschenke aus der Familie für das Kind finden hier ihren sicheren Platz. Es fühlt sich für Oma, Opa & Co. einfach toller an, wenn die Überweisung direkt an das Enkelkind ausgestellt werden kann und nicht erstmal bei den eigenen Kindern im Sack landet.
Die Hemmschwelle ist natürlich nur psychologischer Natur, aber unbestreitbar vorhanden.

Was und wieviel

Für unseren Sohn habe ich ein Junior Depot mit entsprechenden Verrechnungskonto eröffnet.
Zunächst habe ich einen Sparplan angelegt und investiere darin 50€/Monat.
Ich bin großer Fan von ETFs und habe mich für einen solchen entschieden, der den MSCI World abbildet und Dividenden ausschüttet.
Ich halte diese Form der Anlage für effizient, kostengünstig und transparent. Besonders im Vergleich zu teuren Fondssparplänen, an denen zu viele andere Leute mitverdienen.
Gleichzeitig sehe ich hier aufgrund der hohen Diversifikation ein vergleichsweise geringes Risiko.
Aber schau Dir einfach mal selbst auf den einschlägigen Finanzseiten den o.g. ETF Index im Vergleich zu anderen Spar-Produkten an.
Die durschschnittliche Rendite des MSCI World liegt (seit 1970) bei etwa 7%.
Wenn sich das so fortführt, stehen unserem Sohn mit 18 dann über 20.000€ zur Verfügung, wobei wir dann nur 10.000€ eingezahlt haben.
Bis etwa zum 13. Laufjahr wird das ganze sogar steuerfrei ablaufen, dank dem Freibetrag.

Außer dem MSCI World kaufe ich noch – wenn sich hier und da Geldgeschenke summiert haben – einen weiteren ETF und zwar den MSCI EM. EM steht für Emerging Markets. Dieser ist nicht so stark diversifiziert wie der World, bietet dafür aber mehr Chancen und auch mehr Risiken.

Ob ich die Strategie exakt so stehen lasse, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, aber in jedem Fall sind ETF Sparpläne für mich eine entspannte Angelegenheit, die man auch in Krisenzeiten problemlos laufen lassen kann.
Genaugenommen profitiere ich in der Ansparphase sogar von niedrigen Kursen.

Nach was und wie folgt wo!

Aus ganz praktischen Gründen befindet sich das Depot unseres Sohnes bei der Comdirect Bank. Hier führen wir auch unser gemeinsames Haushaltskonto. Das heisst, wir waren bereits Kunden, was den Eröffnungsprozess des Depots für Sohnemann vereinfachte.
Denn auch wenn das Depot auf den Namen und die Steuer ID des Kindes läuft, sind mein Mann und ich die Bevollmächtigten.
Davon abgesehen verhält sich da Depot ganz klassisch und es ist kein Unterschied zum „Erwachsenen-Depot“ feststellbar.
Gebühren fallen bei unserem Modell nicht an – Voraussetzung dafür war die Anlage des Sparplans. Und auch bei letzterem haben wir eine gebührenfreie Option für den MSCI World ETF gefunden.

Zusammenfassung zum Nachmachen

1.) Du brauchst die Steuernummer für Dein Kind
2.) Du eröffnest ein Depot mit Verrechnungskonto. Es gibt hinreichend kostenlose Angebote am Markt. Praktisch ist es, wenn Du bei dem entsprechenden Broker / der entsprechenden Bank bereits Kunde bist.
3.) Entscheide Dich, in was Du investiert. Vielleicht ist der o.g. ETF auch etwas für Dich? Verstehe das Produkt bevor Du irgendeinen Auftrag erteilst!
4.) Sparplan einrichten und fertig!

Disclaimer

Ich betreibe keine Anlageberatung und spreche keine Empfehlungen aus.
Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind kein Indikator für zukünftige Wertentwicklung
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Die Wahrheit über Stoffwindeln


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Aktueller Stand

Stand September 2020 – Unser Sohn ist 22 Monate alt.
Wir nutzen seit 20 Monaten Stoffwindeln.

Hier kommt meine ehrliche Meinung zum Thema und die räumt in einigen Punkten mit der Stoffwindel-Romantik ziemlich auf.
Auch die Frage nach den günstigeren Kosten wird gründlich untersucht.

Auswahl aus unserem Stoffwindelportfolio: Anavy Nachtwindel, Totsbots Überhose, Totsbots Saugeinalge, Muskut Einlage, Mullwindel

Aller Anfang…

In Vorbereitung auf die Geburt unseres Kindes, ist mir natürlich auch das Thema Stoffwindeln begegnet, wurde aber mangels möglichen Austauschs schnell wieder ad acta gelegt.
Wieder aufgegriffen habe ich das Thema, als das Kind 2 Monate alt war.
Es fand ein Stoffwindelworkshop im Nachbarort statt.
Jeder, der sich mit Stoffwindeln auseinandergesetzt hat, wird mir bestätigen, dass die vermeintliche Flut von Möglichkeiten und Systemen erschlagend ist. Der Workshop mit dem unverbindlichen Kennenlernen des Themas, der Möglichkeit alle Materialien mal in die Hand zu nehmen, war Gold wert.
Nachtwindeln, die bis zu 14 Stunden halten? Wir haben Blut geleckt und genau damit anfangen…
Alle weiteren Windeln kauften wir nach und nach.
Und das würde ich genauso auch empfehlen. Wer blind sofort die Vollausstattung kauft, läuft Gefahr sich unter Druck zu setzen. Und wenn dann das Produkt nicht perfekt funktioniert, ist der Frust vorprogrammiert.
Wir hatten auch schlechte Stoffwindeltage. Oder Phasen, wo plötzlich über Wochen ein Modell total blöd saß und auslief.
Ich spreche ja immer so schön von „wir“. Mein Mann war Anfangs sehr skeptisch, stand aber schnell ebenfalls völlig hinter der Idee. Und da er das erste Jahr Elternzeit daheim war, kannst du dir denken, dass er das nicht als Theoretiker vertritt.

Stoffwindeln kaufen

Losgelegt haben wir also mit Nachtwindeln: Eine komplett saugfähige Höschenwindel kombiniert mit einer Merino Wollhose zum Abdichten. Game Changer für unsere Nächte mit dem Säugling.
Das Nachtsystem haben wir sofort aufgestockt und in dem Zusammenhang auch verschiedene andere Einlagen und Überhosen für den Tag bestellt.
An den System steht nicht Tag oder Nacht dran – aber tagsüber möchten wir nicht so „dick“ wickeln, weshalb wir uns für PUL-beschichtete Überhosen entschieden haben. Selbige werden mit diversen Saugmaterial gefüllt. Die Auswahl ist unendlich.
Es war noch eine dritte Bestellung notwendig, bis wir (bezogen auf unseren Wasch-Rhythmus) genug Material hatten um durchgehend mit Stoff zu wickeln.
Weiterer Nachschub wurde fällig, als das Kind in die KiTa kam und kürzlich habe ich auch mal „China-Windeln“ bestellt – darunter versteht man vergleichsweise sehr günstige Windeln aus China, z.B. über eBay oder Amazon.

Unsere Ausstattung

Hier kommt eine Übersicht aller unserer Stoffwindeln. Es ist alles im Einsatz, Totalausfälle würde/werde ich kommentieren.

BezeichnungTypAnzahlAnmerkung
Anavy Höschenwindel One SizeHöschenwindel aus Baumwolle für die Nacht5benötigt eine dichtende Überhose (z.B. aus Wolle)
Petit Lulu Höschenwindel One SizeHöschenwindel aus Baumwolle für die Nacht1benötigt eine dichtende Überhose (z.B. aus Wolle)
Disana WollschlupfüberhoseÜberhose aus Wolle2 dichtende Schicht für die Nachtwindel. Wir brauchten bisher 2 Größen. Müssen alle paar Wochen gefettet werden.
TotsBots Peenut Überhöse Überhose aus PUL5hier kann man die passenden Saugeinlagen einknöpfen, aber auch jede andere Saugeinlage lässt sich einlegen.
Bambino Mio ÜberhoseÜberhose aus PUL1war in einem Testset und passte schnell nicht mehr. Wird noch als Schwimmwindel ohne Einlage genutzt.
Mommy Mouse ÜberhoseÜberhose aus PUL1
Anavy - Überhose One SizeÜberhose aus PUL1
Blueberry Capri Überhose 2.0Überhose aus PUL1
Thirsties Duo Wrap ÜberhoseÜberhose aus PUL1
Milovia Überhose Größe 2Überhose aus PUL1
China Windel Überhosen (One Size)Überhose aus PUL2gekauft 08/2020 - das ist jetzt mal ein Testlauf
Little Lamb Bambus SaugeinlageSaugeinlage2nutzen wir gern zur Ergänzung Petit Lulu Nachtwindel
Little Clouds - Prefold BambusviskoseSaugeinlage1
Myllymuksut - "Muksut" Bambus-Stretch-Prefold EinlagenSaugeinlage2Favorit von meinem Mann (finde die auch schön, sind aber recht teuer)
XKKO BMB Prefolds aus BambusviskoseSaugeinlage6
Tots Bots PeeNut SaugkernSaugeinlage21Können in die Peenut geknöpft werden, aber natürlich auch in jede andere PUL gelegt werden
Avo&Cado Biobaumwoll Prefolds Gr. 2Saugeinlage3
Thirsties Hanf Prefold Größe 2Saugeinlage2die halten auch mal 6 Stunden. Etwas dickere Windel, aber ideal für z.B. lange Autofahrten oder Ausflüge
Bambinex waschbare Trockenfleece-EinlageZubehör2Kombiniere ich mit obigen Saugeinlage, führt die Feuchtigkeit schnell vom Po weg
Thirsties Natural All-in-OneKomplettwindel1war ein Test, wird auch genutzt, aber dauerhaft nichts für uns. Trocknen dauert ewig.
MullwindelnSaugmaterial, Zubehörca. 10Alle geerbt und keines gekauft. Auch als Spucktuch in der Stillzeit unentbehrlich
Ikea WaschlappenSaugmaterial, Zubehör30als zusätzliche Saugeinlage und statt Feuchttüchern im Einsatz
NassbeutelZubehör7zum Sammeln und Lager der nassen Windelwäsche. Schwachstelle sind immer die Reissverschlüsse.
Wollfett/LanolinZubehör1Brauchst Du zum Fetten der Wollüberhose, zur Lippenpflege, zur Brustwartenpflege, etc.
Body-Verlängerung, z.B Avo&cadoZubehör3Nützliche Empfehlung, die Bodies passen über mehrere Größen hinweg und auch besser über die Stoffwindel

In Summe haben wir also
für nachts 5 x Saugwindeln und 2 x dichtende Überhose
für tagsüber 40 Saugeinlagen und 12 dichtende Überhosen (eine der o.g. ist ja nicht mehr im Einsatz)
dazu noch Mulltücher & Ikea Waschlappen als Ergänzung
Dieser Bestand hat sich nach und nach aufgebaut und passt genauso so zu uns.

Waschroutine und Aufwand

Hier höre und lese ich oft verherrlichende Aussagen zum Aufwand.
Das gibt es bei mir nicht. Ich will ja nichts verkaufen, niemanden überzeugen – sondern Dir helfen, die richtige Entscheidung für Dich zu treffen.

Du ahnst es schon – das ganze ist nicht unerheblich.

Ich wasche alle 4 Tage Windelwäsche. Wäsche als solche ist besonders als berufstätiger Mensch durchaus eine logistische Herausforderung. Windelwäsche kannst Du nämlich nicht bis zum Wochenende mal eben liegen lassen.
Ebenso tust Du Dir keinen Gefallen, wenn Du die Wäsche nass in der Maschine auf den nächsten Schritt (Trockner oder Leine) warten lässt.

Für das Aufhängen, Abhängen (oder aus dem Trockner entnehmen), Sortieren und Verräumen geht bei mir pro Wäsche mindestens eine halbe Stunde drauf. Eher mehr – mit kleinem Kind arbeitet es sich selten ohne Unterbrechung.

Als nächstes wollen Windeln vorbereitet sein (also Überhosen mit Einlagen gefüllt werden), alternativ hast Du im Moment des Wickelns etwas mehr zu tun als der einfache Griff zur fertigen Windel.

Und beim Windelwechsel lauert auch schon der nächste Zeitfresser: Das Handling mit der Schmutzwindel.
Je nach Stuhlbeschaffenheit (ja, darüber müssen wir reden!) kannst du es im besten Fall in die Toilette abkippen oder Du kratzt und wäschst eher weiche Füllungen mehr oder weniger mühsam aus der Windel/der Einlage. Ob man diese detaillierten Einblicke in die Verdauung des Kindes haben möchte, muss man wissen. Und nein – das meine ich nicht zwingend ironisch. Es kann auch gut sein, die Verdauung des Kindes zu kennen. Alles menschlich, alles natürlich.
Du kannst vorher jedenfalls nie wissen, ob und wieviel Dein Kind großen machen wird. 5 x am Tag oder alle 5 Tage einmal. Alles ist möglich. Bei hoher Verdauungsfrequenz hast Du es nicht unbedingt leichter.

Teure Fehler vermeiden

Gönn Dir eine Stoffwindelberatung oder/und Leihpakete – das falsche System ist der teuerste Fehler der Dir passieren kann.

Lass die Newborn Size aus. Die meiste Zeit wird Dein Kind vermutlich die Universalgröße tragen, diese passt so ungefähr mit 3 Monaten. Bis dahin kannst Du Dich sicher mit den ganzen Gratis-Wegwerfwindeln über Wasser halten, die man dank zahlreicher Gutscheine fast hinterhergeworfen bekommt. Wenn Dir das zu kritisch für die Umwelt erscheint, denk über die Leih-Option nach.

Zuviel auf einmal wollen, Perfektionismus: Druck hat selten zu was Gutem geführt, das ist auch bei Stoffwindeln der Fall. Besonders als neue Mami / neuer Papi lass Dir Zeit. Wir haben nach und nach auf Stoff umgestellt und konnten so ganz entspannt prüfen was bei uns funktioniert und was nicht.

Die Windelvlies-Falle: Um das große Geschäft aufzufangen und unkompliziert entsorgen zu können, empfiehlt es sich ein Art „Papierchen“ auf das Saugmaterial zu legen.
Diese „Papierchen“ sind i.d.R. mehrfach verwendbar. Das heisst, wenn sie nicht verschmutzt sind, wandern sie einfach mit in die Wäsche.
Wer hier zum Spezialprodukt greift, legt sich schnell die Karten. Mit 5-10 cent pro Stück lässt sich kein Kostenvorteil der Stoffwindel gegenüber der Wegwerfwindel mehr halten.
Die frugale Alternative sind (getrocknete) Feuchttücher.
Als mehrmals waschbar und wiederverwendbar haben sich bei uns Babydream Feuchte Waschlappen (Rossmann) etabliert. Vorsicht – das DM Pendant funktioniert leider nicht.

Unsere Kostenaufstellung

Ich habe unsere fixen Kosten (Anschaffung) und die variablen Kosten (Wäsche waschen) hier aufgelistet. Du kannst alles für Dich selbst ausrechnen, indem Du z.B. herausfindest was Dein Stromarbeitspreis ist und wieviel Strom und Wasser genau Deine Waschmaschine verbraucht.
Mir ist völlig klar, dass das Ergebnis je nach Situation bei Dir anders ausfallen wird.
Wichtig zur Gesamtbetrachtung ist aber, dass eben ganz besonders die variablen Kosten nicht vergessen werden. Wenn Du den Anschaffungspreis der Windeln einfach nur gegen den Kaufpreise von Einwegwindeln rechnest, betrügst Du Dich selbst.
Ich gehe schlussendlich von 3 Jahren Windelzeit aus. Das ist für mich heute aber noch nicht genau absehbar.

Wäsche

 VorspülenHauptwäscheTrocknerSummen
Liter Wasser pro Wäsche40l260l
Wasserkosten pro Wäsche0,16€1,02€
Hochrechnung Jahr14,67€92,82€
Faktor 0,913,20€83,54€96,74€ für Wasser
kwh Strom pro Wäsche0,03kwh1,17kwh2,87kwh
Stromkosten pro Wäsche0,01€0,32€0,79€
Hochrechnung Jahr
0,86€29,68€35,95€
Faktor 0,90,78€26,71€32,35€59,84€ für Strom
Waschmittel pro Wäsche0,27€
Waschmittel pro Jahr24,56€
Faktor 0,9
22,11€22,11€ für Waschmittel
Summe pro Jahr13,98€134,63€72,86€178,69€ für die Wäsche gesamt

Diese Auswertung hat mich selbst überrascht. Die Wasserkosten hatte ich geringer eingeschätzt. Da sich bei mir aber der Wasserpreis aus Frisch- und Abwasserpreis zusammensetzt haben wir nun tatsächlich diese Kosten.
Ich wasche alle 4 Tage Windelwäsche, bin also von 91 Wäschen pro Jahr ausgegangen. Etwa die Hälfte der Wäsche habe ich für den Trockner angesetzt. Wenn Du keinen oder ausschließlich Trockner nutzt, wird das großen Einfluss auf deinen Wert haben.
An Waschmitteln nutzen ich:
– Denkmit Vollwaschmittel Ultra Sensitive
– Denkmit Hygiene-Spüler Wäsche-Desinfektion
– Denkmit Anti-Kalk-Pulver
– Haushaltsessig

* was bedeutet hier der ominöse Faktor 0,9: Ich wasche alle 4 Tage Windeln. Wenn die Maschine nicht komplett gefüllt ist (was fast immer der Fall ist), gebe ich nach dem Spülgang noch sonstige 60°C Wäsche dazu. Ich bin also von etwa 10% andere Wäsche ausgegangen, die ich nicht auf die Windelwäsche anrechnen möchte.

Anschaffungskosten Windeln

Ich habe sehr viele verschiedene Windelmodelle im Einsatz, die ich nach und nach und bedarfsorientiert angeschafft habe. Weiter oben im Text habe ich beschrieben, welche Modelle ich genau besitze. Meine Ausgaben insgesamt an Stoffwindeln, Saugeinlagen und Nasssäcken betragen:
2019 581,84€
2020 145,88€
Total 727,72€
Wenn ich von 3 Windeljahren ausgehe, dann entspricht das aufs Jahr einem Anteil von 242,57€

Kosten pro Jahr

Mit 178,69€ für die Wäsche und 242,57€ für die Anschaffung liegen wir aufs Jahr gerechnet bei 421,26€.
Diese Kosten könnten sich noch reduzieren, wenn die Windeln von weiteren Kindern getragen werden und auch wenn die Windeln im Anschluss an die Nutzung weiterverkauft werden.

Fazit & Frau Reineke Check

Frugal?
Ob sich das ganze rechnet hängt natürlich davon ab in welche Relation man es setzt. Im Schnitt wird ein Baby/Kleinkind ca. 7 mal am Tag gewickelt und trägt wahrscheinlich die meiste Zeit davon die Größe 4.
2555 Windeln im Jahr.
Bei DM Babylove entspricht das jährlich etwa 357,70€*
Bei Pampers* wären es etwa 511,00€*
Zur Erinnerung: Mein Stoffwindel Set-Up liegt bei 421,26€ im Jahr
*ungefähre Preise 08/2020
Es gibt natürlich noch günstigere und noch teurere Wegwerfwindeln.
Auf der Seite der Stoffwindeln sind auch Variationen in beide Richtungen möglich. Gebrauchtes, Geerbtes, Chinawindeln oder auch handgemachte Windeln aus individuellen Manufakturen gibt es auf dem Markt.

Nachhaltig?
Ich würde sagen ja. Es taucht immer wieder eine bald 15 Jahre alte britische „Studie“ auf, die gerne zu Zeiten des Sommerlochs durchs Internet getrieben wird. Laut der Studie wären Wegwerfwindeln ökologisch sinnvoller.
Ohne all zu sehr aufs Detail eingehen zu wollen:
Die Studie ist alt und ich halte sie für wenig repräsentativ und nicht besonders wissenschaftlich erarbeitet.
Die Studie geht von Kochwäschen aus. Das mache ich zumindest nicht.
Die Studie berücksichtigt die Entsorgung / das Plastikproblem nicht.
Zwischenzeitlich tauchte ein weiterer Artikel auf, der das ganze genauer unter die Lupe nahm und auch Wäscheleinennutzung und 60° Wäsche berücksichtigte. Hier kam man zu dem Schluss, dass der Teufel im Detail liegt.
Bevor du ein Kleidungsstück wäschst und in den Trockner packst, kauf lieber ein neues?
Wenn man das weiterspinnt, dann würde das ja für Einwegkleidung im großen Stil sprechen. Und dass das nicht richtig sein kann, sagt einem hoffentlich der gesunde Menschenverstand.
Trotzdem sollte man den wiederholten Energiebedarf beim Waschen und Trocknen nicht ignorieren.
Man kann in Sachen Nachhaltigkeit auch noch einen drauflegen und auf PUL beschichtete Stoffwindeln verzichten und als Überhose Windeln aus Wolle verwenden. Für mich zu unpraktisch, aber gesagt sein will es.

Minimal?
Eher nicht. Minimalismus geht in manchen Fällen nicht zwingend mit Nachhaltigkeit einher.
So zum Beispiel wenn es um die Frage Besitz versus Einwegartikel geht. Ein strenger Minimalist mag sich vielleicht nicht mit einer großen Menge Stoffwindeln (und die braucht es…) umgeben.
Andererseits ist es ein temporärer Besitz, der bei waschechten Minimalisten durchgehen würde?
Ich hege ja schon den Wunsch möglichst wenig Dinge zu besitzen. Und ohne die Stoffwindeln und alles drumherum wären halt 3 Malm Schubladen frei. Fäll einfach dein eigenes Urteil hierzu.
Als Alternative: Mancherorts gibt es Miet- und sogar Waschservice für Stoffwindeln.

Effizient?
Ganz sicher nicht. Wäsche aufhängen/abhängen/verräumen – im Dampflockmodus 30min pro Ladung – ich habe die Zeit gestoppt.
Macht bei 91 Wäschen im Jahr über 45 Stunden.
Und die 30min-Annahme setzt voraus, dass dein Kind in der Zeit keine anderen Ideen mit Dir hat.
Dazu kommt das tägliche Vorbereiten der Windeln und z.B. das Auswaschen von Gacki-Windeln – keine falsche Romantik hier.
Wenn mir da nun jemand erzählt, dass Pampers kaufen ja auch Aufwand bedeutet, da entstehen bei mir schon ein paar Fragezeichen im Kopf.

Fazit
Es spricht scheinbar faktisch nicht viel für Stoffwindeln. Wir fahren das Ding trotzdem weiter und sind überzeugt davon.
– Die Berge von Wegwerfwindelmüll mit ihrem Langzeiteffekt (Plastik-/Erdölprodukt) gefallen mir nicht.
– Keine Sorge über die Lagerung des Windelmülls, keine magischen Zauberwindeleimer (Nein, die wartende Windelwäsche stinkt nicht die Bude voll)
– Stoffwindeln sind in den meisten Fällen besser für den Po. Auch wenn die Windel quasi permanent feucht am Po liegt: Urin schädigt die Haut ja nicht. Im Gegenteil.
– Keine Kacke-Explosionen. Das Phänomen „Hacken-bis-Nacken“ gibt es bei Stoffwindeln nicht.
– Ich spekuliere darauf, dass unser Kind einen einfacheren Weg beim Trockenwerden hat. Wegwerfwindeln erlauben aufgrund ihrer Absorbertechnik nicht, dass das Kind merkt wenn es sich nass macht (aber hier ist es zu früh für ein finales Urteil)

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Einfrieren und Geld sparen |10 Tipps

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Lebensmittelmüll vermeiden ist eine Schlüsselstrategie, wenn es um Einsparpotentiale in der Küche geht.
Abgesehen von der ethischen Komponente empfinde ich das Wegwerfen von Lebensmitteln als Geldvernichtung.
Der Gefrierschrank ist hier ein wertvoller Helfer!
Denn das Einfrieren gibt uns Zeit, um zu entscheiden wie wir mit Lebensmitteln verfahren wollen, die vielleicht kurz vor dem Ablaufdatum stehen oder für die auf den ersten Blick keine sinnvolle Verwertung möglich scheint.

Grundlagen

  • Luft ist der Feind vom Tiefkühlgut, daher sollte der Einfrierbehälter nicht wesentlich größer sein als der Inhalt und dicht schließen
  • Es muss nicht immer Plastik sein: auch in Glas kann man einfrieren. Flüssigkeiten dehnen sich aus, also hier immer ein bisschen Platz im Behälter lassen. Gut geeignet sind Schraub- und Weckgläser.
  • Beschriftung ist ein Muss! Wer sich darauf verlässt, dass er das Gefriergut schon wiedererkennen wird, endet üblicherweise mit jeder Menge „Mystery-Boxen“, die nie mehr gegessen werden.
  • Fortgeschrittene erstellen sich eine Inhaltsübersicht Ihres Tiefkühlgeräts. Das ist dank Smartphone (z.B. Notiz-App) heute einfache Angelenheit. Der einfache Zettel außen am Gefrierschrank tut es aber auch!
  • Um zu verhindern, dass das Gefriergut aneinanderklebt, lege es zunächst auf ein Brett oder Teller und friere es ein. Wenn es hartgefroren ist, fülle in einen anderen Behälter um.

10 Tipps für …

  1. Käse – Käsereste lassen sich super einfrieren. Am besten reibst Du sie vorher oder schneidest sie in kleine Würfel. Perfekt für den nächsten Auflauf oder nächste Pizza!
  2. Dasselbe gilt natürlich auch für Wurst. Aufschnitt der nicht aufgebraucht wurde, egal ob in Scheiben oder Würfeln – ideal für Pizza, Aufläufe und Eintöpfe.
  3. Milchprodukte lassen sich ebenfalls super einfrieren. Sahnereste als Eiswürfel peppen jede Sauce auf, Joghurt und fast alle weiteren Milchprodukte lassen sich so bis zum nächsten Backen aufbewahren. Schau mal, ob mein Muffintrick was für Dich ist!
  4. Auch Eier lassen sich Einfrieren. Aber bitte nicht als „Ganzes“. Aufgeschlagen und verquirlt kannst Du es auch für den nächsten Kuchen aufbewahren.
  5. Schokolade – Falls Du wie ich zu den seltenen Exemplaren gehörst, bei denen sich Schokolade dem Ablaufdatum nähert, frier sie einfach ein. Am besten geraspelt!
  6. Alles was Du an Obst und Gemüse im Tiefkühler findest, kannst Du natürlich auch selbst einfrieren. Auch kleine Mengen lohnen sich. Ich verwende solche Reste besonders gerne zur Bereitung vom Smoothies.
  7. Gekochte Reste. Egal ob Pizza, Auflauf, Beilagen oder ganze Gerichte – nahezu alles lässt sich einfrieren. Auch kleine Mengen lohnen sich und werden bei uns gerne als „Zwischendurch-Snacks“ gegessen. Für komplette Gerichte gibt es praktische (wiederverwendbare) Menü-Schalen, in denen gleichzeitig eingefroren und aufgewärmt werden kann!
  8. Getränke – viele Gerichte bekommen den besonderen Pfiff durch einen Schluck Wein. Aber nicht jeder mag Wein auch trinken. Daher bietet es sich an, diesen oder auch jedes andere Getränk im Eiswürfelbehälter einzufrieren.
  9. Manchmal muss es einfach frisch gepresster Zitronensaft sein. Aber wusstest Du, dass sich ganze Zitronen problemlos einfrieren lassen?
  10. Pesto & Saucen – sammeln sich bei Dir auch gerne angefangene Grillsaucen im Kühlschrank? Das Haltbarkeitsdatum ist immer schnell erreicht. Frier die Saucen einfach in kleinen Portionen ein und tau sie zum nächsten Grillen einfach auf.

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Der Babyclub Vergleich | Rossmann | DM | Hipp


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In der Schwangerschaft und als frischgebackene Mutter kommst Du an „Babyclubs“ kaum vorbei. Die Firmen buhlen um unsere Aufmerksamkeit und es winken viele Geschenke. Lohnt sich das wirklich?

Du zahlst mit Daten

Eines vorab, Geschenk gibt es auf dieser Welt nicht wirklich. Vielmehr zahlen wir mit unseren Daten. Schwangere und Neu-Mamis sind eine lukrative und willige Zielgruppe. 
Wenn Du mit dieser Tatsache kein Problem hast, kann sich eine Registrierung für die verschiedenen Angebote durchaus lohnen. Im folgenden nehme ich drei Angebote unter die Lupe, für die ich mich selbst registriert habe.

HIPP Babyclub

Der Hipp Babyclub wirbt mit verschiedenen Produktpaketen während der Schwangerschaft und des ersten Lebensjahres.

HIPP verschickt zu Schwangerschaft einen informativen Kalender gefolgt von einem Geschenkpaket mit einem putzigen Greifling und Minigrößen der HIPP Körerpflege-Reihe.
Ich muss gestehen, dass ich im digitalen Zeitalter kein Freund von Papier-Heftchen bin aber das ist meine persönliche Meinung, von daher hat mich der Kalender weniger begeistert. Der Greifling ist jedoch eine wirklich liebe Idee und gefällt mir sehr.

Einige Wochen nach der Geburt traf das nächste Päckchen ein: 
Es enthält den berühmten Heckscheibenaufkleber, eine Vorratsdose und 2 Probepackungen Hipp Babynahrung.

DM Glückskind

In Verbindung mit der entsprechenden App verspricht das Glückskind Programm reichlich Einkaufsvorteile und auch eine Gratisartikel sowie Geschenke.

Die App ist schon während der Schwangerschaft aktiv. Solange man sich nicht zum Kauf unnötiger Dinge verleiten lässt, sind durchaus vorteilhafte Rabatt-Coupons darin enthalten. Es gibt immer wieder mal Nachlass auf komplette Markensortimente, wie z.B. Balea, Denk Mit oder DM bio.
Gratis abholen durfte ich mir außerdem einen wirklich schönen Stil-Schal von Alana.

Den kostenlos angebotenen Fruchtriegel für Schwangere mochte ich leider nicht.

Zur Geburt bietet DM Glückskind ein niedliches Köfferchen mit einer reichen Auswahl an Maxi-Produktproben:
Pampers Gratis-Windel & Feuchttücher
Sebamed Wasch- und Pflegelotion
Lillydo Feuchttücher
Frosch Spülmittel
Penaten Pflegelotion
freiöl Babyöl
Medela Stilleinlagen
Lansinoh Lanolin
sowie ein Original Genius Schnuller von NUK (übrigens Karlchens Lieblingsmodell)

Natürlich werden auch in der App regelmäßig neue Gutscheine eingespielt. Direkt gratis gab es ein Paket Pampers.

Rossmann Babywelt

Die Rossmann Babywelt liegt bisher für mich im Vergleich ganz vorne. Das Program ist, insbesonders in Verbindung mit der App ausgesprochen großzügig.

Nebst einer prallgefüllten Kulturtasche durfte ich schon in der Schwangerschaft gleich 2 x Gratiswindeln von Pampers abstauben. Ebenso fanden sich in der App Coupons für ein Gratis-Shampoo und eine Gratis-Zahnpasta. Jeweils Originalgrößen der Hausmarke.
Die Tasche enthielt folgende Produkte:
Maxiproben von Pamperswindeln
Reisegröße Meridolzahnpasta, Weleda Handcreme und Rival de Loop Reinigungstücher
sowie Proben von Garnier, Babylove, tetesept & always


Zur Geburt gab es eine Karton-Box (Hurra-Paket) mit folgendem Inhalt
Schnüffeltuch Eselchen
Babydream Feuchttücher
Dentistar Schnuller
Maxiproben von Sebamed Pflegelotion und -creme, Weleda Handcreme, Penaten Shampoo, Hipp Pflegeöl und 2 Windeln der Hausmarke
Proben von always und Babydream Tee.

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Preisvergleich | mit Großgebinden über den Tisch gezogen!

Mir ist das sparsame Wirtschaften so ins Blut übergegangen, dass ich meine Entscheidungen bewusst gar nicht mehr wahrnehme. Das führt dazu, dass ich manchmal gar nicht auf die Idee komme, über Dinge zu schreiben, die so selbstverständlich für mich sind.

Nicht die beste Vorraussetzung, wenn Spartipps ein Kernthema des eigenen Blogs sind. Darum versuche ich nun darauf zu achten, die Kleinigkeiten aus dem Alltag mit Dir zu teilen.

Ein schönes Beispiel ist die Art, wie ich Preise im Supermarkt vor dem Kauf vergleiche:
Fast überall findet ihr unter dem eigentlichen Produktpreis auch den Preis pro Mengeneinheit.
Und dieser spielt beim Preisvergleich eine enorm wichtige Rolle.
Nur so kannich markenübergreifend Produkte in unterschiedlich großen Gebinden vergleichen. Der Angabe pro 100ml oder pro 1kg zeigt den wahren Preis auf!

Und manchmal auch die Methode, mit der wir Verbraucher über den Tisch gezogen werden. Wir nehmen nämlich immer erstmal an, dass ein großes Gebinde unterm Strich günstiger ist, als die kleine Verpackungseinheit.
Diese Grundannahme nutzen die Unternehmen aus und verkaufen die Großpackung teurer!
Beispiele begegnen uns überall: Schokocreme, Waschmittel und eben gestern bei meinen Lieblings-Schokobonbons.

Wer nun glaubt, mit dem XXL Paket ein Schnäppchen zu machen, legt leider drauf. Zwar nur 0,023 € – aber immmerhin ist es genau andersrum als wir es doch zugegeben erwarten würden.
Besonders frech finde ich es übrigens, dass bei gleichen Produkten in demselben Regal einmal der Preis pro kg und einmal pro 100g ausgewiesen wird. Man könnte glatt einen Hinterhalt unterstellen…

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Werbung – NEIN DANKE

Viele Menschen – vielleicht auch Du? – planen ihren Wocheneinkauf anhand von Werbeprospekten.
Warum ich das nicht mache, erkläre ich Dir heute.

Hast Du Dich schonmal gefragt, warum Geschäfte uns mit Werbung bedienen?
Sie wollen nicht uns beim sparsamen haushalten helfen, sondern ihren Umsatz steigern.

Mir ist folgender Grundsatz sehr wichtig:

Wir können nicht sparen indem wir kaufen.

Denn konsumieren um zu sparen, das ist ein Widerspruch in sich, wenn man erstmal darüber nachdenkt.
Trotzdem blättern wir gespannt durch die Werbelektüre im Briefkasten, auf der Suche nach dem nächsten Schnäppchen, dem perfekten Sonderangebot.

Und wir gehen ausfeilten Strategien auf den Leim:
Wir betreten Läden, die gar nicht auf unserer Agenda standen
Wir kaufen Dinge, die wir gar nicht brauchten, bevor sie in der Werbung standen
Wir kaufen weitere Dinge, weil wir sowieso grade in dem Laden sind.

Check! Werbung hat ihren Dienst erfüllt. Konsument hat gefügig geshoppt.

Und es geht noch weiter, denn wir haben nicht nur Geld, sondern auch Zeit verloren:
Wir haben die Werbung durchgeblättert. Wer sich wundert, dass ihm Zeit zur Muße fehlt – da kann sie abgeholt werden!
Wir sind für 30cent Ersparnis in ein Geschäft gefahren, dass gar nicht im üblichen Radius liegt.

Quelle: Wikipedia Commons

Was ich Dir rate?
An Deinen Briefkasten gehört ein Aufkleber „Bitte keine Werbung/Postwurfsendungen“
Die Werbebeilage in der Tageszeitung wandert ungelesen ins Altpapier.
Und ganz vielleicht kannst Du auch noch Geld sparen, indem Du Deine Tageszeitung auf ein Online-Abo umstellt. Damit tun wir auch noch der Umwelt einen Riesengefallen. 

Meine Erfahrung:
Ich führe seit über einem Jahrzehnt akribisch Haushaltsbuch. In den Anfängen meiner eigenen Haushaltsführung habe ich genauso akribisch die Werbebeilagen analysiert, um möglichst viele Schnäppchen zu erwerben.
Durch die Umstellung aufs werbefreie Einkaufen sind meine monatlichen Kosten nicht gestiegen. Im Gegenteil. Gleichzeitig ist meine Vorratshaltung optimiert, ich habe fast null Lebensmittelmüll.

Ich kaufe was ich will und was ich brauche und nicht das, was eine Werbeblatt mir diktiert.

Gib dem werbefreien Einkauf doch auch mal eine Chance. Ich freu mich auf Deine Meinung und Deine Erfahrung 🙂

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Nebenkosten-Check: Strom zum besten Preis

Es gibt viele Tipps um Strom zu sparen.
Den größten Erfolg hast Du aber meiner Meinung nach beim regelmäßigen (!) Wechsel der Stromanbieter.
Wie Du diese Aufgabe einfach erledigst und Dir noch ein Guthaben im Shopping Portal verdienst, liest Du in diesem Artikel!

Wir sprechen hier über mehrere 100€ Ersparnis pro Jahr!

Die teuerste Art Strom zu beziehen ist normalerweise der Grundversorger mit dem entsprechenden Tarif.

Der Wechsel ist dank entsprechender Portal wirklich easypeasy. Ich selbst nutze Verivox und wechsele damit einmal pro Jahr meinen Stromanbieter.
Das ganze kostet mich eine jährliche Erinnerung im Kalender und ein paar Minuten im Internet.

Aber Schritt für Schritt:
1. Du brauchst Deine letzte Abrechnung von Deinem aktuellen Anbieter. Wichtig hier: Zählernummer, Kundennummer, Jahresverbrauch
2. Du besuchst ein Vergleichsportal und findest anhand Deiner aktuellen Daten den günstigsten Anbieter. Verivox hat schon einen guten Filter installiert, bei dem unseriöse Vorkasseanbieter oder zu lange Laufzeiten ausgeschlossen sind.
3. Du beauftragst online den Wechsel

Wie Du nun sparst:
a) Wenn du ein wenig genauer nachschaust, wirst Du erkennen, dass die Grundgebühr und die Verbrauchskosten bei den meisten Anbietern recht ähnlich sind. Die Ersparnis realisierst Du hauptsächlich über die Boni.
b) Damit genau dieser Bonus-Effekt nicht einmalig bleibt, wechsele ich jedes Jahr wieder den Anbieter. Wer nun sagt, dass ihm das zu aufwändig ist, dem kann ich auch nicht mehr weiterhelfen. Die paar Minuten pro Jahr bringen wirkliche eine dicke Summe.
c) Damit Du die jährliche Kündigung nicht vergisst, trägst Du Dir ein passende Erinnerung in Deinen Kalender ein. Da ich meine Wechsel immer zeitig beauftrage, kümmert sich der jeweilig neue Anbieter um die Kündigung beim alten Anbieter. Einfacher geht es nicht.

Und noch mehr sparen:
Falls Du auch mit Verivox wechseln wirst, dann kannst du Seite auch über das Shoppingportal Shoop* aufrufen.
Shoop habe ich Dir hier vorgestellt: klick
Es ist ein Bonusportal. Für Deinen Anbieterwechsel erhältst Du dort aktuell (Juni 2017) 15€ Cashback.

Fotos: Pixabay | jiniitymaa0
*Affililate Link

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